Für wenig Geld bekommt man einen Platz im Himmel

Tebicuary: Für wenig Geld bietet die Pfarrgemeinde “Virgen de la Medalla Milagrosa“ in der eingangs erwähnten Stadt im Departement Guairá einen Platz im Himmel an, wenn ein kleiner “solidarischer Bonus“ entrichtet wird.

Sogar ein Zertifikat ist für das Vorhaben angefertigt worden, das das Wappen der Pfarrei trägt. Darunter steht der Betrag 100.000 Guaranies, der als “Solidaritätsbonus für den Platz im Himmel“ festgesetzt wurde. Danach ist erklärt, dass dieser Obolus “im Königreich des Himmels zu 100% wirksam werde“.

Um die Wahrhaftigkeit des Themas bestätigen zu bekommen, kontaktierten Reporter die eingangs erwähnte Pfarrei, um mit dem Pfarrer Óscar González Goiris zu sprechen. Jedoch soll die Pfarrgemeinde angeblich aufgelöst worden sein. Es wurde weiter versucht, den Geistlichen telefonisch über seine Privatnummer zu erreichen, aber auch dieses Unterfangen schlug fehl. Die Anrufe blieben unbeantwortet.

In diesem Zusammenhang erklärte der administrative Verwalter von der Diözese Villarrica, Waldemar Sanchez, er sei sich nicht bewusst, dass solch ein “Zertifikat“ von der Pfarrei in Tebicuary ausgegeben worden wäre. Er konnte auch die Richtigkeit dieser “Kampagne“ nicht betätigen, denn es müsse erst zu ermittelt werden, wer denn diese veranlasst habe. Jedoch erklärte Sanchez, dass jede Pfarrgemeinde ihre eigenen “Methoden“ habe, um Mittel und Wege zu finden, damit die Kosten der jeweiligen Pfarrei gedeckt werden könnten.

Er wies auch darauf hin, dass das einzige, von der Diözese an alle Pfarreien ausgegebene offizielle Zertifikat „Hilfe für Ihre Kirche“ sei, um Mittel zur Finanzierung der Kosten bei der Ausbildung von Seminarteilnehmern und den Betrieb des Bistums aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig sei für diesen Zweck kein exakter Betrag festgesetzt worden, jeder könne spenden, was er für notwendig erachte und zur Verfügung habe.

Wochenblatt / ABC Color

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60 Kommentare zu “Für wenig Geld bekommt man einen Platz im Himmel

  1. Die haben mein Angebot kopiert. Aber mein Angebot ist und bleibt das Original. Und ich biete noch 40 Kugelschreiber grati dazu. Das Angebot gilt nur für SIE. Fahren Sie JETZT sofort zur Bank und profitieren von meinem EINMALIGEN Angebot.
    PS.
    An diejenigen Religionsfanatiker, die dies auch tun:
    Nein, behalten Sie Ihr Geld. Das war nur ein Witz (ja, ich weiß, die anderen haben schon bessere von mir gelesen).

  2. Das war schon immer ein beliebtes werkzeug des Verführers.Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, Epheser 2.8

  3. Papst Franziskus hat einen italienischen Freund, Eugenio Scalfari, ein Atheist.
    Scalfari fragte ihn: was geschieht mit schlechten Seelen? Werden sie bestraft?
    Der Papst: denen, die nicht um Vergebung bitten, und bereuen, kann nicht vergeben werden. Sie verschwinden. Es gibt keine Hölle, es gibt nur das Verschwinden (disappearance) sündiger Seelen.

    Quelle: La Repubblica, Italien
    Also brauchen „schlechte Seelen“ keine Angst zu haben. Folglich braucht man auch nicht zu spenden. Schließlich ist „Seine Heiligkeit“ der Stellvertreter Gottes auf Erden. Er muss es wissen.

    1. Caligula, ich denke nicht, dass Sie keine Kenntnis über die causa Scalfari, Mitgründer der Repubblica, haben. Entsprechend stellt sich die Frage, warum Sie auf diesen notorischen Falschzitierer bauen? Fehlt es tatsächlich an besseren Kandidaten zur Verteidigung Ihrer Thesen?

      1. Wieso ist er ein notorischer Falschzitierer? Wenn dem so wäre, hätte man ihn längst entlarvt. Oder hat der Papst Märchen erzählt, nur um La Repubblica einen Gefallen zu tun? Oder wird Scalfari nur von reigionstreuen Katholiken so bezeichnet?
        Meine Thesen beruhen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.

