Fischzucht kommt immer mehr in Mode, auch im Chaco

Asunción: Eine neue Alternative, die den produzierenden Familien Rentabilität, Nachhaltigkeit und Ernährung verleiht, ist die Fischzucht. Im ganzen Land erfolgt ein Boom in dem Sektor, auch im Chaco.

Innerhalb der gastronomischen Angewohnheit des Paraguayer, unter seinen Alternativen des Verbrauchs, ist Fluss-Fisch und für diejenigen, die sich mehr leisten können, Meeresfische. Unter den am meisten konsumierten Fischen sind unter anderem der Surubí, der Pacú oder der Dorado.

Eine neue Alternative ist derzeit in der Entwicklung, die sehr gut ankommt: Fischzucht in Teichen.

Dr. Susana Barúa, Exekutivkoordinatorin des nationalen Programms für nachhaltige Aquakultur des Ministeriums für Landwirtschaft und Viehzucht (MAG), sprach über die Studien in Paraguay und erläuterte durchgeführte Arbeiten.

„Seit 2012 sind wir mit einer integrierten Aquakultur-Farm im Departement San Pedro tätig. In der Fischzucht haben wir alternative Gebiete integriert, weshalb sie als integrale Aquakultur-Farm bezeichnet wird, weil auf kleinem Raum gewinnbringend, diversifiziert und nahrhaft produziert wird“, sagte die Expertin.

Barúa stellte fest, dass so ein Projekt auf einer Fläche von 300 m² möglich sei. Neben dem Fischteich können auch der Anbau von Gemüse und eine Integration mit der Zucht von Schweinen oder Hühnern erfolgen.

„Wir suchen nach Produzenten, die direkt mit dem Konsumenten kommerzialisieren und ein angenehmes Umfeld in Sicht schaffen, auch mit dem Ziel, Kinder so in Aktivitäten einzubinden, dass sie sich von klein auf um die Umwelt kümmern Es gibt einen Mehrwert, wie zum Beispiel mit dem Unternehmertum des Systems Fischen und Bezahlung. Ganze Familien kommen an so einen Ort“, sagte sie.

Bei dieser Gelegenheit erwähnte Barúa, dass sie derzeit ein “Fischzucht Center“ haben, das in Zusammenarbeit mit der Regierung von Taiwan in der Stadt Eusebio Ayala, Departement Cordillera, gebaut wurde, wo die Aufzucht von Jungfischen erfolge und mit den Produzenten zusammen vermarktet werde.

In Bezug auf die Gewinne, erklärte sie, dass nach dem Zeitpunkt des Einsetzens der Jungfische in sechs Monaten ein Tilapia schlachtfertig sei. Der Pacu brauche 12 Monate und biete eine Rentabilität von etwa 44%.

Auf dem Land gibt es rund 30 Aquakultur Farmen, so dass das vorher erwähnte Modell in den Departements wie San Pedro, Caaguazú, Paraguarí und Itapúa repliziert wird.

„Derzeit haben wir landesweit 300 Familien mit integrierten Farmen und zehntausend Fischproduzenten. Es ist eine Veränderung der Kultur, mit der wir arbeiten, weil die Ressourcen im Fluss abnehmen, also arbeiten wir auf diese Weise, damit es auf eine alternative und gewinnbringende Weise erhalten werden kann“, sagte Barúa.

Sie erklärte auch, dass Menschen kulturell Surubí oder Pacú vorzögen, aber jetzt der Tilapia immer mehr nachgefragt werde.

Barúa betonte, dass man auch im Chaco angenehme Erfahrungen gemacht habe, wie in Tte. Irala Fernández, mit einem Wasserreservoir, wo neben der Tilapia-Zucht ein Teich gebaut worden sei.

„Nur dass die Begrenzung das Wasserproblem ist. Am Ende des Jahres werden wir ein weiteres Projekt mit der Surubí-Zucht beginnen, auch in Zusammenarbeit mit Taiwan, das eine Investition von zwei Millionen US-Dollar tätigen wird, um die Produktion in die Fischfarm zu integrieren“, sagte sie.

Barúa wies darauf hin, dass die Produkte aus der Fischzucht immer mehr in Mode kämen: „Heute werden immer mehr Produkte aus der Fischzucht verzehrt, vor allem gibt es Tilapia, dann Pacú, später Karpfen, Boga und andere Arten“.

Sie hat sogar erwähnt, dass Fischfleisch heutzutage sehr oft konsumiert werde, weil es von der Fischzucht stamme und der Arzt es empfehle. „Wer sich dafür entscheidet, versucht gesund zu leben. Die Vorteile von Fisch sind das Verhindern von Herzkrankheiten, die Bekämpfung von Fettleibigkeit und weitere positive Faktoren“, sagte Barúa.

Wochenblatt / La Nación

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