Fußballfreude: Cartes und Macri

Der am Sonntag neu gewählte argentinische Präsident, Mauricio Macri, sprach von einer „feinen Beziehung“ zu Horacio Cartes und erinnerte an die gemeinsamen Zeiten des Fußballs. Bei einer Pressekonferenz in Buenos Aires, am ersten Tag nach der Wahl, nahm Macri Bezug auf den paraguayischen Präsidenten. Zwar hätte er noch nicht mit ihm sprechen können, er selber wolle Cartes aber anrufen.

Das Foto zeigt Horacio Cartes und Mauricio Macri im paraguayischen Regierungspalast im vergangenen Jahr. Am 6. November 2014 traf er sich in seiner Funktion als Bürgermeister von Buenos Aires, gemeinsam mit dem früheren Stadtvorsteher von Asunción, Arnaldo Samaniego, und Cartes in Asunción.

Die beiden kennen sich bereits aus Vertragsverhandlungen im Fußballgeschäft. 2006 war Macri Präsident von Boca Juniors und Cartes Präsident von Libertad, damals verkaufte Libertad den Torhüter Aldo Bobadilla an Boca, die beiden Verhandlungspartner haben nun den Aufstieg vom Fußball- zum Staatspräsidenten geschafft.

Macri ist wie Cartes Unternehmersohn, der Argentinier verfügt allerdings neben unternehmerischer auch über politische Erfahrung, er kandidierte bereits 2003 für das Bürgermeisteramt von Buenos Aires, das er 2011 erreichte. In seiner Laufbahn war er Gründungsmitglied mehrerer Parteien des Mitte-Rechts-Spektrums. Er spricht von Cartes als einem Präsidenten, der „offen für den Weg des Wachstums seines Landes über Investitionen ist.“

Quelle: Paraguay.com