Friseursalons dürfen wieder öffnen

Asunción: Jetzt wo bestätigt wurde, dass Friseursalons wieder eröffnet werden können, wenngleich auch mit Abstand und ohne viele Kunden, ist die Mehrzahl derer, die es vor der Quarantäne nicht mehr geschafft hat, beruhigt.

Obwohl profan anmutend, war das Arbeitsverbot für Friseure ein echtes Problem für viele, auch wenn ausreichend Witze darüber getätigt wurden. Wie auch andere Geschäftsbereiche haben Friseure und Ketten Personal zu bezahlen und Kredite zu tilgen, was über rund zwei Wochen nicht möglich war.

Die großen Friseurketten in Paraguay stellen zudem Friseure und Friseusen an, die ihnen für die Arbeit als Freiberufler Rechnungen ausstellen. Dies bedeutet, dass keiner IPS versichert ist und allesamt kein Geld bekommen, wenn die Türen geschlossen bleiben.

Im Gegensatz zu Restaurants konnten Friseure ihre Dienstleistung nicht als Delivery anbieten, da der vorherige Kontakt zu vielen anderen gegeben war und somit ein Knotenpunkt für eventuelle Verbreitung des Virus. Auch wenn im Inland eventuell einige Friseure weiterhin Haare schnitten, sind speziell in Asunción viele Menschen, on Mann oder Frau ernsthaft davon betroffen gewesen. Hinzu kommt, dass in den kommenden Tagen mit einem Ansturm zu rechnen ist, was wiederum ein Garant für Menschenansammlungen sein dürfte.

Wochenblatt / Hoy

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15 Kommentare zu “Friseursalons dürfen wieder öffnen

  1. @Robin Hood, Manni, wie ich schon sagte, man muss das gelesene auch verstehen.
    Wenn du sagst, der Friseur hat keine 2 m Abstand, und das sei gefährlich!
    Warum gehst du in den Super einkaufen, an der Kasse hast DU auch keine 2 m Abstand.
    Also auch wenn ich nur von 7 bis 11 Uhr in der Schule war, verstehe ich auch als vierte Sprache, was ich lese.
    Gegensatz von DIR, nicht mal DEINE Muttersprache verstehst!

    1. Das stimmt schon (das mit dem Vergleich mit 2m Abstand. Die persönliche Beleidigungen beachten wir mal nicht),
      Aber im Supermarkt halten sie einem die Fieberpistole an den Kopf und Hände und Einkaufswagenstangen werden Entkontaminiert. Die Kassen werden ständig gewechselt und desinfiziert. Viele Kassen sind bedient, damit es zu keinem Andrang kommt.
      All das können sich die Frisöre, meist privat im Viertel, nicht bieten.
      Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin ja auch dafür, dass die Menschen wieder arbeiten dürfen.
      Aber es ist einfach inkonsequent das Ganze: Entweder ist dieser Virus sooooo gefährlich, dann wäre die Maßnahmen sinnvoll. Offensichtlich ist er gar nicht so gefährlich, dann sind die Maßnahmen fürd Füx, denn so todbringend ist dieses Viru nun auch wieder nicht im Vergleich zum Zombie-Viru 🙂

  2. Entweder ist dieses Corona-Viru harmlos und dann soll man wieder zum Friseur gehen dürfen und man muss sämtliche Sperren aufheben, jedoch soll sich die Bevölkerung selbstverständlich wie in all den Jahren zuvor vor Viren schützen.
    Oder das Corona-Viru ist so letal, dass die Wirtschaft in Grund und Boden gefahren wird, sodass nur noch Lebensmittel gekauft werden können und natürlich das Gesundheits- und Sicherheitspersonal offen haben darf.
    Oder das Corona-Viru ist so lala, halb harmlos, halb letal, so dass die Wirtschaft so lala in Grund und Boden gefahren wird und so lala einige Arbeiten dürfen und so lala einige nicht.
    Aber eh egal. Hält sich fast keiner mehr daran im Paragauy.
    Während die letzten zwei Wochen wirklich alles ruhig war – nicht einmal Indianer auf Zehenspitzen sind an unserem Haus vorbei geschlichen und haben deshalb auch nicht auf jedes Blättchen geachtet, das bei Drauftreten ein Geräusch verursachen könnte.
    Seit gestern und insbesondere heute hat der Durchgangsverkehr erheblich zugenommen. Nun fehlt nur noch die Wiedereröffnung der Schulen und alles ist wie wenn nichts passiert wäre.
    Nun stelle ich mir natürlich die eingangs erwähnten Fragen, die ich als Nicht-Experte nicht klären kann: 1) Corona-Viru ist so harmlos, 2) so letal, 3) so lala.
    Nun kann man eine Auswahl treffen aus 1 bis 3 und ein paar Wochen warten.
    Jedenfalls, ist das Corona-Viru gefährlich, dann wird hier im Paragauy die Post abgehen. Auch wenn sie zwischenzeitlich die Beatmungsmaschinen von ein bis zwei auf drei bis vier und die Krankenhausbetten um 150 Aufgestockt haben werden, sobald fertig.

