Gefängnisausbrüche in zwei Anstalten

Asunción/Itauguá: Während gestern Abend bekannt wurde, dass in den Morgenstunden des Mittwochs zwei Insassen aus dem Frauengefängnis „El buen Pastor“ fliehen konnten, meldeten heute Morgen die Medien, dass auch im Jugendgefängnis in Itauguá zwölf noch nicht volljährige Jungen entfliehen konnten, wovon fünf erneut gefasst wurden.

Das Frauengefängnis „El buen pastor“ wurde gestern Abend, nachdem die Meldung veröffentlicht wurde, schon kritisch beäugt. Die zwei Frauen, Jovita Tejada, argentinischer Nationalität und Dolores Moto, spanischer Nationalität schafften es durch ein eisenverstärktes Fenster auszubrechen und hangelten sich an zusammengeknoteten Bettlaken herab. Beide befanden sich seit 2007/09 hinter Gittern wegen Besitz und Schmuggel von Drogen. Bis jetzt hat die Aufsichtsbehörde keine Hinweise darüber, wo sich die Flüchtigen befinden. Wie die Direktorin der Haftanstalt, Dr. Elga Escobar, erklärte wurde das Fehlen der Frauen erst bei der abendlichen Zählung registriert.

Die flüchtigen Jungs aus dem Zentrum für Wiedereingliederung konnten mit Knüppeln die Eisenstangen im Pavillon 9 aufbiegen, die sie von der Freiheit trennten. Alle die sich noch auf der Flucht befinden, saßen Strafen wegen schwerem Raub ab, so Arsenio Cabañas, Direktor der Jugendhaftanstalt. Cabañas kommentierte auch, dass zum Zeitpunkt der Flucht sieben Wärter für die 147 Insassen eingeteilt waren und das es im ganzen Komplex keine Sicherheitskameras gibt.

(Wochenblatt / Abc / Última Hora / La Nación)

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