Flüchtlingskrise wird für Europa zu riesiger Belastungsprobe

Flüchtlingskrise und kein Ende: In Ungarn machen sich viele hundert Syrier und andere Migranten zu Fuß auf den Weg nach Deutschland. Die EU findet keinen gemeinsamen Nenner. Merkel besteht auf einer grundlegenden Reform der europäischen Asylpolitik.

Die Flüchtlingskrise wird für Europa zu einer immer größeren Belastungsprobe. In Ungarn, wo Tausende seit Tagen auf die Weiterfahrt in den Westen warten, gab es am Freitag wieder dramatische Szenen. In Budapest und Umgebung machten sich mindestens 800 Menschen – vor allem Syrer – zu Fuß auf den Weg. Bis zur österreichischen Grenze ist dies ein Marsch von mehreren Tagen. Immer wieder waren «Deutschland»- und «Germany»-Rufe zu hören.

Trotz des Chaos ist die EU weiter tief zerstritten, wie mit den Flüchtlingen umgegangen werden soll. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte eine grundlegende Reform der europäischen Flüchtlingspolitik. «Das gesamte System muss neu gestaltet werden», sagte Merkel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zwischen den 28 EU-Ländern müsse es eine «faire Lastenverteilung» geben.

In der Europäischen Union wird indes der Ruf nach einem Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs zur Flüchtlingskrise lauter. Bei einem Außenministertreffen in Luxemburg sprach sich am Freitag unter anderem der österreichische Außenminister Sebastian Kurz offen dafür aus. Sein slowakischer Kollege Miroslaw Lajcak sagte: «Wir wären sicherlich dafür. Wenn wir bis Mitte Oktober warten, könnte das zu spät sein.» Neben einem Sondergipfel ist auch ein weiteres Sondertreffen der europäischen Außen- und Innenminister im Gespräch. Es könnte den Gipfel vorbereiten.

Gegen die deutsch-französische Initiative für verbindliche Quoten zur Verteilung von Flüchtlingen gibt es aber weiterhin massiven Widerstand. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban machte erneut Front gegen Berlin. Bei einem Treffen in Prag lehnten aber auch die Regierungschefs aus Polen, Tschechien und die Slowakei solche Quoten strikt ab. Auch Estland bekräftigte sein Nein zu verbindlichen Flüchtlingsquoten.

Der tschechische Innenminister Milan Chovanec schlug vor, syrische Flüchtlinge mit Sonderzügen aus Ungarn nach Deutschland zu bringen. «Wir würden die Züge durchfahren lassen, ohne die Personalien der Migranten zu kontrollieren», sagte er am Freitag in Prag nach einem Treffen mit seinem slowakischen Kollegen Robert Kalinak. Unklar war, ob der Vorstoß des Innenministers mit Prags Regierungschef Bohuslav Sobotka abgestimmt war.

Großbritanniens Premier David Cameron erklärte sich zur Aufnahme von mehreren tausend Syrern bereit. Eine genaue Zahl nannte er nicht. Das Angebot richtet sich jedoch ausdrücklich nur an Menschen, die noch in Flüchtlingslagern an Syriens Grenze sind. Für Flüchtlinge, die es bereits nach Europa geschafft haben, gilt es nicht. Der konservative Premier, der bislang eine harte Haltung verfolgt, war durch das Bild eines ertrunkenen Jungen massiv in die Kritik geraten.

Am Ostbahnhof von Budapest, wo etwa 3000 Flüchtlinge von den Behörden seit Tagen an einer Weiterfahrt gehindert wurden, machte sich eine Gruppe von etwa 500 zu Fuß auf den Weg, später schlossen sich noch mehrere hundert an. Darunter waren vor allem Männer, aber auch ganze Familien mit Kindern. Bis zur österreichischen Grenze sind es von dort etwa 200 Kilometer. Die Polizei ließ sie gewähren.

Auch in der Stadt Bicske marschierten etwa 300 Menschen zu Fuß los, entlang der Bahnlinie. Sie hatten bereits in einem Zug nach Österreich gesessen, die Fahrt wurde dann aber von den Behörden gestoppt. Am Bahnhof von Bicske brach ein etwa 50 Jahre alter Flüchtling aus Pakistan zusammen und starb. Über die genaue Todesursache des Mannes gab es zunächst keine Informationen.

