Frauen im Straßenbau ausdrücklich erwünscht

Asunción: Gerade in einem Land, das vom Machismo geprägt zu sein scheint, rückt nun die Rolle der Frauen in den Vordergrund, noch dazu im Straßenbau, der eigentlich immer der Männerdomäne vorbehalten war.

Bei Sanierungsarbeiten auf der PY 06-Route hob das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) die Einbeziehung von Frauen in Erhaltungs- und Instandhaltungsarbeiten (GMANS) hervor, die auf 250 km der wichtigen Fernstraße durchgeführt werden.

Sie erinnerten daran, dass sie von der Entität einen starken Impuls geben, die Gleichstellung der Geschlechter in Paraguay zu verwirklichen. „Die Aufnahme von Frauen in nicht traditionelle Berufe ist eine der Praktiken, die gefördert werden, um Beschäftigungsmöglichkeiten für alle zu eröffnen. Frauen sind im Straßenbau ausdrücklich erwünscht“

Ingenieur Marcelo Pizurno, Leiter für Bauvorhaben und Projekte, wies darauf hin, dass es bei Straßenarbeiten immer sehr gute Erfahrungen mit Frauen gegeben habe, die nun Jobs einnehmen, die normalerweise früher immer von Männern durchgeführt worden seien.

„Mit großer Zufriedenheit haben wir in den letzten Jahren bei mehreren Projekten festgestellt, dass Frauen Rüttler, Traktoren, Tankwagen und andere Maschinen bedienen. Die Ergebnisse dabei sind optimal“, sagte Pizurno. Er fügte an, dass sich das MOPC durch “Verantwortung und Ehrlichkeit“ auszeichne.

Pizurno betonte, dass zu den sanierten Abschnitten auch der Bereich San Juan Nepomuceno – Empalme Route PY 06 gehört. In diesem Fall wird die Arbeit vom Tava’i-Konsortium ausgeführt. Während das Monday-Konsortium für 170 Kilometer von der PY 06-Route bis zur Zufahrt nach Natalio verantwortlich ist und das uruguayische Unternehmen SERVIAM für 80 Kilometer der restlichen Fernstraße.

Wochenblatt / La Nación

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12 Kommentare zu “Frauen im Straßenbau ausdrücklich erwünscht

  1. Ja, da war es wieder das alte Märchen der Gleichstellung, wobei es in Wirklichkeit nur darum geht, Frauen auch mit Lohnsteuer zu belegen und ihr die Zeit zur Kindererziehung zu nehmen, das ermöglicht dem Staat die bessere „Führung“ der neuen Bürger?

    1. Ich denke, die Befürchtung, daß in PY der Staat die „Führung der neuen Bürger“ übernehmen wollte/könnte, ist unbegründet. Damit wäre der Staat hier völlig überfordert und würde darin auch keinen großen Sinn sehen – besser überhaupt keine Erziehung (wie bisher) und keine Wertevermittlung (auch wie bisher) In Deutschland jedoch ticken die Uhren anders, nämlich rot-grün. Das bedeutet, das Volk soll in großem Rahmen, wie in einem Versuchslabor, völlig umerzogen und indoktriniert werden. Weg von nationalstaatlichem Denken, hin zu einer ideologisierten Internationalisierung und gleichzeitigen Islamisierung. Ein Teil dieser ungefragten Volks-Umerziehung findet über die grüne, religionsartige Klimapolitik, statt. Dazu müssen die Kinder schon frühzeitig geistig hin getrimmt werden in einer Art Gehirnwäsche, die ja tatsächlich schon in Kindergärten und den Schulen unbestritten statt findet.

      1. Und in welchem Zusammenhang steht die angebliche Umerziehung in Deutschland, dass sich Frauen in Paraguay im Einsatz beim Strassenbau bewährt haben? Kann man nicht einfach akzeptieren, dass auch Frauen in bisher von Männern dominierten Arbeiten optimale Leistungen erzielen und dies ggf. anerkennend zur Kenntnis nehmen?

      2. @ Simplicus-manni

        Da ich jeden Tag mit der Europäischen Politik, auch der Deutschen, konfrontiert werde kann ich nur sagen: Mist, unterste Schublade… was den Kommentar anbelangt.
        Erst einmal ticken die Uhren in Deutschland nicht rot-grün, sondern es gibt eine GroKo zwischen der Union und SPD.
        Was ist bitte-schön (…) nationalstaatliches Denken.. und (…) ideologisierten Internationalisierung…?????????
        Ich habe 8 Enkel und konnte weder in den Kindergärten noch Schulen eine Gehirnwäsche feststellen. Allerdings gibt es Personen die an Stelle eines Gehirns einfach nur Fäkalien haben.
        Was die Klimapolitik anbelangt so genügt es wenn man sich die Umweltkatastrophen der letzten Jahre anschaut. Und dazu braucht man keine Gehirnwäsche.

