Fall Juliette: Der deutsche Staatsbürger Reiner Oberüber erlangt seine Freiheit zurück

Asunción: Das Berufungsgericht gewährte dem deutschen Staatsbürger Reiner Oberüber, dem Stiefvater des in Emboscada verschwundenen Mädchens Juliette, am gestrigen Freitag die Freiheit. Die Maßnahme wird nach Verbüßung der Mindesthaftstrafe verhängt.

Oberüber, deutscher Staatsbürger und Hauptverdächtiger beim Verschwinden der kleinen Juliette, erlangte nach 19 Monaten seine Freiheit zurück und wurde in ein Haus gebracht, das seine Rechtsanwälte für ihn angemietet haben.

Die Richter hoben die Haftstrafe auf, die der Mann im Regionalgefängnis Emboscada verbüßte, da er die Mindeststrafe von 18 Monaten absolviert hatte.

Der Stiefvater von Juliette steht wegen Kinderpornografie vor Gericht, wurde aber wegen mangelnder Aufsichtspflicht, das zum Verschwinden des Kindes führte, freigesprochen. Während die Mutter des Mädchens im vergangenen September wegen Verletzung der Fürsorgepflicht zu 6 Jahren Gefängnis verurteilt wurde.

Das 7-jährige Mädchen verschwand unter seltsamen Umständen auf einem Grundstück der Gegend Isla Alta in der Stadt Emboscada im Departement Cordillera.

Wochenblatt / Ultima Hora / NPY / ABC Color

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Europakongress

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6 Kommentare zu “Fall Juliette: Der deutsche Staatsbürger Reiner Oberüber erlangt seine Freiheit zurück

  1. Das bedeutet:
    1. Die Staatsanwälte und das Gericht konnten keinerlei Beweise für ihre Anklagen finden.
    2. Oberüber wurde zu Unrecht in eine vorweg genommene Hölle, dem paraguayischen Gefängnis gesteckt.
    3. In jedem normalen Rechtsstaat würde sich nun die Justiz für ihren Irrtum entschuldigen.
    4. In jedem normalen Rechtsstaat stünden Oberüber eine angemessene Haftentschädigung zu.
    5. Außerdem stünden Oberüber eine angemessene Entschädigung für dessen Rufschädigung zu. Wir erinnern uns, daß sich sogar der Präsident in diesen Fall eingeschaltet hatte und sich dazu in der Öffentlichkeit geäußert hatte. Wochenlang wurde in allen Medien breit und voreingenommen über Oberüber berichtet. All das glich eher einer Hetzkampagne und einer vorsätzlichen Rufschädigung.
    Man darf diesen Fall nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn jedem von uns könnte das eines Tages ebenso treffen. WAS DANN?
    WIE BEKOMMT OBERÜBER SEINE EHRE UND SEINEN RUF ZURÜCK???????????????????

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    1. Nun, mit seiner Entlassung ist er schon rehabilitiert. Aus dem Artikel geht nicht ganz klar hervor, ob er demnach einen Freispruch in allen Anschuldigen erhalten hat. Das ist schon etwas.
      Schlecht ist natürlich, dass ihn nun jeder kennt, so mancher vielleicht mit dem Rechtsspruch nicht einverstanden ist, ihn immer noch für schuldig hält und das Recht in die eigene Hand nimmt.
      Dies ist aber größtenteils der hiesig Justiz anzulasten. Genau deshalb gilt in zivilisierten Ländern die Unschuldsvermutung. Wahrscheinlich muss er sich jetzt aber einen Anwalt nehmen und einen Prozess auf Verleumdung seitens des Staates anteiggen.
      Genau deshalb muss in zivilisierten Ländern der Steuerzahler freiwillig den Opfern von sich aus Entschädigung bezahlen. Vor Gericht hat keine Natürliche Person eine Chance gegen die Beatmeten vom Beatmetenhüüsli.
      I dä Schwitzzzzz hat die Reihenfolge des Ausgang eines Gerichtsverfahrens immer das gleiche Schema:
      1. Staat gewinnt den Prozess gegen Natürliche Person.
      2. Staat gewinnt den Prozess gegen Juristische Person.
      3. Bei Anklage von Beatmeten vom Beatmetenhüüüsli, Militär, Polizei und ddRest gewinnt stets Beatmete vom Beatmetenhüüüsli, Militär, Polizei und ddRest, was aus dem Trog des Steuerzahlers isst und wird in die nächst höhere Beatmetenbesoldungsklasse in den Innendienst befördert. Ist das Opfer einen Natürliche Person, erhält er vom Steuerzahler eine Röhre. Zum hinein gucken.
      3. Institution oder Großfirma gewinnt den Prozess gegen Natürliche Person.
      4. Natürliche Person gegen Natürliche Person gewinnt derjenige dem “besseren” Beruf und wer von seinen Nachbarn mehr geliebt wird.
      Wie das hierzulande abläuft und das Schama aussieht erspare ich uns an dieser Stelle. Ich habe noch etwas vor heute Abend. Das ist dann eine andere Geschichte für einen anderen Kommentar.

