Fall Juliette: Zum zweiten Mal Anhörung ausgesetzt

Caacupé: Die Anhörung über die Verhängung von weiteren Strafmaßnahmen für den deutschen Staatsbürgers Reiner Oberüber wurde zum zweiten Mal ausgesetzt.

Grund für die Aussetzung war, wie schon beim ersten Mal, ein fehlender Übersetzer. Oberüber, der Stiefvater des am 15. April verschwundenen Mädchens Juliette, muss sich wegen dem Vorwurf der Kinderpornographie rechtfertigen. Der Beschuldigte braucht einen Übersetzer, da er behauptet, nur Deutsch zu sprechen.

Die Anhörung von Oberüber sollte gestern im Justizpalast von Caacupé erfolgen. Er wurde wegen angeblicher Kinderpornografie angeklagt, nachdem Experten der Staatsanwaltschaft auf seinem Handy intime Bilder und Videos von Minderjährigen gefunden hatten.

Wochenblatt / Paraguay.com / Beitragsbild Archiv

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10 Kommentare zu “Fall Juliette: Zum zweiten Mal Anhörung ausgesetzt

  1. Kann der mutmaßliche Kinderpornograph Reiner Oberüber nicht den Dolmetscher nehmen, den er auch für seinen Anwalt nimmt? Oder wie verständigen sich die beiden für eine optimale Verteidigung?

    1. Für seinen Anwalt, braucht der keinen Übersetzer. Soviel spanisch spricht er wohl schon, und dem Anwalt den monatlichen Scheck bezahlt, ohne das der in Action ist. Stellt sich einmal der Presse und will das Justizministerium verklagen, auch nur heiße Luft, wie die meisten Py Anwälte. Wenn der noch nicht einmal eine Akteneinsicht zu Stande bekommt. Aber wie gesagt, hätte die Justiz schlüssige Beweise, wäre der Mann schon im Knast oder frei. Kassieren tun alle, etwas vollbringen, die wenigsten. Alle reden geschwollen daher haben aber keine Ahnung, oder genauso verlogen und käuflich wie alle Pyler.

  2. Wie kann das sein, daß ein Übersetzer fehlt. Sollte doch eigentlich im Interesse von Oberüber selbst sein, dafür rechtzeitig zu sorgen, wenn er schon kein Spanisch versteht. Oder will er gar von sich aus den gesamten Prozeß der Ermittlungen verzögern? Irgendwie schon sehr merkwürdig.

  3. Sich mit seinem Anwalt zu verständigen ist ein ganz anderes Thema, als sich mit der PY-Justiz zu verständigen.
    Da gibbet Dank Guaranie, Korruption, Dummheit und Raffgier unzählige Fallen, das sollte man lieber einem guten Dolmetscher überlassen.

  4. War mal vor 3 Wochen als Begleitung in einer Staatsanwaltschaftladung in einem Betrugsfall dabei und bei diesem „Faellchen“ hatte der Staatsanwalt eine Uebersetzerin geladen fuer die Geschaedigten. Diese Dame war auch puenktlich da und reiste aus ASU in die Provinz.
    Bei diesem doch wohl gravierendem Fall gelingt das nicht, wirklich seltsam.
    Wenn Oberueber meint, dass sich der Fall durch Inaktivitaet anderer zu seinen Gunsten entwickelt, dann ist er auch schief gewickelt, denn dann wuerde ich so einen Uebersetzer mir selbst anfordern und zahlen.

  5. Das Hauptproblem in Paraguay ist, dass die Justiz die Dolmetscher jahrelang nicht entlohnt. Der Dolmetscher muss warten und man fordert ihn zu Schmiergeldzahlungen auf, damit er seinen Lohn nach vier Jahren vielleicht erhaelt. Deshalb lehnen die meisten Dolmetscher und Uebersetzer ab. Sinnvoll ist es, wenn man in Paraguay einen Pflichtverteidiger einfordert, den bezahlen sie dann auch nicht, so dass das Verfahren dann eingestellt werden muss, wenn Fristen nicht eingehalten werden.

  6. Die Justiz hat den vereidigten Dolmetscher zu stellen und das ohne wenn und aber. Da die Staatsanwaltschaft nichts gegen Reiner Oberüber in der Hand hat wird sie es sein, die hier verzögert und versucht ihm durch Vorenthaltung des gesetzlich vorgeschriebenen Dolmetscher Sachverhalte unterzuschieben.
    Das hier mit sehr viel Geld mindestens die Staatsanwaltschaft bestochen wird um Reiner Oberüber hinter Gitter zu bringen hat sich bereits herausgestellt. Aufgeklärt werden soll der Sachverhalt auf gar keinen Fall, denn ansonsten waere längst veröffentlicht worden wer die Ziegen waehrend der total Quarantäne mit amtlichem Passierschein oder mittels Bestechungsgeld durch die Quarantänekontrollen 11km vom Grundstück entfernt transportiert hat……. Wenn jemand mit Ziegen im Auto an eine Kontrollstelle faehrt erinnert sich jeder Polizist daran und gegen Zahlung einer Belohnung redet er auch darüber einschliesslich Namen plus Fahrzeugbeschreibung.

    1. Ihre Logik ist nicht stimmig! Wenn Oberüber tatsächlich unschuldig ist, dann müßte es doch in seinem eigenen Interesse sein, das Ermittlungsverfahren zu beschleunigen, damit seine Unschuld erwiesen wird. Dazu aber sollte er alle Hebel in Bewegung setzen, die einer Beschleunigung dienen, also sich umgehend darum bemühen, stets einen Dolmetscher zur Verfügung zu haben. Doch offensichtlich will er das nicht.

      1. Ja Manni, ist schon richtig, aber die Justiz scheint auch noch keine Kraftschlüssigen Beweise zu haben. Warum soll er dann noch mehr Geld ausgeben, was Sache der Justiz ist. Die haben Ihm doch schon alles genommen was nicht niet und nagelfest war. Die kleine ist schon lange nicht mehr interessant, jetzt wird was anderes gesucht. Den Titel vom Grundstück scheinen die noch nicht gefunden zu haben. Außerdem hat scheinbar die Justiz auch kaum Interesse daran, den Fall zum Abschluss zu bringen, denn man melkt die Kuh, solange diese Milch gibt.

  7. sich mit der korrupten Justiz anzulegen, bedeutet nicht, sich mit einem korrupten Notar oder Anwalt anzulegen, das braucht schon mehr, weil diese haben mehr Geld und immer Recht, ohne Recht. Es werden Zeugen gekauft, Beweise gibt es nicht oder werden gefälscht, Ich will Ihn nicht freisprechen, aber was die Justiz betreibt und vorher betrieben hat, ist nur noch Meuchelmord nichts weiter. Entweder ist er schuldig oder nicht. Kein Pyler kann weiter als bis 10 zählen, geschweige dann bis 80 oder 80.000 Fotos zu zählen, geschweige Lust dazu haben. Es wird einfach nur geschätzt und fertig ist die Laube. An Hand von Fotos ohne Kopf, haben die schlauen ja festgestellt, das es sich um die beiden Stiefkinder handelt, sehr intelligent. Das ist nur noch Rassismus.

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