Fall Juliette: Verlegung nach Tacumbú gefordert

Asunción: Im Gegensatz zu einigen politisch animierten Frauen, die für eine intensiverer Untersuchung im Fall demonstrierten, sind es heute Familienangehörige von Juliette, die die Verlegung von Reiner Oberüber nach Tacumbú fordern.

Der Großvater von Juliette, Rufino Zapata und andere Familienmitglieder werden heute um 14:00 Uhr vor dem Departamento de Judiciales der Nationalpolizei für eine Verlegung des Stiefvaters nach Tacumbú demonstrieren, damit die Sonderbehandlung von Reiner Oberüber ein Ende hat und er beginnt zu reden. Aus Zapatas Sicht sowie aus der der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei ist er der einzige Verdächtige im Vermisstenfall, der ein beispielloses Interesse der Presse hervorgerufen hat. Bisher wurden 17 Hausdurchsuchungen in Emboscada, Atyrá, Caacupé und Arroyos y Esteros durchgeführt – allesamt erfolglos.

Wochenblatt / La Nación

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4 Kommentare zu “Fall Juliette: Verlegung nach Tacumbú gefordert

  1. Kaneshapillai Kanagasuntharam

    So viel ich weiß verfügt die Staatsanwaltschaft über diese Familie, insbesondere den Don Schlufino, keine Beweise oder Richterspruch, damit man sie in die Strafvollzugsanstalt stecken kann. Somit kann man nicht ausschließen, ob sie etwas mit dem Verschwinden der Kleinen zu tun haben oder nicht. Nach hiesig Eingeborenenlogik also sofort in die Strafvollzugsanstalt stecken. Vielleicht reden sie dann.

  2. Die Familie der Mutter hat neben dem unterhaltspflichtigen leiblichen Vater das staerkste objektive Interresse am Verschwinden des behinderten Maedchens, das den Partnerschafts Marktwert der Mutter auf Null herabsetzt.
    Der Grossvater war gem.WB Berichten regelmaessig bei Reiner Oberueber zu Gast obwohl er diesen offenkundig hasst.
    Er war nach dem Verschwinden des Maedchen permanent an der Seite der suchenden Polizisten, so das er die Suche und die Ermittlungen beeinflussen konnte. Er hat im Gegensatz zu Reiner Oberueber auch keine Belohnung ausgesetzt und damit denjenigen die Wissen was tatsaechlich passiert ist keine Aussagemotivation geboten.
    Vom leiblichen Vater, der als in der Schweiz Arbeitender fuer europaeische und erst recht fuer paraguayische Verhaeltnisse im Geld schwimmt ist verdaechtigerweise auch keine Belohnung ausgesetzt worden.
    Aus der Kriminalistik ist hinreichend bekannt , das der Brandstifter regelmaessig als einer der ersten am Brandort ist , um vorbildlichst beim Loeschen zu helfen.
    Was ich unveraender nicht ausschliesse ist ein reiner Diebstahl der Ziegen und das Maedchen ist hinterher gelaufen und toedlich verunglueckt.
    Die Suche nach dem Kind durch die Bevoelkerung aufgrund der Belohnung hat die Staatsanwaltschaft unterbunden, indem sie Reiner Oberueber und die Kindesmutter eingesperrt hat. Das eine Staatsanwaltschaft, die nach eigenem Bekunden nichts weiss und nichts in der Hand hat als die Beschuldigungen des Grossvaters, eine Aufklaerung derart verhindert spricht Baende.
    Der Rechtsanwalt Oskar Thuma der den leiblichen Vater zeitweise vertreten hat scheint dieses auch erkannt zu haben, denn von ihm wurden trotz Vorankuendigung keinerlei zielfuehrende Fakten geliefert. Finanziell haette auch er sich auch eine Belohnung fuer das Auffinden des Maedchens „tot oder lebendig“ leisten koennen, was sicherlich fuer ihn PR wirksam gewesen waere.

