Fußballschule für den Kampf gegen die Sucht

Asunción: Das Justizministerium geht neue Wege in Zusammenarbeit mit anderen Partnern. Eine Fußballschule ist im Bildungszentrum von Itauguá eröffnet worden, die für den Kampf gegen die Sucht helfen soll. Die Einrichtung könnte zur persönlichen und integralen Entwicklung von Jugendlichen im Konflikt mit dem Strafrecht beitragen.

Die Initiative wird durch eine Vereinbarung zwischen dem Justizministerium, dem Zentrum für Umwelt- und Sozialstudien und der Stiftung des Fußballclubs Cerro Porteño möglich sein.

Ziel ist es, dass die Teilnehmer durch den Sport grundlegende Werte des Zusammenlebens erfahren und einen wettbewerbsfähigen und gesunden Geist entwickeln können, sodass das Projekt auch ein Instrument zur Bekämpfung von Sucht wird.

Nach den Begrüßungsworten dankte die Leiterin des Justizportfolios, Cecilia Pérez, dass diese gemeinsame Arbeit von Staat und Zivilgesellschaft mit einem Verein durchgeführt werden könne, der den Weg der Fußballleidenschaft als Instrument der Wiedereingliederung beschreite. „Wir vom Justizministerium arbeiten für die Freiheit und nicht für das Gefängnis. Hoffen wir, dass diese Fußballschule, die jetzt im Bildungszentrum eingerichtet ist, entscheidend für das Leben junger Menschen ist. Wir öffnen Türen, damit sie morgen durch Sport frei sein können“, sagte sie.

Der Präsident des Clubs Cerro Porteño, Raúl Zapag, zeigte sich erfreut, die Hilfe der Stiftung einbringen zu können und wandte sich mit ein paar Worten an die jungen Menschen: „Dies ist eine sehr wichtige Gelegenheit, die wir Ihnen anbieten, es kommt auf die Willenskraft an, die jeder Einzelne neu entfalten muss, um wieder in die Familie und der Gesellschaft integriert werden zu können. Nutzen Sie die Möglichkeit“

Die Fußballschule wird im Rahmen des “Champions League“ Programms umgesetzt, das aus einer sportlichen Interventionsinitiative besteht, damit Jugendliche sowie junge Menschen die Bedeutung von Teamarbeit kennen. Dabei sollen die Werte Respekt, Disziplin, Einsatz und Demut vermittelt werden, sobald sie ihre Freiheit auf Bewährung wieder erlangt haben.

Das Programm, das sich an ca. 95 Teilnehmer richtet, basiert auf einem integrierten Training zur umfassenden Entwicklung der physischen, technischen, taktischen und kognitiven Aspekte.

Wochenblatt / EL Independiente

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4 Kommentare zu “Fußballschule für den Kampf gegen die Sucht

  1. Gekonnt wäre es, wenn die Einheimischen am sonntäglich obligaten Pilgern zum Fußballplatz eines jeden Wohnviertels nicht schon auf dem Weg, während, nach und auf dem Nachhauseweg des Fußballspiels mit der Bierbücks in der einen und den Kleinkindern in der anderen Hand anzutreffen wären, welche dann (die Bücksen) mit dem Restmüll wie Glas, Blech, Batterien & Akkus, toten & Hund und sonstig Brennbares auf mehrere Haufen zusammen gewischt, mit nassem Laub bedeckt und abgefackelt wird. Ein paar Toiletten anstatt Grundstücksmauern wären auch kein seich.
    Gekonnt, weil die hiesig Ministerien gut damit beraten wären den Kindern nur einen Sport beizubringen, anstatt zwei, dafür diesen einen richtig. Dazu müsste man jedoch einen Platzwart ernennen, der das auch zu kontrollieren gewillt ist.
    Das sonntäglich obligate Pilgern zum Fußballplatz ist zwar grati, dank viel Bier – welches für Papa nicht grati ist – reicht der Wochensueldo auch noch für 2 Eier für jedes Kleinkind, diejenigen von Papa sind ja schon etwas podrido. Inkl. dann noch ein paar mit dem Auto Gepilgerte (Gepickte) ihre Heckklappe öffnen und den Swudi Iglesias auf 120 dB zum Fußballspiel beitragen. Vielleicht erhoffen sie sich einen 2 cm längeren Snidelwutz oder muchas Chicas. Jedenfalls wird dadurch das Gehör der Kleinkinder auch nicht besser. Glücklicherweise will auch keiner der Nachbarschaft seine Bedienungsanleitung des Henndies lesen.
    So ist und bleibt das sonntäglich obligate Pilgern zum Fußballplatz ein Fest für Jung und Alt mit Vorbildfunktion.

