Flughafen im Chaco nun mit beleuchteter Landebahn

Fuerte Olimpo: Obwohl schon seit einem Jahr in Betrieb, wird heute der Flughafen Tte. Inocencio Herebia offiziell eingeweiht. Cartes reist in den Norden. Danach gibt es einen Abstecher zu den Mennoniten.

Heute Morgen um 10:00 Uhr soll der Flughafen im Departement Alto Paraguay offiziell eingeweiht werden. Der Bau kostete bis jetzt rund 30 Milliarden Guaranies und ist neben einem Schiff, der einzige sichere Transportweg in den Teil des Landes. Hangar, Tower und Passagierhalle fehlen noch.

In diesen Tagen wurde die fehlende Landebahnbeleuchtung fertiggestellt, wodurch Anflüge bei Nacht sicherer werden. Die Start- und Landebahn misst 1000 m. Derzeit wird die Ortschaft nur einmal wöchentlich durch den Militärflugdienst Setam angeflogen. Die Einwohner des Ortes wollen jedoch zwei Wochenflüge um nicht weiter so isoliert zu sein.

Um 15:00 Uhr des heutigen Freitags wird sich Präsident Cartes mit Vertretern der mennonitischen Kolonien in Loma Plata, Departement Boquerón treffen. Zwei Stunden später wird Cartes einem Wahlkampfakt von Mario Abdo Benítez in der gleichen Ortschaft beiwohnen.

Wochenblatt / Abc Color

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4 Kommentare zu “Flughafen im Chaco nun mit beleuchteter Landebahn

  1. Wenn ich das richtig lese ist ausser der Piste und Nachtlicht nichts fertig? Macht sich HC mit so einer Eröffnung nicht nur lächerlich?

    1. Lieber Roland, ich stelle fest: Du bist nicht Pilot.
      Das einzige, was es bräuchte, wäre eine Tankstelle.
      Einen Tower braucht es nicht, weil sich der Flugverkehr sehr gut mit Blindmeldungen selber organisieren kann.
      In der Schweiz ist ein ähnlicher Flugplatz – also gleiche Pistenlänge – mit 60.000 Bewegungen ohne Funk. In Deutschland undenkbar, in Frankreich normal. Aus diesem Grunde bin ich auch mein ganzes Leben viel lieber in Frankreich wie in Deutschland geflogen. Da ist zuviel Formalismus und keine Freiheit.

      1. Nein ich bin kein Pilot aber bei Regen schon in der Schweiz über die Aussen Treppe einzusteigen macht keine Freude. Nun warten die im Chaco Stunden lang draussen auf Ihren Flieger, egal ob die Sonne brennt oder es stürmt und regnet und einmal eröffnet wird das nie fertig gebaut.

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