Fußball, Frauen und Klima: US-Botschaft unterstützt Bildungsprogramm

Asunción: Die Fundation Paraguaya und die US-Botschaft in Paraguay starteten das neue Bildungsprogramm “Punktet für den Planeten, macht ein Tor für den Planeten“, bei dem es um Fußball, die Stärkung von Frauen und die Verringerung von Klimaproblemen geht.

Die Präsentation fand im Bernardino Caballero Lions Club statt, in Anwesenheit von Vertretern der US-Botschaft, der paraguayischen Stiftung, des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft, des Frauenministeriums, des paraguayischen Fußballverbands, den Bildungseinrichtungen, die das Programm veranstalten, sowie Schülern und besondere Gäste.

„Für uns ist es eine Freude, Fußball, insbesondere Frauenfußball, als Instrument zur Stärkung des weiblichen Geschlechts einzusetzen, was wir mit diesem Pilotprogramm tun möchten. Zum ersten Mal entwickeln wir ein Projekt wie dieses, bei dem 180 Teenagerinnen aus Bildungseinrichtungen in Asunción und Central an einer Sportveranstaltung teilnehmen, Referenten in ihren Kommunen und Botschafter des Wandels werden. Darüber hinaus werden sie Öko-Unternehmen gründen, um Umweltbewusstsein zu erlangen. Es wird ein großartiges Sportfest, an dem auch Athletinnen der US-Frauenfußballmannschaft am Abschluss des Turniers teilnehmen werden, das im Dezember stattfinden soll“, sagte Lorena Soto, Managerin für Bildung von der paraguayischen Stiftung.

Jasmín Ramírez, Koordinatorin für Bildungsprojekte der US-Botschaft, wies ihrerseits darauf hin, dass diese Initiative für das Konsulat und das Land sehr wichtig sei, da sie sich mit einem sehr wichtigen Thema befassen werde: Dem Klimawandel, sowohl lokal als auch als globales Problem. „Die negativen Auswirkungen des Klimawandels machen das Land mit der Zunahme und Verbreitung von Waldbränden, Dürren sowie dem Rückgang der Flusspegel besonders anfällig, was es zwingend erfordert, jetzt zu handeln sowie die notwendigen Kapazitäten und das notwendige Bewusstsein zu schaffen, um diesen Bedrohungen entgegenzuwirken. Vor diesem Hintergrund glauben wir von der Botschaft, dass die Ziele dieses Programms 180 Teenagerinnen befähigen, sie darin ausbilden, Öko-Unternehmen zu entwickeln, Räume für Umweltkompetenz zu schaffen und ihnen gleichzeitig zu ermöglichen, Spaß daran zu haben. Wir gratulieren der Fundation Paraguaya dazu, dass sie diesen Vorschlag an die Botschaft geschickt hat. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit an dieser Initiative und wir wünschen Ihnen viel Erfolg“, sagte sie.

Worum geht es in dem Programm?

Das Hauptziel des Bildungsprogramms ist es, Fußball als Plattform für positive Gemeinschaftsaktionen zu nutzen, an denen 180 Teenagerinnen aus öffentlichen Schulen beteiligt sind. Sie werden an einem Sportwettbewerb teilnehmen und gleichzeitig ein Öko-Unternehmertum zum Wohle ihrer Kommunen aufbauen.

Zu den Zielen des Programms gehören in einer ersten Phase die Aufklärung über den Klimawandel, Öko-Unternehmen und Gemeinschaft sowie die Förderung der Resilienz von 180 Mädchen aus drei öffentlichen Schulen in gefährdeten Gebieten Paraguays. Im Zuge dessen wird ein Bildungslehrplan der Vereinigten Staaten umgesetzt, mit der Verwendung eines thematischen Fußballturniers als Plattform.

Als Teil des Bildungsprozesses werden junge amerikanische Experten und Meinungsführer in den Bereichen Klimawandel, Öko-Unternehmertum und Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft teilnehmen, um gemeinsam Workshops für paraguayische Mädchen zu entwickeln, die den Lehrplan der Universität von Stanford beinhalten.