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  2. Die Staatsanwaltschaft hat erfolgreich die Taeter geschützt und die Tataufklaerung verhindert. Gleichzeitig haben sie einem BRD Regime Gegner die Existenz vernichtet und einer Paraguayerin auf der Suche nach etwas Lebensglück dieses zerstoert…..

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    1. Jahr 2022...die überleben wollen

      Das die Staatsanwaltschaft einen Täter geschützt hat ist, glaube ich auch. Und genau die gleiche Sch*** jetzt mit Bredow. Dann müssen die drei Landsleute noch gut 17 Monate im Dreck versauern. Und ich wünsche mir dass ein Meteorit über die Häuser der Staatsanwäte abstürzt und deren Existenzen vernichtet.
      Woher wissen Sie, dass er Regimegegner ist? Kennen Sie Herrn Oberüber?

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  3. Hiesig Behörden haben von Anfang an geschlampt. Leider werden genau diese weiterhin unsere Behörden sein.
    Was mich jetzt erstaunt ist, dass für Herrn Oberüber ein Haus gemietet wurde. Er hat ein Haus!!! Wem gehört denn jetzt sein Haus? Ich verstehe nicht ganz, warum er nicht in sein Haus kann und ihm dafür keinen Polizeischutz gewährt wird. Okay, ich denke er hat genug gesehen vom Paragauy und wird bald abreisen. Verübeln kann ich es ihm nicht. Aber das ist seinen Entscheidung.
    Ich hoffe, wir bekommen vom Wochenblatt noch mehr Informationen oder von jemandem, der mehr Infos übersetzt aus News auf Spanisch.

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  4. Nachdem 18 Monate ins Land gegangen sind, war genug Zeit, das Eigentum vom Herrn Oberüber unter denen zu verteilen, die dafür sorgten, daß sein Ruf für immer geschädigt sein wird und ihm alles genommen wurde, was er hier aufgebaut hatte.
    Sein Eigentum ist ja nicht verschwunden.
    Das hat jetzt nur jemand anders.
    Nichts ist von all den Anschuldigungen übriggeblieben, trotzdem verbüsste er – für was? – 18 Monate Mindeststrafe.
    Damit wird ausgeschlossen, daß er eine Entschädigung erhalten wird.
    Das Leben der Mutter von Juliette ist auch zerstört worden.
    Keine andere Mutter der über 500 verschwundenen Kinder seit dem “Fall Juliette” wurde angeklagt, geschweige denn verurteilt.
    Es ist schon seltsam, daß das andere Kind – mitten in der Pandemie, wo alle Grenzen dicht waren – plötzlich in der Schweiz beim Vater auftauchte.
    Ich wage mich auch einmal an eine Verschwörungstheorie. Wo dieses Kind ist, könnte auch Juliette sein. Wahrscheinlich in einem Heim für behinderte Kinder.

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