Ferrari und Porsche verwenden Leder aus Paraguay

Die Lederherstellung im Land hat in den letzten Jahren an Bedeutung zugenommen, das Produkt ist für seine Vielseitigkeit, Ausdauer, Flexibilität und Atmungsaktivität geschätzt. Hochwertiges Leder aus Paraguay verwenden renommierte Autohersteller, wie Ferrari und Porsche.

„Paraguay exportiert gegerbtes Leder seit Jahrzehnten in verschiedene Länder, insbesondere auch nach Italien. Die genossenschaftlich organisierten Hersteller bei Cencoprod führen seit 2009 Leder aus und arbeiten immer weiter an Methoden der verbesserten Herstellung sowie einer breiteren Differenzierung“, sagte der stellvertretende Minister für Viehzucht, Marcos Medina.

Alleine im Mai exportierte Paraguay Produkte in Höhe von US $ 89,6 Millionen, 10% mehr an Menge als im Vergleich zu 2014.

Die Qualität ist bedingt durch die geographische Lage gut geeignet, besonders der Chaco eignet sich für die Produktion, denn die hohen Temperaturen konservieren das Leder und die intensive Hitze ist schlecht für etwaige Parasiten.

Rinderleder über die Genossenschaft Cencoprod bietet den Landwirten technische Hilfe und Unterstützung für ihre Erzeugnisse. Weitere Nebenprodukte bei der Fleischindustrie sind Rinderfett, welches in Seifen, Zahnpasten, Cremes oder Reinigungsmittel verwendet werden, Abnehmer sind unter anderem Colgate oder Palmolive, erklärte Medina.

„In Costa Rica wird ein Projekt diskutiert über “grüne Waren“, das darauf abzielen soll, artgerechte Haltung im Einklang mit dem Klimaschutz und einer sozialen, nachhaltigen Landwirtschaft zu entwickeln. Fleisch soll mit minimalem Ausstoss von Treibhausgasemissionen produziert werden, die Weidefläche für die Tierzucht soll mit der Anpflanzung von Hülsenfrüchten integriert werden und eine Bewässerung beeinhalten“, sagte Medina.

Quelle: 5dias

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4 Kommentare zu “Ferrari und Porsche verwenden Leder aus Paraguay

  1. Wenn diese Lederwaren so gefragt sind und das Geschäft läuft, dann sollen die Gerbereien endlich Ihre Abwasser vernünftig entsorgen und nicht einfach in Bäche und Seen leiten. Der Artikel verliert nur Worte über Qualität, Eigenschaften und Wachstum, die Natur geht dabei vor die Hunde. Nach dem Motto „Vorne Hui hinten Pfui“.

    1. Abwässer vernünftig entsorgen bedeutet aber gleichzeitig eine Erhöhung der Kosten – ergo: Reduzierung des Gewinns vom Besitzer bei gleichbleibenden Erträgen.
      Und daaaas geht nun mal gar nicht! In Paraguay geht es um die Gewinnmaximierung ins Unendliche. Ob auf dem Rücken der Natur oder der Angestellten oder gar „Kunden“ ist dabei völlig egal – die Natur kann sich nicht direkt wehren, die Angestellten fliegen raus, wenn sie zucken und die sog. „Kunden“ kaufen eh alles. Die meckern zwar, sind aber die artigsten Schäfchen auf Mutters Erde.

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