        1. Caligula, auch Sie finden im Netz die Reaktionen der Presse und des Vatikans. Da Sie kaum beim Gespräch der beiden Protagonisten dabei waren, könnten Sie auf „Aussage gegen Aussage“ plädieren, statt die öffentlich bestrittene Version von Scalfari (der als notorischer Falschzitierer bezeichnet wird, weil er schon früher gerne Aussagen verdreht hat) zu kolportieren. Meines Wissens gibt es bis dato keine wissenschaftliche Erkenntnisse zur Existenz oder Nichtexistenz Gottes, da können Sie sich kaum darauf berufen, Ihre Thesen seien durch ebensolche untermauert.

  4. Solche Angebote gab es auch schon im Mittelalter, daß man für eine bestimmte Geldsumme seine Sünden vergeben lassen konnte und gleichzeitig einen Platz im Himmel kaufen. Damals nannte man dies eben „Ablaßhandel“ und es war das größte Geschäft der Päpste, auch Bischöfe von Rom genannt, für ihren Vatikanstaat, der dadurch zu einer der reichsten Institutionen der Welt überhaupt geworden ist. So manche glauben irrtümlicherweise, mit dem Auftreten des Reformators Martin Luther habe dies alles aufgehört. Es gibt aber diesen Ablaßhandel heute noch. Mit ist ein Fall bekannt in meinem Heimatort, wo eine alte, gebrechlilche und pflegebedürftige Frau allein in ihrem Häuschen wohnte, und die Nachbarn rund herum zusammenhalfen, um diese Frau zu verpflegen, sie wechselten sich praktisch Tag für Tag ab, um mit Essen, sonstige notwendige Verpflegung, Putzen, Kleidung usw.usw. dieser Frau ein einigermaßen menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, und das Jahre hindurch. Auch der kath. Pfaffe kam regelmäßig zu ihr, und versprach bei jedem Besuch, er warte immer noch, in einem kath. Pflegeheim einen Freiplatz für sie zu bekommen, aber bisher sei ihm das nicht gelungen. So kam er eben, um mit ihr zu beten, und ihr im Rahmen dieser Gebete auch noch die letzten Groschen, die sie noch unter der Matratze versteckt hielt, abzunehmen, man werde dafür ein Kruzifix kaufen und für sie in der Kirche aufhängen, und damit habe sie die Vergebung aller ihrer Sünden und auch einen Platz im Himmel gesichert. Nachdem sie dann gestorben war, tauchte der kath.Pfaffe wieder auf und erklärte, er habe zwar inzwischen den versprochenen Freiplatz für sie in einem Pflegeheim gefunden, aber Gott habe sie leider zu sich genommen. Nun, dann lebt also der „Ablaßhandel“ nach wie vor weiter, und die erfinderischen Pfaffen machen nach wie vor davon regen Gebrauch. Nicht umsonst hat man den alten, den orginalen „Pfaffenspiegel“ 1933 verboten. eine stark zusammengeschnittene Version ist allerdings noch zu haben. Und mit Sicherheit müsste auch ein von der Zeit vor 1933 gedrucktes ungekürztes Original im Antiquienhandel noch hier und dort zu haben sein.

  5. Erinnert mich an die Zeit, als man Grundstücke auf dem Mond preisgüstig erwerben konnte,hehe. Wer heutzutage noch religiös ist, möchte nicht selbst nachdenken, er möchte lieber dass für Ihn gedacht wird, auch ne Idee.

    1. Das tun sowieso alle nur kennen die kinder gottes ihren herrn und er verführer stellt sich nicht hin und sagt:hier bin ich.
      Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Matthäus 6.24

    2. dat is aber frueher auch nicht anders gewesen…
      und dat kommt nicht nur bei religionen vor, obwohl, etatismus, kommunismus, nationalismus is irgendwie auch ne religion, die glaeubigen ignorieren auch fakten und beweise und glauben weiterhin dat ihre religion gut is, so gut dat man sie allen anderen aufzwingen muss

  6. Ja es gibt sie noch die sich einen Platz im Himmel suchen,wünsche ihnen daß am Weg dorthin sie keine Rakete trifft.Das übliche wieder einmal von der Kirche!! Der Klingelbeutel bleibt ihnen wohl zu dünn am Sonntag in der Messe.Beschäment !