Aus einem Erst-Registrierungslager an der Grenze zu Serbien flohen etwa 300 Menschen, etwa 200 von ihnen seien später von der Polizei zurückgebracht worden. Ein anderer Zug mit 120 Flüchtlingen wurde im Dorf Nagyszentjanos gestoppt. Sie wurden in ein Lager gebracht.

Der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, António Guterres, appellierte an die EU, sich auf die Verteilung von bis zu 200 000 Flüchtlingen nach verbindlichen Quoten zu einigen.

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker bestätigte, nächste Woche die Aufteilung von 120 000 weiteren Flüchtlingen auf andere EU-Staaten vorschlagen zu wollen. Damit sollen Griechenland, Italien und Ungarn entlastet werden. Bislang gibt es solche Pläne für 40 000 Menschen. Selbst diese freiwillige Verteilungsquote scheiterte bislang allerdings am Widerstand vor allem osteuropäischer Länder.

Ungarns Ministerpräsident Orban warnte davor, Muslime nach Europa einwandern zu lassen. Eines Tages würden die Europäer entdecken, dass sie auf dem eigenen Kontinent in der Minderheit seien, sagte er im staatlichen Rundfunk. «Wenn wir unsere Grenzen nicht schützen, werden zehn Millionen nach Europa kommen.»

Angesichts der großen Zahl an Flüchtlingen auf griechischen Inseln versprach der Vizepräsident der EU-Kommission, Frans Timmermans, Athen weitere Hilfe. In der Hafenstadt Piräus soll bald ein sogenanntes Hotspot-Zentrum öffnen, wo Flüchtlinge registriert werden.

Von Anne-Béatrice Clasmann und Christoph Sator, Illustration: Azzam Daaboul

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24 Kommentare zu “Flüchtlingskrise wird für Europa zu riesiger Belastungsprobe

  1. Der Name „EU“ ist ein einziger Witz. Ein hastig und schlecht zusammengestricktes Gebilde von völlig unterschiedlichen Nationalstaaten, das durch den „Euro“ zusammengehalten wird sowie durch einige Gesetze.
    Schon 1998 sagten einige sehr intelligente Leute bei den Bundestagssitzungen voraus, wie es kommen würde. Diese Leute wurden verlacht und als Betonköpfe, als ewig Gestrige, gebrandmarkt.
    Man kann nicht Nationastaaten mit völlig unterschiedlichen sozialen Situationen etc über eine Währung verbinden.
    – Aber solange die Banken und etliche deutsche und internationale Großkonzerne hohe Gewinne dadurch einfahren (auch vielen Deutschen ging es dadurch besser…), ist jede Kritik verboten.
    Die Ergebnisse dieses Gebildes – der EU – sieht man in der Griechenlandkrise, nun in der Flüchtlingskrise, wo jedes Land nur zusieht, nicht zuviele Menschen aufnehmen zu müssen – ausser jetzt natürlich Deutschland, das etwas gutzumachen hat (jahrelang bei den Flüchtlingen wegsehen, Griechenland, Hitlerdeutschland, böse Germanen….).
    Aber was soll’s – andere Länder reiben sich die Hände und lachen sich ins Fäustchen. Europa geht den Bach runter und der Dollar steigt….

  2. Baut einen Zaun dieser Art: http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-mexikanische-grenze-wuestenmonument-des-scheiterns-a-778235.html
    Aber dann stellen die Gutmenschen tränenüberströmt fest, das sie ja arme Kinder auf der anderen Seite des Zauns dem Hunger überlassen!
    Da werden sie dann lieber (Kinder- aber nicht Katzenlos) die Kinder ihrer Heimat aufs Spiel setzen. Auf das die Nachbarstochter mit dem Schleier aufwachse und mit 12 zwangsverheiratet wird.
    Europa lebt in einem Krieg der nicht mit Waffen ausgetragen wird.
    Die Feder ist mächtiger als das Schwert ! Dieses Axiom von Edward Bulwer-Lytton findet ihr alle in der EU-Presse wieder. Gutmenschen at work.