  3. Und warum sollte eigentlich der leibliche Vater der kleinen Juliette ins Gefängnis kommen??? Wenn man ihm einen Mord nachweisen könnte, dann besteht auch jetzt noch die Möglichkeit, über die Interpol einen Internationalen Haftbefehl zu erlassen. Aber da ein eventuelles Gewaltverbrechen nicht vor dem 15. April 2020 begangen worden sein kann, und der Vater der kleinen Juliette schon seit längerer Zeit sich in der Schweiz befindet, was er nicht einmal verschweigt bzw. unterdrückt, dann kann er auch nicht einmal als eventueller „Mittäter“ in Frage kommen. Aber man kann es nicht lassen, genauso wie man die bösen Deutschen pauschal beschimpft und beschmutzt, so macht man es eben auch mit Franzosen, denn auch sie gehören dem „bösen“ Personenkreis, genannt „Ausländer“ an. Und warum solllte er freiwillig und auf eigene Kosten nach Paraguay kommen, um eine nichtssagende Aussage zu machen, die niemandem helfen kann? Denn über die näheren Umstände und sonstigen Vorgänge bezüglich des Verschwindens seiner Tochter Juliette kann er ohnehin keinerlei Aussage machen. In einem vollkommen haßerfüllten und bluttriefenden FB-Forum, das geleitet wird von einer angeblich in New York wohnenden Paraguayerin namens Lita Orrego wird Ihm wird zwar unterstellt, er sei weiterhi verliebt in seine Ex, und wolle diese als seine Partnerin zurückhaben. Nun, das halte ich für dummes Gerücht. Denn er hat sich schon vor längerer Zeit von ihr getrennt, und hat seinen Wohnsitz von Paraguay in die Schweiz verlegt. Das Motiv ist auch offensichtlich und vollkommen zu verstehen, denn gerade seine jetzt angeblich so große Liebe führte eben einen Lebenswandel, der bei einem es ehrlich meinenden männlichen Partner nicht gut ankommen kann, und so tauschte Lilian auch ihren Partner kurzfristig aus gegen den wohlhabenderen Reiner. Deshalb ist es auch vollkommen zu verstehen, daß der Franzose „Stephan“ kurzerhand Ausreiß nahm und seinen Wohnsitz wechselte. Wer will denn mit einer Frau zusammen sein, bei welcher er auch deren „Freier“ noch als weitere Partner mit anerkennen soll. Und als ihm bekannt wurde, was in Paraguay gespielt wird, und seine jüngere Tochter bereits „verschwunden“ war und er auch erfuhr, daß seine ältere Tochter mit 10 Jahren bei Verhören unter Druck gesetzt wurde, da nutzte er eben die Gelegenheit, mit einem „permiso de menores“, unterschrieben von der Mutter, seine zehnjährige Tochter aus diesem Teufelskreis ausfliegen zu lassen, wobei er noch Glück hatte, daß damals gerade noch die letzten Maschinen flogen. Und der bis über beide Ohren verliebte Reiner fühlte sich natürlich moralisch verpflichtet, seiner neuen „Liebe“ zu helfen. Ob er nun ihr half bzw. hilft mit Geldmitteln, um für sie und evtl. auch für sich Vorteile zu erlangen, das kann man nur verstehen, jeder von uns würde dies genau so machen, sofern er dazu in der Lage ist. Gleichzeitig wird von dem bluttriefenden FB-Forum noch Stimmung gemacht, wobei kein Mensch sich interessiert für die kleine Juliette und deren Schicksal, lediglich die ständigen Rufe „Wo bist du, Juliette?“ Das einzige Interesse der unzähligen in jenem Forum schreibenden paraguayischen Frauen ist die pauschale Beschimpfung und Beschmutzung von deutschen Staatsangehörigen, die Forderung nach „Buen Pastor“ (für Lilian) und „Tacumbú“ (für Reiner), denn die bösen Deutschen seien ja allesamt gleich, sie seien durchweg Mennoniten und außerdem noch Freimaurer, und damit sei auch bewiesen, das sie durchweg Teufelsanbeter sehen, sie seien bekannt als Kinderschänder und Kindermörder und haben außerdem sehr viel Geld, und kaufen damit alle nur möglich Vorteile bei der paraguayischen Justiz. Man verlangt für Lilian und für Reiner nicht nur Gefängnis für behauptete Taten, die bisher noch niemand beweisen konnte, man verlangt auch herzerweichende Prügel, Folterungen , Bearbeitung mit elektrischem Strom, um sie „reden“ zu lassen. Nun, was sie selbst seit jenem frühen Morgen am 3.2.1989 angeblich verabscheuen und damals schon auf den Straßen gebrüllt haben „Nie mehr!!!