  7. Oh ich glaub ich wechsle von der evangelischen Kirche zur katholischen Kirche. In der evangelischen Kirche kommt man nur mit viel Geld in den Himmel. 🙂

  8. Das werden selbst die faulsten Schreiber am frühen Morgen aktiv. Nun schlägt sie wieder, die Stunde der Gottesleugner, der Spötter und Haßprediger. Nicht wahr, Herr „Professor“ Caligula? Ich habe gerade mal errechnet, wie Sie sich in´s Zeug legen, sobald die Stichworte „Glaube, Gott, Kirche“ fallen. Allein beim Artikel „Horror-Festival“ schrieben Sie 10 von insgesamt 32 Kommentaren. Das ist wie der blanke Horror und für alle Leser eine Zumutung. Bei diesen Stichworten reagieren so manche Gottesleugner wie vom wahrhaftigen Teufel getrieben und meinen, mit ihrem Senf gläubige Christen der Lächerlichkeit preisgeben zu können. Damit werden diese Menschen überhaupt nichts erreichen und schon gar nichts beweisen können. Im Gegenteil, sie beweisen nur die Macht Gottes, aber auch die des Teufels. Denn es gibt offensichtlich kein anderes Thema, das diese armen, verlorenen Seelen so reizt. Mir tun solche „Geister“ wirklich von Herzen leid, denn sie sind „verlorene Seelen“ und wissen das. Durch ihr lautes aggressives Geschrei glauben sie sich selbst Recht zu geben und ihre im Unterbewußtsein schlummernden Ängste vor dem DANACH zu unterdrücken. Und wenn sie noch so vielen Zitate von Gottesleugnern hier aufführen, damit wird es auch nicht besser. Nun aber zum Artikel selbst: Erstens ist noch nicht bewiesen, daß die besagte Pfarrei tatsächlich ein solches Freizertifikat tatsächlich in Umlauf gegeben hat. Genauso könnten es auch Gottesleugner und Haßprediger gewesen sein, die damit die Kirche in Verruf bringen wollen. Obwohl noch nichts bewiesen ist, erheben sich die Gottesleugner und Spötter und kommen wie die Geier angeflogen um sich auf die vermeintliche Beute zu stürzen. Wie schändlich und widerlich ist das nur! Sollte es jedoch tatsächlich dieses mehr als dumme Zertifikat geben, dann sind berechtigte Zweifel am Verstand des zuständigen Pfarrers angebracht. Mit den Grundlagen des christlichen Glauben gemäß der Bibel hat das jedenfalls nichts zu tun.

    1. Würde Dummheit weh tun, so würden manche dermaßen laut schreien, dass man sie bis nach Encarnacion hören könnte.

    2. Manni
      Von Ihren Kommentaren lese ich bestenfalls die ersten beiden Sätze. Das restliche Geschwafel spare ich mir. Dafür ist mir die Zeit einfach zu schade.

  9. Angeblich werden Beleidigungen nicht geduldet-aber das Wort bei einem Post -IDIOT wurde genommen,etwas harmloses an Simplicus viel der Zensur zum Opfer.Unverständlich!

  10. Amen. ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles eintrifft.
    Matthäus 24 (34)
    Im Westen ist man gesellschaftlich durch, wenn man den christlichen Glauben ad absurdum führt, denn kein Mensch sieht es gerne, wenn man ihn damit konfrontiert, ein Lebenlang belogen und vearscht worden zu sein. Und selbst diejenigen, die sich dieser Tatsache bewusst sind, bevorzugen es, weiterhin das falsche Spiel zu spielen, denn es geht um die gesellschaftliche Akzeptanz, und das Leben ist zu kurz, um nicht die kleinen Freuden des Lebens in Ruhe zu genießen, denn Wahrhaftigkeit bedeutet Ungewissheit, Unsicherheit und sicherlich auch Existenzangst.
    Quelle: tangsir

    1. Ich habe schon viele großmäulige Hetzer und Gottesläster erlebt. Doch Sie sind der Gipfel von alle dem. Ihr Haß auf Gott und Christen muß geradezu grenzenlos und abgrundtief sein. Ich prophezeie Ihnen, am Tag Ihres Ablebens werden Ihnen ihre gotteslästerlichen Sprüche vergehen und sie werden wie die meisten dieser Gotteslästerer ganz klein und weinerlich auf Ihrem Sterbebett liegen. Dann aber ist es möglicherweise zu spät für eine Umkehr. Jeder wird das bekommen, was seinen „Verdiensten“ auf Erden gerecht wird.