  3. Die obige Diskussion zeugt mal wieder von gehöriger Langeweile.
    Meine Vermutung zu dem Thema ist:
    Vermutlich hat die Frau eines Politikers ihn überredet, das ihr Coiffeur wieder öffnen darf. Oder sie war ihm zu strubbelig, oder sie hat ihn zu sehr voll gequatscht und das kann sie nun wieder ihren Friseur erzählen.
    Und @ Herr Baron… wenn der Mann, bei den Menos, seiner Frau die Haare schneidet dann wundert mich auch nicht warum die alle ihren natürlichen „Kopfschmuck“ unter Hauben verstecken. 🙂

  4. Die Friseure sind einer der nutzlosesten Berufe was es gibt. Traditionellerweise machen das die Frauen – oder sollten es eigentlich. Ist man verheiratet sollte die Frau der ganzen Familie die Haare schneiden (kann ja nicht so schwer sein) und der Mann schneidet der Frau die Haare. Das die Weiberwelt heute aber eher hauptberuflich „bettlaegrig“ ist, so laeuft die ganze Familie zum Frieseur und laesst da allmonatlich ne ganze Menge Geld. Friseure duerften nur alleinstehende Menschen (singles) als Kunden haben.
    Will die Frau nicht Haare schneiden, so sollte es auch keine Hochzeit geben. Punktum.
    Die Gehaelter muessen im oeffentlichen wie im Privatsektor so weit gekuerzt werden dass „man und frau“ wieder ihrer haeuslichen Pflicht nachkommen.
    Uebrigens, viele der Friseure um den Mecado 4 rum sind Mormonen da die Zone nur von Mormonentempel gespikt ist.
    Nur fuer Singles nuetzt dieses Gewerbe was.

  5. Wer hier beleidigt, das ist in erster Linie einer, der sich hinter dem Namen eines mittelalterlichen Wegelagerer versteckt. Von einem 2-Meter-Abstand als absolutem Minimum war noch nie die Rede. Der festgelegte Abstand ist mindestens 1,5 Meter, und auch das gilt nun in der „Fila“ der Wartenden. Wenn allerdings das Sicherheitspersonal eines Supermarktes in Aregua von den Kunden dieses Marktes 2 Mater Abstand verlangte, so war auch das nur für die außerhalb des Marktes Wartenden., Denn innerhalb des Marktes können sich die Wege der Kunden auch mal kreuzen, und da ist die ständig angeblich einzuhaltende Distanz, die offiziell mindestens 1,5 Meter beträgt, aber lt. dem genannten Schreiberling angeblich „mindestens und stets“ 2 Meter betragen soll, überhaupt nicht möglich. Sicher wird dort, wo es tatsächlich durchführbar ist, ein Abstand von 2 Metern empfohlen. Ich versteige mich deshalb nicht etwa dazu, die Meinung desselben Schreiblings als Blödsinn abzutun. Der Beleidiger fühlt sich also hier beleidigt, wenn jemand ihm lediglich widerspricht, wie es Rolf blitzsauber und ohne irgendwelche beleidigenden Worte getan hat. Aber er möchte sich exklisiv das Recht vorbehalten, nach Belieben zu beleidigen. Wo die Möglichkeit besteht, 1,5 oder auch 2 Meter Abstand einzuhalten, ist dies auch zu respektieren, soweit die Umstände dies überhaupt erlauben. . Dazu bedarf es nicht eines Rattenschwanzes voller Ausnahmenregelungen in der vorgegebenen Vorschrift oder Empfehlung. Denn nach wie vor sind Theorie und Praxis nicht dasselbe. Traurig, daß es erwachsene Leute gibt, denen man dies noch erklären muß.

    1. Manche Leute sind wirklich schwer von Begriff. Es geht doch nicht darum, bei welcher Gelegenheit der Abstand zu anderen Personen 1,50 Mtr. oder 1,75 Mtr. oder 2 Mtr. betragen muß. Es ging doch nur um den Widersinn von behördlichen Anordnungen vom Prinzip her. Egal nun, ob 2 Mtr. oder 1,50 Mtr. Abstand eines Friseurs zum Kunden einzuhalten sind, beide Entfernungen lassen einen Haarschnitt bzw. eine Haarbehandlung nicht zu. Können Sie dem folgen? Folglich nochmals meine berechtigte und logische Frage: Ist nun ein Sicherheitsabstand zu anderen Menschen grundsätzlich notwendig, oder umgeht das Virus Friseure, falls ja, wie ist das zu begründen? Falls nein, wie ist es dann zu verantworten, daß man für Friseure Ausnahmenregelung schafft, die die Gesundheit und das Leben anderer Menschen angeblich gefährden? Entweder ist das Virus nun so gefährlich wie allenhalben propagiert – dann darf es keine Ausnahmen geben, oder das Virus ist doch nicht so gefährlich – dann ist wirklich alles nur ein großer Schwindel. Können Sie dieser Frage folgen @Martin und @Rolf? Würde mich freuen, wenn ich einen Beitrag zum Thema „Logik“ beisteuern konnte.

