Firma im Chaco verliert Rechtsstreit gegen Indigene

Villa Hayes: Das Unternehmen Enrique Remmele SACI verlor einen Prozess vor dem Obersten Gerichtshof. Es geht um eine Landübertragung an Indigene von der Ethnie Maká.

Gegner in dem Gerichtsstreit war das Nationale Institut für ländliche Entwicklung Indert, das die Indigene vertrat. Es will den Indianer einige Hektar Land am Ufer des Paraguay Flusses überschreiben. Das Areal liegt im Bezirk von Villa Hayes, Presidente Hayes, im Chaco.

Es gab schon ein erstes Urteil in dem Fall, am 26. Oktober 2015. Dann noch einmal eines am 8. Februar 2016. Jedes Mal verlor Remmele, vertreten durch den Anwalt Óscar Luis Tuma. Nun urteilte der Oberste Gerichtshof ebenfalls dafür, dass die Indigenen nach nationalem Recht und internationalen Konventionen Landbesitz von dem Indert überschrieben bekommen müssen.

Remmele legte einen Grundstückstitel über die besagten Ländereien vor, der auf Antonio Angeloni ausgestellt war und das Unternehmen von ihm dieses Grundstück erworben hätte. Jedoch gelang es dem Indert zu beweisen, dass der vorgelegte Titel falsch war und legitimierter Weise das Grundstück den Maká Indianer schon immer gehören würde.

Nun kam es zu einem Erlass am 6. September 2017. Auf dem zuständigen Areal der Indigenen darf sich kein Dritter mehr aufhalten. Die Nationalpolizei und die Marine Präfektur sollen das Verbot überwachen.

Remmele wollte den Küstenstreifen als Anlegestelle für Lastkähne nutzen, zum Nachteil der Maká Indigenen. Nun hat der Oberste Gerichtshof der Ethnie zu ihrem Recht geholfen.

Wochenblatt / ABC Color

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