    1. Und ist das so schlimm, wenn die Nachbarstochter mit einem Schleier aufwächst?
      Wenn es genug Toleranz auf allen Seiten gibt, dann ist das kein Problem. Mich stört es ja auch nicht, in einem Hotelzimmer zu übernachten, in dem ein Kreuz hängt oder die anderen Hotelgäste ihre Köpfe gen Mekka neigen..
      Natürlich müssen sich die „Neudeutschen“ an die Sitten und Gebräuche anpassen, ohne ihre eigene Kultur ganz aufgeben zu müssen..
      Das ist ja ein Punkt, der hier heiß diskutiert wird. Wir als DACHLer müssen uns anpassen – aber nicht unsere eigene Kultur aufgeben – bin ich zumindest der Meinung.
      Dies ist nicht die erste Flüchtlingswelle nach Deutschland (siehe Hugenotten) und wird nicht die letzte sein.

      1. @Franz

        Träume sind etwas schönes. Blumenwiesen, fröhliche Schafe und der Wolf frießt Tofu.
        Ein Problem ist das dann, wenn man beginnt die Träume und die Realität zu vermischen.

        Ingo trifft den Nagel auf den Kopf.

      2. Wir braeuchten mehr geschulte Mediatoren zur Bewaeltigung von Toleranz- und Integrationsproblemen. Keine naiven Sozialarbeiter oder Gutmenschen, sondern Mediatoren die sich auch in Ethnologie auskennen.

        1. Das sehe ich auch so, die Kompetenzen sind schon rar gesät. Gäbe es keinen Fortschritt technischer Art, gäbe es nichts woran man messen könnte, dass Menschen weiter gekommen sind. Alle anderen Entwicklungen in Volkwirtschaften, werden von Keynesianern und unbelesenen Lakaien bestimmt. Heute leben wir im Informationszeitalter, aber kaum einer von uns hat privat mehr als 100 Fachbücher durchstudiert. Ich träume davon, dass es hoffentlich bald wieder Orte und Tempel der Weisheit gibt, wo Menschen sich in ihrer Freizeit aus Interesse treffen, um interessante Themen zu diskutieren. Die Zeit der bahnbrechenden Philosphen und Denker ist leider vorbei..

          1. Es gibt solche Philosophen-Clubs noch. Zumindest gab es sie noch vor 5 Jahren in der Schweiz, bevor ich abreiste bekam ich eine Einladung zu einem solchen Club wo man sich monatlich trifft und ein Buch diskutiert und eine Arbeit dazu schreibt. Leider konnte ich das nicht wahrnehmen.

            Allerdings habe ich auch den Eindruck, dass die Menschheit am verdummen ist, wen man bedenkt was die Griechen mit einfachsten Mittel alles erdacht, erfunden und erarbeitet haben…

  3. Das ist alles nur gesteuert.Nach den Krieg wollten einige alle deutschen Strilisieren,zwangsverheiraten um Deutschland Platt zu machen.
    Das waren zu mindest einige Vorschläge der Siegermächte unter den Tisch.
    Jetzt geht es halt so lang. Die Muslimisierung Europa ist im Gange.
    Es kann nicht sein das 800000Menschen und mehr mit Marschbefehl nach Deutschland aufbrechen.Da stimmt der Satz schon ich:
    Aber was soll’s – andere Länder reiben sich die Hände und lachen sich ins Fäustchen. Europa geht den Bach runter und der Dollar steigt….

    1. genau so ist es. Armes Deutschland. Dein Untergang sei Dir geweiht. Die Gutmenschen sorgen dafür, dass alle, die realistisch denken, in die rechte Ecke gestellt werden.

  4. Die Welt braucht neue Regeln. Wer Waffen, Munition, Panzer, Militärflugzeuge, U-Boote und andere Kacke an fremde Staaten liefert, wird sofort kindgerecht bestraft. Entsprechend den Umsätzen müssen diese Staaten in korrekter Reihenfolge und Gewichtigkeit bei Export von Waffen Flüchtlinge und Immigranten und Asylanten annehmen. Dann ist das Problem sehr schnell weltweit gelöst.