    2. Caligula,
      deine Meinung ist das.Einiges habe ich gesehen und erlebt,bei nicht immer so schönen Umständen.
      Wenn ein Mensch geht von dieser Welt, waren die Gedanken der Personen, 1.bei Gott, 2.den Ehepartner, 3.Eltern,4. die Kindern.Der Parteisekretär war nicht dabei!
      Bleibe mal ein paar bei Menschen die Sterben dabei,begleite sie auf letzten Weg. Halte die Hand, sei freundlich, nehme ihnen die Angst! Vielleicht denkst Du dann etwas anders.
      Interessantes Angebot,dann sind ja alle Sünden vergeben, einiges gibt es da wohl.Preiswerter geht es nicht mehr.
      Ob das auch alles stimmt!

      1. In jungen Jahren wäre ich beinahe zweimal ins Jenseits geraten. Beide Male hatte ich alles andere als Angst. Mir war einfach alles Wurst. So ist das Sterben einfach.

  11. So manch einer, der vom religiösen Wahn heimgesucht wird, lebt infolge erfolgreicher, oft langjähriger Indoktrinierung im Wolkenkuckucksheim und ist daher nicht mehr in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen und sachlich zu argumentieren. Einfach schade. Er hält sich anscheinend irgendwie zu Gottes Bodenpersonal zugehörig und glaubt, dieser würde bei seinem Ableben an ihn denken und ihm wegen seiner „Predigten“ in den ewigen Jagdgründen Vorteile verschaffen. Die Angst vor dem Tode beherrscht sein Denken tagtäglich, direkt als auch indirekt. Ein Fall für ganz bestimmte Wissenschaften und Ärzte.

    1. Lieber Herr Möchtegern-„Professor“ Caligula. Können Sie verstandesmäßig überhaupt erfassen, welchen primitiven und dumpfen Christenhaß Sie hier betreiben? Wenn man Ihrer Logik folgt, dann wären hunderte Millionen von Menschen, die dem christlichen Glauben anhängen „Wahnsinnige“. Oder wenn Sie möchten, noch konkreter und sehr naheliegend. Die Mennoniten in Paraguay, überwiegend alles tiefgläubige, fleißige, ehrliche und erfolgreiche Menschen mit Bildung und Moral, wären ebenfalls alles „Wahnsinnige“. Glauben Sie das wirklich oder wollen Sie hier nur Haß und Hetze verbreiten?

      1. Das mit dem „ehrliche“ nehmen Sie, Simplicus oder Manni, bitte umgehend zurück.
        Auch die Mennoniten sind nicht hinten wie vorne. Das sollte Mal klargestellt werden.
        Es sind auch nur Menschen, so wie Sie und andere. Ich sage damit nicht, dass
        diese Menschen hier nichts geschaffen haben, aber aus lauter Nächstenliebe machen die das auch nicht!

        Ansonsten möchte hier zu den ganzen Kommentaren nur anmerken:
        Das ist einfach krank, was hier abgeht.
        Soviel Sch… kann man nur schreiben, wenn man den ganzen Tag nur unter dem Mango sitzt und darauf
        wartet, dass Mil vom Baum fällt. Aber sonst Nichts sinnvolles zu tun hat.

  12. ich biete schohn für 50000 guranies 20 m² im himmel und auf wunsch gibt es noch jungfrauen dazu , das stück für 20000 guranies, alternativ biete ich auch plätze in der hölle , die sind aber teurer da dort mehr los ist und keine langeweile für die ewigkeit aufkommt, also schnell zugreifen befor alles verkauft ist

    1. Gibt es die Jungfrauen in verschiedenen Preisklassen? Werden die regelmaessig ausgetauscht? Fragen ueber Fragen.

  13. Diese Religionsstreitereien arten wirklich aus.
    Wenn jemand daran glaubt, dass es ihm hilft soll er diesen Bono mit 100% Zinsen doch kaufen.

    Martin Luther hat nicht daran geglaubt und deshalb die Kirche reformiert.
    Diese Reformation war allerdings auch ein Grund für den dreißigjährigen Krieg zwischen den katholischen und reformierten (evangelischen) Fürstentümern 1618 – 1648.
    Der religiöse Wahn besteht fortlaufend, bis heute. Dabei haben doch die drei großen monotheistischen Religionen den selben Gott, den Gott Abrahams. Ohne das Judentum gäbe es kein Christentum und keine Moslems. Und dennoch bekämpfen sie sich.
    Warum? Religiöse Eiferer, Propheten die Gott ja so nahe standen und zu denen er angeblich auch gesprochen hat, haben immer neue gegensätzliche Gebote erfunden die zum andauernden Zwist beitragen.
    Wie viele Glaubensrichtungen gibt es allein im Christentum? Katholiken, Altkatholiken, Lutheraner, Mennoniten, Calvinisten usw. und so fort. Und jeder glaubt er allein hat den allein seelig machenden Glauben?
    Wie kann ein Gott so viele Meinungen haben?

