Franz und Bernhard: “Sie aßen des Öfteren Frösche und Gürteltiere“

Río Verde: Senator Arnoldo Wiens, der für die Familie Blatz und Hiebert als Übersetzer agiert, nannte einige Details aus der Geiselhaft, die Grund für die Gewichtsabnahme von Franz und Bernhard waren.

Der vom Volk gewählte Vertreter, erklärte als ihr Sprecher wie Franz Hiebert und Bernhard Blatz ihre Zeit in Gefangenschaft verbrachten. Des Öfteren ernährten sich beide von Fröschen und Gürteltieren. Außerdem tranken sie dreckiges Wasser.

Diese Tatsachen zusammen mit dem Fakt in Geiselhaft zu sein sorgte dafür, dass jeder von den Beiden rund 12 kg abgenommen hat. Des Weiteren verbrachten sie die Tage angekettet und mit verbundenen Augen sitzend auf einem Baumstumpf. Nachts schliefen sie in Hängematten.

Die Wunden von Franz Hiebert sind anscheinend auf zu hohes Cholesterin und Diabetes zurückzuführen, Grund weswegen er weiterhin in Asuncion medizinisch versorgt wird.

Für die gemeinsamen Einsatzkräfte (aus Polizei und Militär) war dies ein Armutszeugnis. Sie haben nichts zur Freilassung beigetragen. Außerdem ist Wiens besorgt, was in den nächsten Wochen passieren könnte (in Hinblick auf eine mögliche neue Entführung). „Die Rolle die die FTC im Norden des Landes hat, sollte überdacht werden“, schloss er ab.

Wochenblatt / Abc Color

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14 Kommentare zu “Franz und Bernhard: “Sie aßen des Öfteren Frösche und Gürteltiere“

  1. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

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    Ja und? In Frankreich essen sie auch Froschschenkel als exquisite Spezialität für reiche Feinschmecker, und Güteltier hatte ich selber schon; schmeckt ganz ähnlich wie Vacio. 😉

    1. Auf dem Bild ist deutlich eine Eisenmangelanämie zu erkennen.
      Man schaue sich die blasse Gesichrsfarbe ,die Lippen und Augenschatten an.

  2. So kurz vor den Wahlen kommen zwei Geiseln der EPP frei. Hurrraaaaa den Colorados ist das zu verdanken, Hurrraaaaa, die Colorados ist die beste Partei, Hurrraaaaa wählt Colorados.

  3. Gürteltier und Froschenkel ?Na da haben sie aber noch Glück gehabt!Dass man so etwas überhaupt noch findet in Rio Verde und Umgebung.Sonst wäre es wohl nur Suppe mit Pestizid verseuchtem Flusswasser geworden.
    Es grenzt schon fast an ein Witz wie die einen Banditen ,andere Banditen in Angst versetzen..
    Leider hat es wiedermal unschuldige Leute getroffen.Wäre die EPP keine Farce wäre die Liste der zu entführenden mennonitischen Banditen so lang die hätten nicht Wald genug zur Verfügung die Geiseln zu verstecken…

  4. Frösche und Gürteltiere sind gesund. Paraguayer essen gerne Gürteltier, überhaupt Wild. Daß die Beiden so abgenommen haben, liegt am Bewegungsmangel. Dann baut der Körper Muskelmasse ab, weil er sie nicht braucht. Das bekommt man auch mit noch so viel Essen nicht kompensiert. Ich finde die Beiden sehen gesund aus und wünsche ihnen, daß sie bald zur Ruhe kommen im Kreise ihrer Familien.

      1. „….verbrachten sie die Tage angekettet und mit verbundenen Augen sitzend auf einem Baumstumpf. Nachts schliefen sie in Hängematten.“ Steht im Artikel. Gucken Sie sich auch andere Bilder der Beiden im Netz an, auch ältere, dann sehen Sie den Muskelschwund. Muskelmasse ist schwer und 12kg sind dann nicht viel. Das Beitragsbild ist nicht repräsentativ da Bernhard Blatz dort den Unterkiefer nach vorn schiebt und so die Wangen einfallen. Es gibt andere aktuelle Bilder. Gestresst ist er aber allemal.

      2. Noch was, es gab keine Beschwerden über zu wenig Essen nur über die Qualität. Wenn man in Geiselhaft ist, dürfte der Appetit eh im Keller sein. Dazu kommt noch, daß sie sich im Wald aufhielten mit den ganzen Insekten welche einem tausende kleine Wunden zufügen womit der Körper zu kämpfen hat und so die Verdauung runter fährt. Passierte mir selbst auch, wenn ich am Rio Paraguay angeln war. Ist wie Fasten.

    1. An Bewegungsmangel dürfte es nicht gelegen haben.Sie haben nicht genug zu Essen bekommen..Und das über die ganze Zeit! Da gehen die Pfunde runter!Da braucht man nicht mal Arzt zu sein um das zu sehen.

      1. Hallo Wolfang, ja, das denke ich auch. Es wird bei der EPP wohl eher selten einen Apfel oder sonstige Früchte oder Gemüse als Beilage gegeben haben. Sicher demasido caro.
        Obwohl nun die EPP künftigen Geiseln ein bessere Essen bieten könnte.
        Künftige Geiseln, könnte? Ja, sicher, schon morgen haben Sie das Geld ausgegeben, werden neue Geiseln nehmen (weil es so einfach war) und ein besseres Essen wird es trotzdem nicht geben (demasiado caro).
        PS. Es ist mir um die Familientragödie bewusst und möchte weder die kriminellen Handlungen der EPP noch die Opfer ins Lächerliche ziehen. Aber das Pack wird es wieder tun!!! So viel Geld ohne viel Arbeit, dem wird hier kein Eingeborener widerstehen können. Man muss einfach sehen, dass die bezahlten Lösegelder für paragauysche Verhältnisse extrem viel Geld ist.

  5. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

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    „Sind sie immer noch im Irrenhaus?“

    Da sie sich auch auf diesem Planeten befinden geht es ihnen da ja gleich wie mir, Hildegunde…

    „Was für ein idiotischer Kommentar total unangebracht“

    Finde ich bei ihrem auch, Herr Schirmacher.

    @Schröder

    Gut gebrüllt, Löwe!

    @Tom 6. Februar 2018 um 13:17

    Schön gesagt, dem pflichte ich gerne bei!

    Und Stress ist bei einer Geiselnahme wohl bei jedem an der Tagesordnung… liegt in der Natur der Sache…

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