  2. Nun, man hat sich eben jetzt einmal eine eben eröffnete Fußballschule unter die Lupe genommen und dort plötzlich Neuigkeiten gefunden, die man vorher noch nie gesehen hatte. Klar, kann man auch noch nie gesehen haben, wenn man vorher noch nie eine der bereits seit vielen Jahrzehnten bestehenden Fußballschulen Paraguays beobachtet hat. Jede Fußballschule der bestehenden offiziellen Fußballvereine in Paraguay haben und hatten allesamt und schon immer das erklärte Ziel, die Jungs bereits schon im Kindesalter durch diese sportliche Betätigungen von Alkohol, Rauch und weiteren Drogen fernzuhalten. Guckt nur mal die Statuten irgend einer x-beliebigen Fußballschule irgend eines Vereins an. Schon in den Statuten ist dieses Ziel eines der vordringlichsten überhaupt. Wenn hier einer mitreden kann, dann bin ich das. Ich habe z.B. während vielen Jahren die älteste und auch größte Fußballschule Paraguays administrativ geleitet, nämlich die des Club Olimpia. Schon in den ersten Statuten zur Gründung überhaupt, im Jahre 1970, ist gerade dies, nämlich die Erziehung vom Kind zu erwachsenen Menschen, ohne Alkohol, ohne Nikotin, ohne weitere Drogen, das Benehmen eines jeden Schülers auch außerhalb der Fußballschule, die unbedingte Pflicht zum Besuch der Schule ab dem Schulalter mit ca. 6-7 Jahren. Die Schüler müssen dort den Besuch ihrer Schule Rechnung ablegen, u.a. auch durch Vorlage der halbjährlichen Zeugnisse, wobei in der Fußballschule auch eine Statistik geführt wird über die schulischen Leistungen eines jeden Fußballschülers. Wichtig siind dabei die Schwankungen der Schulleistungen, wenn z.B. ein Schüler in seinem Zeugnis deutlich schwächere Leistungen nachweist als z.B. ein halbes Jahr zuvor, so wird dieser automatischen von 2 Fußballtrainings der Woche befreit, und darf dann nur noch ein Mal pro Woche trainieren. Durch diese verminderte Trainingstätigkeit verliert er dann aber auch gleichzeitig das Recht, für die offiziellen Spiele an Samstagen und Sonntagen nominiert zu werden. Und solche Ding sind natürlich für die Jungs ein riesiger Ansporn, sich nicht ausschließlich auf ihr Hobby, den Fußball, zu konzentrieren, sondern auch in ihrer Zeitplanung auch der Schule die ihr zukommenden Wichtigkeit. Sollte ein Spieler mit solche einem „Ausschluß“ belegt werden, so ist er natürlich auch sehr darauf bedacht, mit dem nächsten Zeugnis seinen alten Status wieder zurückzuerobern. Wurde uns irgend etwas bekannt über ein negatives Benehmes eines bestimmten Fußballschülers auch außerhalb der Fußballschule, so waren Disziplinarstrafen nicht selten. So manches Mal flossen dabei auch Tränen, und es kamen teilweise auch Beschwerden an von den Eltern der Schülern wegen zu strengen Anforderungen an ihre Kinder, aber das konnte den entsprechenden Eltern stets verständlich gemacht werden. Im Endresultat war es stets das Ziel, unseren Teil beizutragen, um aus den Kindern einst brauchbare Erwachsene zu machen. Es war nicht einmal das Ziel, nun unbedingt „große Fußballspieler1“ heranzuzüchten, denn dazu ist auch ein gewisses Talent notwendig, das nicht jeder hat und auch nicht haben kann. Den Traum allerdings, einst ein großer Spieler zu werden, hatte von den bis zu 1.500 Fußballschülern, die wir in meiner Zeit hatten, den hatte freilich jeder. Und stets waren es, wie überall in der Welt, nur einige verschwindend wenige, die tatsächlich nach Jahren mit dem Fußball Geld verdienten. Gingen z,B,. von 1.000 Schülern einst nur 10 brauchbare Fußballspieler hervor, und gleichzeitig 950 im Leben brauchbare Menschen, so war unser Einsatz schon von Erfolg gekrönt. Es geht dabei nicht etwa um eine „Vorbildfunktion“, wie oben beschrieben, daß die Kinder dabei etwa sich ihre Väter als Vorbilder nehmen sollen im Anerziehen von Alkoholgenuß, wie da ein vollkommen Unwissender weiter oben schreibt. Im Übrigen sind es viel weniger die Ministerien, die sich mit der Kindererziehnung auf diese Art abgeben, das sind viel mehr die vielen freiwillig und unentgeltlich tätigen Eltern, die in der Jugendarbeit ihrer Lieblings-Fußballvereins zum Wohl des Vereins und auch der Kinder recht aktiv sind. Man muß nicht immer alles nur negativ sehen. Denn gerade die Ministerien fehlen in solchen Institutionen vollkommen.

