Franco kündigt frontalen Kampf gegen Korruption an

Asunción: Der Präsident der Republik, Federico Franco, kündigte gestern an, Geldkoffergefallen und Abzweigungen von Staatsgeldern komplett unterbinden zu wollen und zudem die Staatseinnahmen um über 300 Millionen US-Dollar pro Jahr erhöhen zu wollen.

Dies war ein direkter Weckruf an alle staatliche Bediensteten die ihren Posten schätzen lernen sollen anstatt leichtfertig damit umzugehen wenn sie ihn durch ungesetzliche Handlungen riskieren und den Staat benachteiligen. Der Staat benötigt treue und ehrliche Diener die Prinzipien verfolgen.

Er bat somit die Vorsitzenden des Zolls, der Hafenaufsicht und anderen „Geldeintreibern“, ihre alten Bräuche abzulegen um alles in die Staatskasse fließen zu lassen. Wenn alle Gelder dahin kommen würden wo sie hin sollten hätte der Staat 1 Million US-Dollar mehr pro Tag.

„Wir haben unseren Kollegen klar gesagt, dass sie auf ihren Posten bleiben können, aber dass keiner korrupt sein soll. Das werden wir nicht erlauben“, sagte Federico Franco bei seinem Kurzbesuch in Alto Paraná.

Die zusätzlichen Gelder könnte man gut in der Bildung gebrauchen, um neue Schulen zu konstruieren und sie besser vorzubereiten auf immer größer werdende Schwierigkeiten, die auf dem Arbeitsmarkt warten.

„Mit einer Million US-Dollar pro Tag könnten wir leicht 25 Betten für Intensivstationen für ein Jahr betreiben und somit drastisch die Kindersterblichkeit reduzieren. Ebenso könnte man 1,4 km beste Asphaltstraße bauen oder 87 Polizisten mit dem neuesten Equipment ausstatten und ein Jahr bezahlen“, sagte der Begleiter auf der Reise und Minister für öffentliche Bauten und Kommunikation, Salyn Buzarquis.

Federico Franco ist auch klar, dass die Korruption nicht per Dekret verschwindet sondern nur durch eine Änderung eines jeden betroffenen Charakters und andauernden und frontalen Kampf.

(Wochenblatt / La Nación)

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13 Kommentare zu “Franco kündigt frontalen Kampf gegen Korruption an

  1. Nicht schlecht Herr Specht,
    das sind Worte die schon überfällig sind, wenn Franco Dass durchsetzen kann, wird es auch für die arme Bevölkerung von Nutzen sein. Ich drücke Ihm die Daumen.

  2. Guter Witz!

    Hier ernennt sich der Bock selbst zum Gärtner und legt auch noch einen Gärtnerei-Meisterbrief vor.

    Zwei Artikel weiter runter lautet die Überschrift: „Franco bietet Posten für mehr Unterstützung“

    Was ist eine Postenvergabe aus diesen Gründen anderes als KORRUPTION?

    Du unterstützt mich, ich gebe Dir einen Posten mit Geld und Macht.
    Der Richter urteilt zu meinen Gunsten, ich gebe ihm Geld.
    Der Polizist verzichtet auf eine Strafe für Rot, ich gebe ihm ein Trinkgeld.
    Der TUEV gibt meiner Schrottkarre einen Aufkleber, ich zahle etwas mehr.
    Ein ANDE-Angestellter gibt mir aus dem Lager Kabel PRIVAT zum halben Preis ohne Rechnung.

    Das alles nennt man Korruption. Und einer, der das macht, aber verspricht, die Korruption zu beenden, den nennt man einen Pharisäer.

  3. Ist halt eine Ansichtssache. Korruptionsgelder bekommen also neue Empfänger, das sind diejenigen, die die neue Regierung auf ihre Plätze hievt, zB. die Familienangehörigen, alle anderen machen sich strafbar.
    Ganz nebenbei: Ich bin Ihr neuer Polizeikommandant und ich leite Ihre Anzeige gegen einen kleinen Unkostenbetrag ohne Quittung gerne weiter.

  4. Francos Kampf gegen die Korruption,

    hat durchaus Chancen erfolgreich geführt zu werden. Die Exekutivbeamten (Zoll, Polizei, Finanzprüfer, Fiscales) sollten „sehr gut bezahlt werden“ unter der Auflage, daß bei Korruption drakonische Maßnahmen wie Amtsverlust auf Lebenszeit und hohe unbedingte Gefängnisstrafen die Folge sein werden. Auch die Anstifter zur Korruption sollten in einem ordentlichen Gerichtsverfahren zu einer unbedingten Gefängnisstrafe deren Höhe sich nach der Art des Deliktes richtet,verurteilt werden.