““, das ersehnen sie sich jetzt wieder herbei, aber natürlich nur für die bösen Deutschen, Mennoniten Teufelsanbeter, Kinderschänder, Kindermörder usw.usw.usw.. Der Vater der kleinen Juliette ist sich wohl darüber im Klaren, daß seine Tochter nie mehr gefunden werden wird, und hat durch sein Eingreifen seine 10-jährige Tochter möglichweise vor demselben oder einem ähnlichen Schicksal bewahrt, das muß man ihm wirklich zugutehalten. Aber niemand bittet z.B. eine Vernehmung des Vaters von Lilian, der, als Juliette bereits verschwunden war, vernahm, daß im Hause seiner Tochter Lilian ein anderer „Deutscher“ einen Apfel mitnahm, der lt. seinen Worten für das Abendbrot Juliettes bestimmt war. Und erst vor kurzem hat der Vater Lilians bei einer Hausdurchung in Atyrá oder Cabañas jeden Deutschen wieder erkannt, der damals den Apfel mitnahm für Juliette. Rufino, der Vater Lilians, wußte bestens, welchen Lebenswandel seine Tochter trieb, aber sie war eben seine Tochter, und er ist dabei nicht einmal verpflichtet, gegen seine eigene Tochter aussagen zu müssen, selbst wenn er etwas wüßte. Sicher kann es die Justiz trotzdem probieren, ob er nicht das eine oder andere Wort evtl. fallen läßt, so wie er inzwischen auch schon öffentlich erklärt hat, was er selbst gesehen und gehört hat bezüglich des anderen „Deutschen“, der den Apfel für Juliette mitnahm. Und erst recht, nachdem er nach eigenen Aussagen jenen „Deutschen“ inzwischen wiedererkannt haben, gerade der mit dem Apfel. Jedenfalls wäre es kein Fehler, wenn im Rahmen einer lockeren Unterhaltung einer der Ermittler sich mal beim Opa Rufino erkundigen würde nach dem Namen und dem Wohnsitz jenes Deutschen. Aber dieses Thema nur anrührend, wird man in jedem FB-Forum von eine Menge hysterischer Paraguayerinnen sofort niedergemacht mit den schlimmsten Beleidigungen und Beschimpfungen, und mit dem Vorwurf, man wolle diesen „Deutschen“ Rainer nur verteidigen. Nun, diese Frauen wollen nach eigenen Aussagen niemals Ruhe geben, solange nicht Lilian und vor allem Reiner im Gefängnis sind, und Stephan müsse ebenfalls kommen, damit man diesen auch gleich einsperren könne, und ihn mit Prügel und Elektrizität „reden lassen“ wolle. Stephen wäre saublöd, wenn er den Weg nach Paraguay nochmals beschreiten würde, denn er kann mit einem eventuellen Verbrechen nichts zu tun haben. Reiner allerdings, so sehe ich die Sache, war eben verliebt und daher auch dumm genug, sich mit der Sache abzugeben. Deshalb ist er auch in diesen Teufelskreis hineingeschlittert. Und der Rest, Lilian, Rufino und noch andere Paraguyer, sollten dann eben die Angelegenheit unter sich ausmachen. Daß hier etwas „krumm“ gelaufen ist, das ist unbestreitbar. Man kann aber nicht so einfach Leuten, nur weil sie Deutsche bzw. Ausländer sind, ein angeblich bereits bewiesenes Verbrechen unterschieben.

  4. Egal was auch immer passiert ist, er kommt aus der nummer nicht mehr heraus. Fuer maenner ist das leben heute wesentlich gefaehrlicher als fuer frauen. Die frauen gehen am ende nach hause.Der leibliche vater wohnt nicht in paraguay was ihm sehr geholfen hat. Ansonsten waere er auch von a nach b nach c und dann wieder a gelaufen und gut moeglich er waere im gefaengnis. So ist es quasi immer. Ausnahmen bedtaetigen nur die regel.

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