Geht uns bald das Licht aus? “Eine schwierige Zeit würde kommen“

Asunción: Erst letzten Dienstag kam es im Raum Paso Yobai, Guairá, zu einem langen Stromausfall, der über 7 Stunden andauerte und Tausende von Bürgern im Dunkeln zurückließ. Jedoch dürften sich solche Vorkommnisse, ohne dass der Grund ein schweres Wetterphänomene war, häufen.

Die Ingenieure Héctor Ruíz Díaz und Guillermo Krauch, Präsident bzw. Vizepräsident des Instituts paraguayischer Fachkräfte im Elektrosektor (IPPSE), sprachen über den Bericht für das geplante Bau- und Investitionssystem der ANDE zur Gewährleistung der Stromversorgung bis 2030.

Die oben genannte Studie stellt sicher, dass der staatliche Energiekonzern ANDE in den letzten Jahren, 2022 und 2023, nicht die geforderten Leistungen erbracht hat, was angesichts der notwendigen Investitionen des Elektrizitätsverwalters eine ziemlich große Verzögerung darstellt, erklärten die Experten im Radiosender 1000 AM. Es fehlen 1,065 Milliarden USD, um das geplante Vorhaben für 2030 umzusetzen, aber das Geld wird nicht freigegeben.

Nur 46 % der ursprünglich festgelegten Summe wurden seit Beginn des Masterplans investiert. Dies ist einer der Gründe dafür, dass es bis heute zu ständigen Stromausfällen kommt, zusätzlich zu anderen Problemen wie klimatischen Bedingungen, Vorfälle von Vandalismus, Kurzschlüssen, Unfällen usw.

Es wird jedoch davon ausgegangen, dass beim Eintreten dieser unvorhergesehenen Ereignisse ein System mit Backup-Infrastruktur vorhanden sein sollte, damit die Energieversorgung nicht unterbrochen wird oder so schnell wie möglich wiederhergestellt ist, wobei stets der Ausführungsplan der ANDE bis 2030 im Fokus steht, der aber nicht ordnungsgemäß einhalten wird.

Die Planung berücksichtigt auch verschiedene Orte im Land, darunter einige im Chaco, die in den nächsten Jahren einen hohen Entwicklungsstand aufweisen sollen und daher mehr Energie denn je benötigen werden. Aufgrund der offensichtlich mangelhaften Verwendung der Mittel erhalten diese Gebiete möglicherweise nicht rechtzeitig den Strom, den sie benötigen, was unter Umständen ihrer Entwicklung schadet. Noch schlimmer, auch Investoren könnten vor diesem Szenario abgeschreckt werden.

Die beiden Ingenieure versichern, dass “eine schwierige Zeit bevorsteht“, wenn die Situation so weitergeht, und fügen hinzu, dass ein weiteres Problem mit der überschüssigen Bürokratie bei der Durchführung der erforderlichen Arbeiten zusammenhängt.

Wochenblatt / El Nacional / Beitragsbild Archiv

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3 Kommentare zu “Geht uns bald das Licht aus? “Eine schwierige Zeit würde kommen“

  1. Paso Yobay ist die Gegend wo der Politikerclan Friedmann mit ihren Cryptofarmen und illegalen Goldschürfungen hausen.
    Die Stromausfälle sind allesamt auf Cryptofarmen zurückzuführen.
    Im Chaco haben wir hier jetzt relativ stabilen Strom der praktisch nicht mehr ausfällt seit dem die da in Ostparaguay mehrere Cryptofarmen hochgenommen haben.
    Ob das zusammenhängt kann ich nicht wissen aber sicherlich ist der Strom weiter unten aus wenn er nicht ankommt weil an der Quelle jemand die Leitungen überlastet.
    Solange da nichts Systemrelevantes produziert wird solange ist es nicht wichtig ob nun eine Stadt im dunkeln ist. Eine Tiefkühltruhe hält gut und gerne Lebensmittel auch über 4 Tage lang gefroren (bis zu einer Woche) wenn der Strom aus ist.
    Solange es eine klassische Truhe ist als Tieffrierer solange fällt die Kälte ja nicht heraus wenn man den Deckel oben öffnet (da der Deckel nur nach oben auf geht). Dann kann die Kälte nicht herausfallen wie bei einem Eisschranktieffrierer der seitlich die Tür hat.
    Vandalen und Schwarzanschließer sind immer Lateinparaguayer.
    Die meisten Neuanschlüsse ans Stromnetz gehen sicherlich nicht in irgendeine Produktion von was Nützlichem sondern direkt zu Konsum von Flachbildfernsehern und anderem Gemütlichkeitskonsum.

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    1. Komisch, hatten im Chaco diese Woche schon einmal 12 h Stromausfall und die Kühltruhen halten bei weitem nicht so lange genügend Kälte. Aber wnn jetzt angeblich auch noch Elektrofahrzeuge forciert werden sollen…..

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  2. Und auf der anderen Seite werden im Lande immer mehr Bitkon-Produzenten zugelassen die Unmengen an Strom abzapfen. Wie paßt das alles zusammen? Oder hat das Ganze etwa System innerhalb der üblichen Korruptionswirtschaft?

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