Fisch- und Krokodilfleisch beschlagnahmt

Ñeembucú: Das Umweltministerium (Seam), zuständig für die Einhaltung des Fischfangverbotes in allen Bezirken des Landes, hat 156 Kilogramm Fisch unterschiedlicher Arten und Größen beschlagnahmt. Im Zuge dessen wurden auch noch 30 Kilogramm Alligatorfleisch sicher gestellt.

Die Ware wurden auf der Fernstraße Nummer 4 bei Kilometer 77 von der Seam konfisziert. Gefunden hatte man die illegalen Produkte in einem Reisebus, der sich auf der Fahrt nach Asunción befand. Unter anderem waren Fische der Arten Surubí, Pati und Dorado dabei.

In einer weiteren durchgeführten Operation, bei der Stadt Costa Paraná, im Bezirk General Díaz, beschlagnahmten Beamte der Seam 61 Kilo Fisch der Klasse Dorado in einem privaten Haus. Es war schon portionsgerecht hergerichtet und verpackt, in Kürze wollte man es an Restaurants und private Haushalte verkaufen.

Hugo Ecina, Beamter des Umweltministeriums, sagte, sie werden die Kontrollen weiter fortsetzten, die beschriebenen Fälle wurden alle angezeigt und der Staatsanwaltschaft übergeben.

Des Weiteren betonte er, die beschlagnahmten Fischprodukte wurden verschiedenen Institutionen in der Gegend gespendet, unter anderem auch Suppenküchen und Altersheimen.

Wir werden das Fangverbot, die Vermarktung und den Transport von Fischprodukten in der Schonzeit überwachen, auch mit Hilfe anderer Behörden, sagte Ecina.

Ñeembucú ist eines der wichtigsten Fanggebiete in Paraguay, viele Fischer treffen sich aus allen Teilen des Landes, teilweise auch aus Brasilien. Deshalb hat die Seam ein spezielles Auge auf diesen Sektor.

Quellen: Ultima Hora / Wikipedia: Atamari

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