    1. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

      Sind Sie jetzt zum Apostel oder Propheten geworden?
      Das hoert sich ja sehr nach den Mennoniten an „Brot und Spiele“ jetzt in ein „christliches“ Gewand zu kleiden. Sogar die Mennonitenpfaffen singen mittlerweile lauthals dieses Lied, vor allem wenns gegen das „ach so teuflische Internet“ geht und gegen die gottlosen „Ballerspiele“ so erhebt man partout den physischen Sport als „nobles Unterfangen und Befreiungsevangelium“.
      Klar, dass Jesus jetzt „frei von allen Suechten“ machen soll und kann das faellt niemandem mehr ein. Man meint eben aeussere Situationen haben den Toelpel in die Drogen und Suechte gefuehrt wo der Doedel doch selber schuld dran ist denn Suechte formieren und originieren im Kopf des Menschen. Den Lackaffen vom giftigen Fressen abzuhalten indem man ihn in einen anderen Kaefig (den des „gesunden“ Sports) steckt, ist natuerlich auch eine kurzfristige Loesung – wehe er geraet aus dem Gehege raus und schnueffelt wieder an der verbotenen Frucht.
      Das Urproblem ist mit dem Ballspiel aber immer noch nicht aus der Welt.
      Die Mennoniten sind ja das beste Beispiel dessen dass man versuchte die Lackaffen in die Kolonie zu sperren damit sie ja nicht an der verbotenen Frucht schnueffelten. Einmal aus dem Gehege draussen stuerzten sie sich wie die Heiden auf den Schmaus und triebens oft aerger als die Heiden.
      Sowas nennt man auch Tierdressur, wie man eben einen Hund dressiert und etwas angewoehnt denn kognitiv begreifen kann er es nicht.
      Dieser korrupte Leoz hat dann wenigstens nicht die edlen Satzungen von Olimpia gelesen beziehungsweise fand darin nur Dollarzeichen. Is halt ne frage von Interpretation da ja die meisten Sportler ja sowieso auf Doping sind. Der Trainer duerfte der Dealer der Fussballer sein wobei der Anwalt mitverdient und die noblen Satzungen aufsetzt fuer den naiven Sportsfreak.
      Nach Martin nach sollte man alle Unis dichtmachen und diese in Kickeranstalten verwandeln welche dann den „wahren Arier“ garantiert hervorbringen „zum Wohle des Fuehrers“. Wie waers mit ner HJ? Axmann laesst gruessen.
      Pleiteure wie Ronaldinho und Korruptionsmagneten sind solche Kicker und Fussballer einzig und allein.
      Fehlt nur noch dass ein Prophet aufsteht der behauptet dass der „kommende Messias einst Kicker im Fussballverein Olimpia sein werde“ – denn „nur aus Kickern wird was g’scheites“.
      Hier meine Definition von Kickern und Sportlern: Ein Sportler ist ein Ceburind dessen Hirnmasse proportionell zum Leib verschwindend gering ist – auch bekannt als „Spatzenhirn“ oder „Huehnerzuechter“ aus dem Dritten Reich.

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