    Waffen sind der Auslöser für Bürgerkriege, für Kriege mit religiösen Hintergrund, für Kriege im Allgemeinen. Kriege lösen Völkerwanderungen aus. Deshalb muss man die Verursacher (dazu zählt leider auch Deutschland) sofort kindgerecht und zeitgleich bestrafen. Jetzt wird Europa kindgerecht bestraft. Überflutet werden die Waffenexporteure Deutschland, Frankreich, England, Spanien usw.

    Jeder darf gegen meine Idee meckern. Aber meckern ohne bessere Vorschläge nehme ich nicht hin. Meckern, um zu meckern und ohne bessere Vorschläge sind ungerecht, fadenscheinig, unehrlich, unredlich. Jeder darf meckern, wenn er eine bessere Idee hat.

    1. Ja das richtig wer Mist herstellt und anwendet (Bombabiert usw.)soll auch für die folgen gerade stehen.
      Nicht nur die 4.auch die USA und Russland.

        1. Hallo, eigentlich wollte ich ja gar nicht schreiben, aber Jürgen, hast Du schon mal gehört, das USA oder Russland jemals wider Gutmachung betrieben hat? Das ist nach meinem Wissen bisher nur die Aufgabe von Deutschland gewesen und wird es auch bleiben. Den deutschen Politikern sitzt das Scheckbuch zu locker, bei keinem anderen Staat sieht oder hört man desgleichen. Egal wo was los ist in der Welt, der deutsche Politiker zückt das Scheckbuch und bezahlt. Dabei vergessen Sie aber die Probleme im eigenen Land. Dort wird nicht geholfen.

    2. Ich finde die Idee gut. Nach Ishikawa+ gibt es 5 Problemkapitel. Mensch, Methode, Material, Maschine, Mitwelt.
      Aktiengesellschaften, denen es oft nur um Gewinnmaximierung von Bilanz zu Bilanz geht, sind zumeist ausnützerisch, statt wertschaffend. Sie richten schäden an der Weltwirtschaft an, die höher sind als die Produktivität. Ein Minusgeschäft nicht nur für die Weltwirtschaft und Volkswirtschaften, sondern auch für Betriebswirtschaften, wie man ganz deutlich an Detroit sieht. Das Konzept des Raubrittertums, wie es heute Waffenproduzenten und Rohstofflieferanten durchführen (Kriegsrecht erlaubt der „befreienden“ Armee den legalen Zugriff auf Rohstoffe) ist ein Konzept, welches verhindert, dass genügend Kaufkraft vorhanden ist. Man könnte mit dem Aufbau der Welt viel mehr Geld auf saubere Weise machen, als mit Zerstörung. Die UNO scheint dies erkannt zu haben und bringt die Agenda 21 auf den Weg. Im Zuge dessen hoffe ich, dass Aktien von Waffenlieferanten, Rohstofflieferanten versetzt mindestens 10 Jahre gehalten werden müssen. Das Worst-Case Schäden durch Rücklagen abgesichtert sind. Das diese Firmen weitere, gegensätzliche Standbeine haben müssen. (Beispielsweise wäre die Zukunft der Menschheit vorherbestimmt, wenn Politiker und Waffenlieferanten gleichzeitig von Kreditanstalten von Wiederaufbau, Erbschaftssteuerfachanwälten und Kriegsgräbern profitierten). Krieg darf niemanden nur Vorteile bringen. Wer zerstört bezahlt. Steuern können dafür nicht erhoben werden. Zumal es dem Volk egal sein kann, welcher Psychopath gewinnt. Unter keinem wird es ihnen gut gehen. Das Leid wäre nur anders gelagert. Ich hoffe in die Agenda 21, wird auch ein Psychopathentest, für Schlüsselpositionen beschlossen.

      1. Ich bin schon lange der Ansicht das Politiker, aehnlich wie Polizei und Militaers, vor Amtsantritt einen einen Psychopathentest absolvieren muessten. Politiker sogar noch mehr, da sie die Befehlshaber sind und mehr Macht haben.

