Gelegenheit macht Diebe

Villeta: IMit der vermeintlichen Absicht sich und seine Mitarbeiter vor dem Coronavirus zu schützen, kaufte Patricia Samudio in den ersten Tagen des März 2020 zu etwas überhöhten Preisen Tonic Wasser.

Das Facebook-Video eines Chiropraktikers aus St. Louis, der seinen Zuschauern empfiehlt, während des Ausbruchs des Coronavirus Tonic Wasser zu trinken und Zink einzunehmen, wird millionenfach aufgerufen, doch Ärzte warnten, dass die Kombination wahrscheinlich unwirksam ist.

Der Chiropraktiker Eric Nepute betreibt das Nepute Wellness Center in St. Louis. Sein Facebook-Video über das Coronavirus hat mit mehr als 15 Millionen Aufrufen weit mehr als nur seine Stammpatienten erreicht.

Die Staatsanwälte Francisco Cabrera, Silvio Corbeta und Luz Guerrero beantragten vier Jahre Gefängnis für die ehemalige Leiterin von Petropar, Patricia Samudio, und drei Jahre für ihren Ehemann José Costa Perdomo, beide wegen angeblicher Untreue in dem als “Tonic Wasser” bekannten Fall.

Laut den Ermittlungen ist von einem finanziellen Verlust von 359.700.000 Guaranies die Rede, der durch den unregelmäßigen Kauf von 3.000 Einheiten Tonic Wasser zur Eindämmung der Ausbreitung der Krankheit entstanden ist. Der Preis pro 500 ml Flasche lag dadurch bei rund 120.000 Guaraníes.

Patricia Samudio soll diesen Differenzbetrag abgezweigt haben, der dann auf dem Konto eines Gläubigers ihres Mannes landete.

Die Verhandlung wird vom Strafgerichtshof der Hauptstadt unter dem Vorsitz von Richterin Gloria Hermosa geführt, dem Darío Báez und Alba González angehören.

Wochenblatt / Abc Color

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5 Kommentare zu “Gelegenheit macht Diebe

  1. das haben die in der grün-kommunistischen DDR auch gemacht, aber nicht mit so einem Peanuts sondern gleich mal richtig mit der Impfplörre, dazu diesen idiotischen Masken die vor gar nichts schützen, sondern im Gegenteil. Wie bescheiden doch die Korruption in PY ist, überrascht mich immer wieder, aber damit es klar ist, gut geheißen wird das nicht. Wenn man den Kanal nicht mehr voll genug bekommt, dann fällts halt auf, Wassergesöff für 14 Euro, kann in der DDR aber auch passieren, wenns besonders grün wird…

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      1. da kräht heute kein Hahn mehr danach allenfalls bißchen in der alternativen Presse und das liest ein gut-grüner Deutscher nicht, schließlich ist der doch nichts rääächts. Wie auch immer, ein Lehrstück wie man den Steuerzahler richtig abzockt, Provisionen von 30Mio Teuro aufwärts. Und ich bin mir sicher auf Wikidoof steht bei weitem nicht alles, die Amigos sind geschmeidig und haben fundierte Fachkenntnisse:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Maskenaffäre
        Schon den Schampus was die gesoffen haben, dürfte um ein zigfaches die bappsüßen Rülpswasserfläschchen der PY Genossin übertroffen haben…Doch Kleinvieh macht auch Mist!

  2. Gerne wegsperren die Alte. Die müsste man schon alleine wegen ihrer Blödheit (Tonic Water hilft gegen Virus) einsperren. Da aber hierzulande wirklich jeder Bürgermeister oder Behördenleiter zu überteuerten Preisen Beschaffungen abwickelt, wird es maximal zu einer leichteren Geldstrafe langen. Vor allem wenn die Frau noch das Lager wechseln sollte und Cartes Treue schwört.

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