    Daß Korruption im Bereich der Exekutive in Deutschland und Österreich und in der Schweiz und in England praktisch nicht vorhanden ist, ist seit Jahrzehnten klar. Eine Befragung mir bekannter Polizeibeamter ergab, daß deren Nettoverdienst mit den Zulagen um 50 Prozent über dem eines Facharbeiters liegt. Wer will da noch seinen Posten riskieren, wenn er gut verdient und einen sicheren Job hat?! Die Folge ist die Ausschaltung der Korruption im öffentlichen Dienst und eine Zunahme der Rechtssicherheit.

    1. > Francos Kampf gegen die Korruption, hat durchaus
      > Chancen erfolgreich geführt zu werden.

      ROFL Da kennst Du aber seine Familie noch nicht. Jeder, der auch nur ein wenig mit Franco verbunden ist, erwartet nun eine Verbesserung.

  5. Bisher gab es noch keinen Präsidenten, der nicht mit diesem Blödsinn angetreten ist. In Paraguay wählt man nicht nur einen Präsidenten, sondern auch seine Sippschaft dazu. Und gerade diese Sippschaft, auch Familie und Angehörige genannt, tritt Franco seit seinem Antritt ins Genick.

    Es ist eine Frage der Zeit, und gerade diese hat er nicht, wie lange er seiner Familie im Rücken widerstehen kann.

    Ich höre sie schon fordern:

    – Das ist unsere Chance, das kommt so schnell nicht wieder.

    – Das wir jetzt auch mal am Zuge sind, ist nur gerecht.

    – Wer garantiert uns, das wir wieder gewinnen

    Paraguay live. Das Volk bekommt immer den Führer, den sie verdienen. Und das ist halt Paraguay.

  6. Der Meinung, dass es in DE/AT/CH keine Korruption mehr gäbe, bin ich persönlich nicht. Es ist zwar ausgeschlossen, dass unter der Hand bezahlt werden muss damit die Behörden etwas schneller oder überhaupt ausstellen. Ich weiss jetzt auch nicht, ob Folgendes unter Korruption geht oder eine andere Bezeichnung trägt.
    Bsp. Arbeitszeugnisse: („Staats-„)Banken wie Kantonalbanken und Behörden wursteln ja bekanntlich gerne und organisieren ihre Strukturen um. Um die Anzahl Entlassungen zu beschönigen werden ein paar Mitarbeiter dazu aufgefordert selbst zu kündigen (wurden offiziell also nicht gekündigt, sondern gingen von selbst, im Grunde genommen wurden sie aber entlassen). Kommen diese der Forderung selbst zu kündigen nicht nach, wird ihnen unter fadenscheinigen Argumenten gekündigt. Dies kommt dann im Arbeitszeugnis zum Ausdruck: Inhaltlich entsprechen diese also nicht den gesetzlichen Forderungen von Wahrheit. Dagegen vorzugehen ist faktisch unmöglich. Beweise gegen mündliche Aufforderungen fehlen. „Ich“ gegen „wir“. Diese Staatsbetriebe wissen was zu tun ist, damit es nicht nach Mobing aussieht, denn sie sind geschult. Gewinne der Kantonalbanken werden an die Gemeinden ausgeschüttet, das ist viel Heu und kein Sozialbeamter wird etwas dagegen unternehmen, dass der ExMitarbeiter aufgrund Falschaussagen keine Stelle mehr findet. Schlussendlich bezahlt der Steuerzahler die Invalidenrente die staatlichen Arbeitsplätze.
    Bsp. Geldwäsche für Internet- und Telefonbetrüger: Firmen wie Telecom und Swisscom waren um das Jahr 2000 noch Staatsbetriebe. Obwohl die Verbreitung von Dialern – Programme, die sich auf Computer einnisteten und die Internetverbindung auf kostenpflichtige Internetzugänge umlenkten – zB. in der Schweiz verboten waren, ist die Polizei bei Anzeige auf Geldwäsche, Drohung, Nötigung undOder gewerbemässigem Betrug untätig geblieben. Auch die Ansage des Preises bei telefonischen Mehrwertdiensten wären gesetzlich Pflicht gewesen. Diese Telefonfirmen haben mit Drohung der Abschaltung des Telefonanschlusses für Dritte Betrüger Gelder eingefordert, zB. weil ihr Kind „Malvorlagen“ heruntergeladen hat, statt dass diese die Gelder selbst einforderten. Die Wahl bestand darin zu bezahlen oder für ein paar Jahre nicht mehr telefonisch erreichbar zu sein. Ein Mächtiger verbündeter, wie die Dorfpolizei, grossmaulig Kantonspolizei Zürich, selbst bestätigte: „Die Swisscom ist uns zu mächtig.“ Aus Beweisgründen selbstverständlich mündlich. Statt trotz bestehender Gesetze einzuschreiten. Die Gesetze wurden dann nach und nach ein wenig verändert und angepasst.
    Bsp. Amok: Fast ein jeder der angeblich „Geistesgestörten“, welche herumballern und unschuldige Menschen töten, hatte es zuvor schon seit Jahren mit Behörden zu tun. Warum? Weil diese Beamten, auf welche ein riesengrosser Hass besteht, sich in ihren Beamtenhäusern verschanzen. Der Amok richtet sich dann gegen die unschuldige erreichbare Öffentlichkeit. Aber dies habe nichts mit deren Taten zu tun. Gut, wenn man ihr Kind nicht im Supermarkt/der Schule ist, wenn ein zuvor behördlich bekannter und behandelter „Geistesgestörter“ darin herumballert. Alle Monate wieder in den Medien zu erfahren. Was ist geschehen bis ein zuvor behördlich bekannter und behandelter Mensch soweit ist? Bis zur nächsten Hiobsbotschaft in den Medien! Behörden sind uneinsichtig!
    Es gibt noch unzählige Beispiele wie die Behörden „zusammenarbeiten“, „untätig bleiben“, im schlimmsten Falle gibt es eine bedingte Geldstrafe von 20 Euro für die Staatsbediensteten.