Außerdem werden die Teilnehmer in der Canvas-Methodik geschult, die im Rahmen des Eco-Entrepreneurship-Programms entwickelt wurde, um die Generierung von Ideen und Lösungen zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel in ihren Kommunen zu fördern.

In einer zweiten Phase werden die Teenagerinnen eingeladen, ihre Ideen im “Forum of Entrepreneurs of Paraguay” vorzustellen, einer Plattform, die darauf abzielt, junge Menschen zu stärken und sie einzubeziehen, damit sie an der Lösung globaler Probleme teilhaben.

Außerdem gibt es ein Abschlussturnier für die Mädchen mit der Möglichkeit, Stipendien für ein Englischstudium am Centro Cultural Paraguayo Americano (CCPA) zu gewinnen.

Wochenblatt / Hoy

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9 Kommentare zu “Fußball, Frauen und Klima: US-Botschaft unterstützt Bildungsprogramm

  1. Fußball, Frauen, Klima: Klingt sehr danach als ob die US-Botschaft ein Bildungsprogramm für Neandertaler unterstützt. Für Streichhölzl und Billigpolarbierbücksenpacks müssen die Teilnehmer:*Innen jedoch selbst aufkommen.

  2. Krass, wie diese Institution Frauen überbevorteilt. Als ob Paraguay ein mittelalterliches Land wäre, wo Frauen noch kein Wahlrecht hätten und ausgepeitscht werden, wenn sie Ehebruch begehen.

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    1. Zitat: “Und unser euli und der onkel nick sind begeisterte fans”
      Ich bin begeisterter Fan von (Frauen-)Fußball, Feminismus und Klimapolitik?
      Fehlt noch, dass Du mir Gender- und Coronawahnsin unterstellst.
      Da frage ich mich wirklich, ob Du überhaupt lesen kannst.

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      1. Was du sicher nicht kannst, ist verstehen. Da hilft lesen können auch nichts. So wie der euli. Er wettert zwar gegen links grün sorgt aber als usa fan dass es fleissig so weiter geht und noch besser wird. Würde die russische botschaft je solche aktionen starten? Nein. Eben.

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        1. Was Du nicht verstehst ist, dass ich, nur weil ich den russischen Angriffskrieg ablehne, deshalb noch lange kein USA-Fan bin. Ich habe den 2. Irakkrieg der USA auch abgelehnt. Und was Du auch nicht verstehst ist, dass es in den USA verschiedene politische Strömungen gibt, die nicht von einem Diktator unterdrückt, inhaftiert oder ermordet werden. Und was Du noch weniger verstehst ist, dass die USA, im Gegensatz zu Russland, Paraguay Entwicklungshilfe zahlt. Und nun rate mal, ob Paraguay das Geld haben möchte? Und dann rate nochmal, ob die USA, wenn Sie schon eine “Party” bezahlt, bestimmen will, welche Musik gespielt wird.
          Und am Ende rate mal, ob die USA glücklich darüber ist, dass US-Entwicklungshilfegelder in den Taschen von z.B. Cartes verschwunden sind und ob sie deshalb die Korruption in PY anprangern. Und dann überleg mal, ob die USA nicht sogar Recht damit haben, dass Cartes und Co korrupt sind.
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          Stell Dir doch mal vor, Dich würde jemand um eine Spende für ein Waisenhaus bitten und dann erfährst Du, dass er Deine Spende versoffen hat.
          Regst Du Dich dann über die Veruntreuung deiner Spende auf, stellst ihn zur Rede und erstattest vielleicht sogar Anzeige oder sagst Du dann: “Was geht mich das an? Der kann meine Spende für das Waisenhaus versaufen so viel er will.”

  3. Es ist schon irgendwie verdächtig, wie sich die USA plötzlich in Paraguay für alles interessieren und sich einmischen.
    Bis vor Kurzem hörte und sah man von denen hier gar nichts.
    Honi soit qui mal y pense.

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