          1. Dem stimme ich nicht zu. Es gibt solche die wirklich das Bestreben in sich haben das Beste fuer Ihre Voelker zu tun. Jedoch wurden ( und werden sie vermehrt) von den Psychopathen aus dem Rennen gedraengt. Das liegt aber auch an den Voelkern selbst. Selbst wen man davon ausgeht, dass sie staendig beeinflusst werden, koennten sie doch einmal anfangen vernuenftige Fuehrer zu waehlen. Wahlen sollten so stattfinden das man die Kandidaten zuerst gar nicht kennt und sieht, sondern nur ihr Programm und das sie unerkannt Rede und Antwort stehen muessten. Dann waere schoneinmal unser tierisches Erbe und der ganze Showquatsch ausgeschaltet das uns in diesem Bereich oefters dumme Entscheidungen treffen laesst.

  5. Ich moechte mich hier nicht ueber die Familien auslassen, welche alles zurueck lassen mussten! Aber ich sehe unter den Fluechtlingen sehr viele junge Maenner! Habt ihr schon mal darueber nach gedacht, dass mit den Fluechtlingen auch sehr viele IS Kaempfer nach Deutschland kommen??? Ich hoere schon von vielen Orten, dass unsere Frauen auf der Strasse belaestigt werden! Vergesst mit all eurer Hilfsbereitschaft bitte niemals, was wir in den Augen dieser Muslims sind! Wir sind nicht nur Ungleubige, wir sind nicht nur weniger wert, als ein Insekt, wir sind sogar eine Beleidigung fuer Allah, nur weil wir existieren! Und so eine Beleidigung zu beseitigen, bringt fuer so einen Muslim extra Punkte fuer’s Paradies! Dieser Islam droht ganz Europa erneut in ein dunkles Zeitalter zu pressen, aehnlich, wie es die katholische Kirche etwa 700 Jahre gemacht hat. Wenn wir diesen Muslims zu viel Freiheiten lassen, werden diese unsere Demokratie benutzen, um die Macht zu erhalten. Und dann ist es vorbei mit Demokratie und Menschenrechten. Lasst euch bloss nicht einlullen von den ach so freundlich grinsenden Muslims!

    1. Tja, wenn die Leute von IS nicht dumm sind – und das sind viele sicherlich nicht – dann haben sie schon ihre Leute mittlerweile in Mitteleuropa sitzen, fein säuberlich mit Paß aus Syrien, für den es ja schon einen regen Handel geben soll.
      Noch ist alles ruhig und langsam rücken die nächsten IS-Kämpfer nach……
      Und dann werden ordentliche Strukturen geschaffen, die Schläfer werden geweckt und dann geht es los mit dem Krabums.

      Hinsichtlich des Islam sollte man aber auch differenzieren – so pauschal stimmen die Aussagen nicht. „Alle bösen Moslems wollen die guten Europäer ermorden.“ – das sind Parolen, die genau unsinnig sind, wie „alle Katholiken sind Reaktionäre“ oder dergleichen.
      Aber wie auch immer. Diese neue Völkerwanderung, wie sie von einigen Politikern bezeichnet wird, wird noch ganz andere Folgen haben:
      Das Ausschnüffeln der Privatsphäre jedes Einzelnen wird intensiviert werden, Postgeheimnis, persönliche Rechte – alles wird dem Kampf gegen den Terrorismus noch stärker untergeordnet werden. Der Mensch in Deutschland, Österreich, der Schweiz usw. wird nicht einmal mehr Husten können, ohne dass der Überwachungsapparat davon weiß.
      Schaut euch den Film „Brazil“ an – wir sind kurz davor.

    2. Ich bin der Ansicht das man funktionierende Infrastrukturen in den Nachbarnlaendern von Syrien fuer die Fluechtlinge aufbauen muesste. Moeglicherweise auch Arbeitsplaetze. So waere die Terrorgefahr vermindert und die gefaehrliche Reise ebenfalls. Wuerde Europa dafuer spenden waere ich voll dafuer. Das die UNO 200’000 gefluechteten Syriern keine Unterstuetzung mehr gibt und alle nach Deutschland geleitet werden ist nicht zu uebersehen.