        1. Wenn man selber Bunte heißt… Merkel könnte auch Vorsitzende der Grünen sein. DIese CDU ist ja wohl ein Witz und das war unter Kohl schon so. Wenn man jetzt nicht weiß was nationalstaatliches Denken ist? Ernst gemeint? Dass Deutschland krampfhaft auf europäisch international tut, ist nicht zu übersehen. Das kommt durch die Exportabhängigkeit. Was Klima betrifft, sind ein paar Jahre nicht aussagekräftig und abgesehen davon mit offenen Grenzen weil Wirtschaft und Bevölkerungswachstum über alles ist sowieso nichts mehr zu machen. Da braucht mir keiner mehr kommen und sagen ich muss Steuern für das Klima zahlen und mehr für erneuerbare Energie und E Auto.
          Also noch mal nachdenken über Gehirnwäsche und wer wo Fäkalien hat.

          1. @ Zardoz

            …Natürlich könnte Angela Merkel auch Vorsitzende der Grünen sein. Dazu brauchte sie nur die Partei und Gesinnung wechsel.
            (…) Deutschland tut krampfhaft auf europäisch international….?
            Seit Jahrzehnte haben wir die Europäische Union und die Doktrin dazu besagt, dass wir alle Europäisch denken und handeln sollten. Freiwillig und nicht krampfhaft !.
            Dass natürlich unser Handeln im Sinne einer breiten Europapolitik geschieht ist doch wohl mehr als verständlich.
            Ob die CDU ein Witz ist oder nicht muss jeder für sich entscheiden. Offiziell ist sie aber eine Partei.Es ist nicht meine Art über Leute die tot sind zu urteilen, ob sie nun Kohl, Müller oder Schulze heißen. Wer fehlerfrei ist schmeiße den ersten Stein.
            Deutschland ist ein Exportland aber nicht abhängig. Abhängig ist man wenn man nicht mehr von der Flasche los kommt. Nicht jeder kann Export oder Industrieland sein genau so wenig wie Agrarland. Volkswirtschaftlich balanciert sich das auf internationaler Handelsebene aus.
            Ich glaube kaum dass 3 Zeilen ausreichen um über das Klima zu diskutieren. Jeder muss sich selbst ins Reine kommen ob er den Klimaschutz ernst nimmt und Verantwortung für die folgenden Generationen übernehmen will oder nicht. Man kann natürlich auch die „Vogel-Strauß-Politik“ vorziehen.
            Betr. Gehirnwäsche habe ich nochmal nachgedacht – Ergebnis: „Ich bleibe bei meiner Aussage“

          2. Die Gesinnung muss sie bestimmt nicht wechseln. Schwarz grün ergänzt sich. Zur uno würde sie auch passen. Die EU haben wir erst seit kurzer Zeit genau so wie den Euro. Alles aufgedrückt ohne Abstimmung. Da ist nichts freiwillig und auch nichts verständlich.

  2. Exakt. Es geht bei Gleichberechtigung maximal um wirtschaftliche Interessen also dass ein paar wenige kassieren können. Mehr ist da nicht dahinter.

  3. @ Zardoz

    Ergänzen heißt nicht gleiche Gesinnung haben. Wenn sich Grüne und die CDU ergänzen ist das in Ordnung denn dann funktioniert die Parlamentarische Demokratie.
    Ob wir die EU erst seit Kurzem haben so wie den Euro, ist natürlich eine Frage der Auffassung. Zeit ist eine physikalische Einheit und die kann sich jeder zurechtlegen wie er will. Aber in Fakten sieht es doch so aus: Gründung der EU 1993 als Nachfolgeorganisation der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft EWG (gegründet 1951). Der EURO wurde 2002 eingeführt. Und seit 1951 wird der sogenannte „Europäische Geist“ oder Europäische Identität praktiziert. Hier eine kleine Erklärung zum besseren Verstehen:
    „……..Als europäische Identität wird jener Teil der Identität oder des Bewusstseins einer Person oder Personengruppe bezeichnet, der sie befähigt, sich als Europäer zu begreifen und eine bejahende Haltung zu einer gemeinsamen Identität[2 („Wir-Gefühl“) und zum Zusammenleben der Menschen und Völker in Europa im Sinne einer Gemeinschaft einzunehmen. In einem breiten Identitätsdiskurs bezieht sich der Begriff auch auf Haltungen zur Verfasstheit Europas, zur europäischen Öffentlichkeit oder zur Rolle und zum Selbstverständnis Europas und der Europäer in der Welt……“
    ALLES GESCHAH FREIWILLIG UND OHNE DRUCK !!!
    Hier erinnere ich an einige meiner älteren Kommentare zum Thema Diktatur und „Demokratie-Diktatur“. Die Ansichten mancher Kommentarschreiber ändern sich täglich was Diktatur, Demokratie, Korruption usw. anbelangt. Fast wie eine“mentale Prostitution“.
    Ich stimme Ihnen in einem Punkt zu: (…) auch nicht verständlich…“. Nur, seit wann ist denn Politik verständlich?

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