Geldregen vor Kirche sorgte für Gedränge

Guarambaré: Vom Turm der Kirche Mariä Geburt in Guarambaré wurden am Mittwoch zahlreiche Geldscheine, die etwa 50 Gemeindemitglieder aus Dankbarkeit gestiftet hatten, herabgeworfen. Zu dem Spektakel hatten sich rund 10.000 Menschen versammelt. Zum Aufsammeln der Geldscheine erhielten nur die rund 3.000 Kinder Erlaubnis.

„Diese Praxis ist alt, aber sie wird immer gefährlicher, doch wir können es einfach nicht verhindern“, sagte Pfarrer Marcos Schultz. „Unsere Kirche ist sehr alt und ich fürchte, dass sie mit so vielen Menschen Drumherum einstürzen könnte.“

Der Pfarrer sorgte dafür, dass Ärzte, Krankenschwestern und rettungsfahrzeuge einsatzbereit waren, um die Verletzten unter den Gierigen zu versorgen.

Feliciana Fariña warf 800.000 Guaranies vom Turm herab, in Banknoten von je 2.000 Guaranies. „Ich mache das, weil es mir das Jahr über ganz gut ging. Die Mutter Gottes hat meine Bitten erhört“, sagte sie.

Ein 99-jähriger Greis ließ sich auch auf den Kirchturm helfen um da für sein langes Leben mit herabfallenden Geldscheinen zu danken. Er möchte diesen Vorgang noch mehrmals wiederholen, denkt noch nicht ans Sterben.

Nach dem „Geldregen“ sprangen und tanzten die Anhänger zu Klängen einer Musikgruppe.

(Wochenblatt / La Nación / Última Hora)

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