  6. Wenn der staat nichts tut heisst es warum tut er nichts. Tut er etwas heisst es ja aber. Politiker sein ist heute sinnlos genau wie verheiratet sein oder eine grenze schuetzen zu wollen. Deshalb kassieren sie auch nur.

  7. Das ist doch alles Blödsinn, was hier @Rolf und @Martin schreiben. Entweder gilt der Sicherheitsabstand von 2 Metern aus Ansteckungsgründen, oder nicht. Oder glaubt hier jemand, daß das Virus Rücksicht auf Friseure und seine Kunden nimmt? Im übrigen gilt sehr wohl der Sicherheitsabstand von 2 Metern. Gestern wurde ich beim Einkauf im S6 von den Sicherheitsleuten direkt darauf hingewiesen, weil ich angeblich lediglich 1,50 Meter Sicherheitsabstand hielt. Meine persönliche Meinung ist ohnehin, daß sich dieser Sicherheitsabstand nicht immer und überall einhalten läßt. Ich wollte mit meinem Kommentar lediglich auf die Unlogik einer solchen Bestimmung aufmerksam machen. Doch @Rolf ist offensichtlich nicht in der Lage das zu erkennen, Dafür wird er gleich beleidigend, wie fast immer, was das nur noch unterstreicht.

  8. Nun, man sollte jetzt nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, wo doch die Autoritäten tatsächlich versuchen, die Sperren in kleinen Raten etwas zu lockern und damit erträglicher zu machen. Da sollte man nicht gleich Maßstäbe anlegen, ob der Abstand nun 2 Meter (von denen nie die Rede war, der empfohlene Mindestabstand war schon immer 1,50 Meter) oder auch ein bisschen weniger. Ich sehe nur die Gefahr, daß gerade im Friseurgewerbe durch das wochenlange „Arbeitsverbot“ ein riesiger Nachholbedarf entstanden ist und dieser sich auf jeden Fall bei der kleinsten Lockerung der Beschränkungen in einem Massenandrang vor den Friseurläden entladen wird. Und dann wird man gleich wieder reagieren, indem man die Lockerungen sofort widerruft. Auch die Autoritäten sollten eine wenige Tage des Andrangs nicht zu tragisch nehmen, genau wie auch der „Untertan“ die Beschränkungen willig in Kauf genommen hat, bis auf wenige Ausnahmen. Denn schon nach wenigen Tagen ist der erste „Druck“ überstanden und wenigstens im Friseurgewerbe kann man wieder normale Geschäftstätigkeit beobachten und bezüglich zu erwartender Lockerungen in anderen Bereich beruhigt in die Zukunft schauen. Reagiert man aber schon wieder am ersten Lockerungstag mit der Aussetzung der Lockerung, so wird man so schnell zu keiner Lösung dieses Problems kommen.

    1. Na, wenigstens versteht Manni als deutscher Staatsbürger erst im Alter nicht mehr alles. Das wirst als geouteter Paragauyer auch dann noch nicht verstehen, wenn in seinem Alter sein wirst. Schreibe es dir trotzdem: es bringt wenig bis garnichts beim Anstehen zwei Meter einzuhalten aber beim Haareschneiden nicht. Also uns haben’se das schon in der 7 bis 11 Uhr Schul beigebracht. Ja, die mussten wir sogar abschließen.

  9. Wie widersinnig ist das denn nun? Der Mindestabstand sollte doch angeblich STETS und UNBEDINGT 2 Meter betragen! Seit wann kann ein Friseur Haare schneiden und pflegen bei einem Mindestabstand von 2 Metern? Bei dieser paraguayischen Logik kommt wirklich kein Mensch mehr mit! Oder wird damit eingestanden, daß alle bisherigen Vorschriften für die Tonne sind? Wenn schon die Regierung nicht weiß was sie will und inkonsequent handelt, warum sollte sich dann das gemeine Volk an Regeln halten?? Für mich klar, die Vorschriften und Regeln brökeln, sind nicht zu halten und nach spätestens vier Wochen ist alles wie vorher. Entweder das Volk geht an Corona zugrunde (wenn das Virus wirklich so gefährlich ist, wie alle Welt behauptet) oder Paraguay beweist, daß alles nur ein einzig großer Schwindel der WHO und der Politik war. Wir dürfen gespannt sein.

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