      1. Naja, das Problem sollte dort gelöst werden, wo es entstanden ist. Damit meine ich aber nicht dort, wo die Waffen gekauft werden. Das haben wir ja teilweise gerade.
        Nein, die Probleme müssen in den Heimatländern der Flüchtlinge gelöst werden. Doch das ist ja nicht lukrativ für die Wirtschaft.
        Solche Kriege und Krisen sind doch Goldgruben für die Waffenindustrie und dann natürlich für alle, die mit den Flüchtlingen verdienen – Bauwirtschaft, Lebensmittelindustrie, Textil……- zumindest kurz- bis mittelfristig.
        Allerdings betrifft das ja nur 1/3 der Flüchtlinge, nämlich die, die wirklich fliehen müssen. Für den Rest der Asylanten sollte man beispielsweise wie Australien vorgehen – ein Punktesystem für alle, die keine echten Flüchtlinge sind. Wenn die Leute in den sicheren Staaten wissen, das sie ohnehin nur eine Chance haben, in ihren Traumländern unterzukommen, wenn sie entsprechend ausgebildet sind und sie nur Asylanträge in ihren eigenen Heimatländern stellen können, wird der allgemeine Zustrom auch verebben.

  6. Das was der Ungar sagt ist mehr als richtig erkannt und defakto!!
    „Ungarns Ministerpräsident Orban warnte davor, Muslime nach Europa einwandern zu lassen. Eines Tages würden die Europäer entdecken, dass sie auf dem eigenen Kontinent in der Minderheit seien, sagte er im staatlichen Rundfunk. «Wenn wir unsere Grenzen nicht schützen, werden zehn Millionen nach Europa kommen.“
    Fazit daraus: die abendlaendische Kultur wird total ueberrannt, selbst deren Ausrottung droht oder zumindest nur noch die heimliche Ausuebung etc. etc..
    Abhilfe: alle Grenzen dicht machen und die Leute auf deren Laender bzw. Kontinente zurueckdraengen!! – muessen zusehen wie sie ihre Konflikte dort bewaeltigen, sonst kommt die ganze Weltbevoelkerung oder grosse Teile davon nach Europa!!

    1. Ganz so einfach ist das nun aber auch wieder nicht.
      Wer ist denn mitschuldig oder eher hauptschuldig an den Tragödien in Syrien, Irak, usw.?
      Wer hat denn eine verbrecherische Diktatur gestürzt und den Weg für weit schlimmere Strukturen geschaffen, diese auch noch mit Waffen versorgt. Das waren doch wohl die USA und ihre Verbündeten.
      Die USA beispielsweise hat die großen Gewinne eingefahren durch die diversen Kriege im Nahen Osten (während ihre Kriegsveteranen und deren Familien nun leiden) und hält sich jetzt fein heraus.
      Als es um die Griechenlandkrise ging, hing der Herr Obama ständig am Hörer, um Druck auf die Europäer auszuüben. Jetzt ist Funkstille – warum nur?
      Tatsache ist für mich aber auch, dass – egal wer was verursacht hat – klare Regelungen geschaffen werden müssen, sofort und nicht erst bei irgendwelchen Treffen in x Wochen oder Monaten.

  7. http://www.dw.com/de/frankreich-aufnahme-aller-flüchtlinge-spielt-is-in-die-hände/a-18702154

    m.focus.de/politik/deutschland/gefuehlsgeleiteter-hippie-staat-britischer-politologe-kritisiert-die-deutschen-haben-ihr-gehirn-verloren_id_4933532.html

    http://www.unzensuriert.at/content/0018616-Asylanten-Linke-Qualifikationsluege-durch-Fakten-entlarvt

    Der Asylprozess bedeutet Schaden für Europa.
    Amtseid wurde gebrochen.
    Mit GG Art4 wischen sich linke den Arsch ab.
    Großteil sind Männer, die anscheinend ihre Familien im Stich gelassen haben. Frauen und Kinder sind der Vergewaltigung und des Mangels für Jahre schutzlos ausgesetzt. Wer soll den Frauen mit Kindern auf dem Arm, Wasser und Dinge zutragen ? Wer soll Felder bestellen oder Versorgung aufrechterhalten ? Deutschland macht Werbung: „Komm zu uns geschwommen Aylan !“ Dieser Asylprozess geht als eine der grössten Dummheiten Deutscher Politiker in die Geschichte ein. Anfragen zu Lösungskonzepten werden von SPD und Grüne nicht beantwortet. Die haben anscheinend keine Konzepte zum Wohle von Frauen und Kubdern in Krisengebieten ausgearbeitet. Wie verantwortungslos !

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