    1. Entlassungen und Korruption haben bisher nichts gemeinsam und können mit der Exekutive in A/CH/D nicht im geringsten in einen Zusammenhang gebracht werden. Grundsätzlich gilt für die Exekutive, daß Sie ungesetzliche Tatbestände auch in der Schweiz an die Staatsanwaltschaft weiterleitet und es in derer ermessen ist den Fall zur Anklage zu bringen oder einzustellen. Die Fiscalia als weisungsgebundene Behörde steht im Fokus der freien Presse wenn fundierte Anzeigen der Exekutive sang- und klanglos eingestellt werden. Die 4. Macht im Staate ist die unabhängige freie Presse. Wenn diese funktioniert, dann wird auch gegen Telefonkonzerne vorgegangen sofern Beweise einer ungesetzlichen Handlung erbracht werden können.
      Daran kommt der Justizminister nicht vorbei. Die Schweizer „Blick“ Zeitung ist dieser Rolle wie der Spiegel in Deutschland oder das Profil Magazin in Österreich gerecht geworden und Zeichen einer durchwachsenen Demokratie.

    2. Entlassungen und Korruption haben sicher nichts gemeinsam. Aber die Falschaussagen in den Arbeitszeugnissen, welche Beamtenbeschäftigung auf Kosten des Steuerzahlers verursachen verursachen enorme Kosten. Ausserdem bestehen Gesetzte welche bedingen, in einem Arbeitszeugnis wahre Aussagen zu machen. Arbeitsgerichte? Gratis? Wertlos! Wer bezahlt befiehlt!
      Im Beispiel von Geldwäsche für Internet- und Telefonbetrüger wurden seitens Polizei fundierte Anzeigen unter den Tisch gewischt. Bei welchen „Kollegen“ sich beschweren?
      Die 4. Macht, die „unabhängige“ Presse? Hat diese nicht Millionen damit verdient seitenlange Inserate für Internet- und Telefonbetrüger aufzuschalten?
      Seit die Neue Zürcher Zeitung Christoph Meili, derjenige der die Nachrichtenlosen Judenkonten vor dem Schredder rettete, als Kleinganoven hinstellte, welcher sich nur bereichern habe wollen, kann ich über die NZZ als „renomierte“ Zeitung nur lachen. Kein Wort über die tatsächlich sich noch auf freiem Fusse befindenden Kriminellen der Banken vom Paradeplatz, Zürich, Schweiz, in der NZZ.
      Nochmal: Korruption gibt es in DE/AT/CH sozusagen nicht. Die Polizei, welche Anzeigen gegen die ihnen zu mächtige Bruderschaft in dem Mülleimer wirft, bereichert sich nicht.
      Auch Polizisten, welche Sie für einen mutmasslichen Einbrecher halten und Ihnen das Bein anfahren, so dass es amputiert werden muss, haben sich nicht bereichert. Deshalb wohl alle die Freisprüche gegen Staatsbedienstete. Kein Geld ist geflossen, aber viel Leid für die Betroffenen ist entstanden. Können sich die Betroffenen wohl oder übel ans noch übrig gebliebene Bein streichen!
      Da wundert sich die „korrupte“ Beamtenschaft, wenn alle paar Jahre wieder einer Amok läuft und Unschuldige abknallt!

      1. C.Meili war und ist ein Ganove.In den USA wurde er von seinen kriminellen „Freunden“über den Tisch gezogen und lebt heute als Sozialfall wieder in der bösen Schweiz.

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