    Liebe, Mitleid und Barmherzigkeit gegenüber allen Geschöpfen kann auch ein Atheist leben ohne, dass er auf ein Paradies, Wiedergeburt oder was auch immer für eine Belohnung hofft. Für ihn besteht kein Hintertürchen um dem
    Tod ein Schnippchen zu schlagen. Er lebt mit der offensichtlichen Wahrheit: Mit der Geburt ist der Tod bestimmt.
    Er kann deshalb anderen auch nicht mit ewiger Verdammnis, Fegefeuer und Hölle drohen, wie es so mancher Laienprediger hier tut.

    Also nochmals die Bitte: Toleranz und keine Religionskriege!

    PS: Ich bin mal gespannt wie viele Laienprediger mich jetzt beschimpfen werden.

  14. Aus meinem Studium an der Fakultät für Psychologie beim Prof. Dr. Dr. Geissenbertchen, gleich neben der Fakultät der Theologie, welches ich allerdings nach zwei Tagen mangels Interesse wieder abgebrochen habe, weiß ich zu glauben, das sowohl Calgula wie auch Simplicus in den Himmel kommen werden, denn eigentlich haben sich die von der Redaktion des Wochenblatts schuldig gemacht, weil sie ständig provozieren Kommentare zum Thema Religion zu schreiben mit ihren Artikeln.
    Ein kausaler Zusammenhang der Gott sicher erkennen wird und beide zu sich aufnehmen wird. Weder Calgula noch Simplicus hat sich eines Vergehens gegen Brüderlichkeit schuldig gemacht. Beide sind Geschöpfe Gottes, so gegensätzlich ihre Ansichten auch sind.

    1. Von mir aus schreibe ich keinerlei Kommentare zur Religion, sondern reagiere nur auf andere, die es nicht lassen können, die Bibel zu zitieren. Für mich ist das ein Affront. Man muss schon ein Psychopath sein, ständig zu versuchen, andere zu bekehren. Wenn ich die Bibel lesen will, dann tue ich dies von mir aus, ohne Belehrungen durch andere.

      1. Bringen wir es doch mal auf den Punkt: Diese Kommentarspalte steht jedem offen und jeder hat das Recht sich zu äußern, auch zu seiner Religionsüberzeugung. Nur SIE sind so offensichtlich intolerant, das nicht akzeptieren zu wollen. Sobald die entsprechenden Stichworte fallen, rasten Sie geradezu wie ein Irrsinniger aus und meinen unbedingt die Menschen von Ihrem Unglauben überzeugen zu müssen und das in solch massenhafter Anzahl von Kommentaren, daß es jedem Leser vermutlich schwindelig und überdrüssig wird. Das alles meist garniert mit Verunglimpfungen bis hin zu persönlichen Beleidigungen. Sie steigern sich sogar zu der Aufforderung, daß die Redaktion doch bitte diese „witzigen Bibelzitate“ anderer Kommentatoren nicht mehr zulassen solle. Das erinnert geradezu an eine Art Gesinnungsterror umgekehrter Art, wie im Iran. Wer sind Sie eigentlich, daß Sie sich dies hier anmaßen? Sie können gerne sachlich argumentieren oder es einfach akzeptieren, daß andere Menschen, im Gegensatz zu Ihnen, an Gott glauben und ganz persönliche Erfahrungen, auch Wunder, mit Gott gemacht haben. Aber diese ständigen rhetorischen Fehlgriffe sind mehr als unangebracht und unverschämt.

        1. Nimm Pulmoll du fühlst dich wohl.
          @Manni: den vorgenannten Kommentar habe ich nicht glesen. Zur Erinnerung: Die ewigen Bibelzitate der Laienprediger gehen mir auf den Wecker. Würde man darauf verzichten, hätte ich keinerlei Anlaß, mich dagegen zu wehren.

          1. et gibt n einfaches mittel dagegen, sogar besser als pulmoll.
            du magst keine bibelzitate, dann lies sie einfach nicht

          2. @dvd. das ist schwer realisierbar, denn die Bibelzitate springen einem geradezu in die Augen.

