Generalstreik: Warnung vor Ausschreitungen

Der Innenminister, Francisco de Vargas, gab in einer Proklamation an die Gewerkschaften, die den Generalstreik nächste Woche organisieren, bekannt, dass er keine gewalttätigen Auseinandersetzungen, Straßensperren oder andere Aktion dulden würde.

Am Montag, dem 21. Dezember, soll der Ausstand beginnen und bis Dienstag dauern, die öffentlichen Verkehrsmittel wollen sich aber nicht daran beteiligen, deshalb kam es am 2. November auch schon zu Ausschreitungen. Vargas sagte, die Regierung werde nun ein wachsames Auge haben. „Wir stellen die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung während der Streiktage sicher“, betonte er. Der Innenminister fügte an, “wir sind aufmerksam, wenn man bedenkt, dass es im voran gegangenen Streik zu Gewalt, wie zerbrochenen Windschutzscheiben gegen Busse kam. Die Nationalpolizei wird die Täter festnehmen und vor Gericht stellen, die so etwas tun, unabhängig davon welcher Initiative sie angehören“. Er versicherte, dieses Mal seien Soldaten im Einsatz und würden die Demonstranten begleiten. „Die Rolle der Ordnungshüter ist es, die Streikenden und Nicht-Streikenden zu schützen“, sagte er.

Vargas erinnerte daran, während des letzen Streiks hätten die Organisatoren Attacken gegen öffentliche Verkehrsmittel vorgenommen. „Ein Rückgang des Transport Services verursacht mehr Angst und Einfluss, wir glauben, nachdem sich die Sparte nicht zum Streik entschlossen hat, werden die Demonstranten dieses Mal wieder darauf abzielen, den öffentlichen Nahverkehr zu attackieren“, sagte er und fügte an, “wir werden selbstverständlich alle Gesetze durchsetzen“.

Während des letzen Streiks, am 2. November, kam es zu zahlreichen Gewalttaten gegen Busunternehmer, mindesten 200 Beförderungsmittel wurden durch Steine beschädigt. Viele Unternehmer äußerten ihren Ängste, dass Montag und Dienstag dies wieder passieren könnte.

Quelle: ABC Color