  15. Danke Caligula!
    Anmerkung: Die Religion ist die „Wissenschaft“ der ewigen Luege und der kollektiven Dekadenz.

    1. Wie erstaunlich: Die Religon insteressiert nur sehr wenige, aber sehr viele „glauben“ fachmännische Meinungen dazu zu haben, welch Widerspruch.

        1. Das gilt in erstr Line für die, die andere dauernd mit Bibelzitaten und Hinweisen auf ihren Gott belästigen. Die fachmännischen Meinungen, die ich dazu aufführe, stammen ausschließlich von anderen, größtenteils Professoren der Theologie.

  16. In meinem langen Leben bemerkte ich,dass. die Sünde bei allen Religionen vorherrschend ist.Und doch wird von Liebe und Zuneigung erzählt.Die wahrlich liebenden sind fast nicht existent.Frage!warum hat Gott dies so gewollt!

    1. Wen der mensch von liebe redet meint er bei sünde durch die finger zu schauen.Wen Gott von liebe redet meint er seinen Sohn sterben zu lassen das du ohne sünde werden kanst den sünde kan nicht bei gott sein,auch nicht eine ,siehe Adam u E,schon vergessen?
      Und der mensch ist nur dan zuhause und glücklich wen er bei dem ist der ihn gemacht ist und er das tut wofür er gemacht wurde.

  17. Alles Theologen vom Schlage Hans Küng! Natürlich zitieren Sie nur negative Zitate – was anderes ist von Ihnen auch nicht zu erwarten. Etwas anderes lesen Sie ja nicht. Warum also nicht auch Zitate von Lenin, Stalin und Hitler Das waren auch sehr bekannte Christenhasser- und Hetzer. Sie sehen also, Sie befinden sich in bester Gesellschaft!

    1. Hitler war ein guter Katholik mit bestem Draht zum Vatikan.
      Religion, ganz besonders die christliche, ist nichts anders als eine Massen-Neurose.
      Quelle: Sigmund Freud
      Also alles intelligente Menschen, denen die Laienprediger, Kohle- und Kartoffelhändler nicht das Wasser reichen können.
      Küng, Feuerbach, Ranke-Heinemann, Kubitzo, Lüdemann, Lindemann, Augstein (Vater), Baigent, Voltaire, Boff,Drews, Deschner und sehr, sehr viele andere mehr, alles Intellektuelle, die den Durchblick haben und den Mut gefunden haben, die Wahrheit zu sagen und den Menschen den Spiegel vor ihr Gesicht zu halten ohne Angst, exkommuniziert zu werden und ihre gut bezahlten Stellen als Professor (wo zutreffend) zu verlieren.
      Der Quatsch wird quätscher bis er quietscht. Amen.
      Was ist sie anderes, unsere neumodische Theologie, gegen die Orthodoxie, als Mistjauche gegen unreines Wasser?
      Quelle: Lessing
      Tja, Manni, da kommen Sie nicht mehr mit, oder?

    1. @Caligula, Sie sollten sich einen anderen Duktus zulegen. Ihre Zielgruppe ist da besseres gewohnt, da kommen Sie so nicht gegen an. Hier mal ein Beispiel:

      Hesekiel 1.
      Als ich die Tiere so sah, siehe, da stand ein Rad auf der Erde bei den vier Tieren und war anzusehen wie vier Räder. Und die Räder waren wie Türkis und waren alle vier eins wie das andere, und sie waren anzusehen, als wäre ein Rad im andern. Wenn sie gehen wollten, konnten sie nach allen ihren vier Seiten gehen und sie mußten nicht herumlenken, wenn sie gingen. Ihre Felgen und Höhe waren schrecklich; und ihre Felgen waren voller Augen um und um an allen vier Rädern.

      Ich verstehe da nur Bahnhof, vielleicht geht`s auch um einen solchen oder auf ihm aber ich denke dieses Niveau sollten Sie versuchen zu erreichen um sich Gehör zu verschaffen und nicht ständig angegriffen zu werden.
      LG

  18. „Professor“ Caligula übertrifft sich selbst. Die Redaktion sollte am besten für ihn eine eigene Kommentarspalte reservieren. Dann kann er 24 Stunden, rund um die Uhr, seine Kommentare veröffentlichen, bis er sie selbst nicht mehr lesen kann. Ganz ehrlich, so ein Fall ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht untergekommen. Einfach irre –
    der blanke Horror!

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