Gerechtigkeit sieht anders aus

Coronel Oviedo: Ein Paar aus der Ortschaft Vaquería wurde zu Haftstrafen verurteilt, weil sie ihre Haushaltshilfe, eine 14 Jährige zu Tode geprügelt hatten. Die Staatsanwaltschaft forderte mehr als das Doppelte der Haftstrafe.

Ein ehemaliger Offizier und eine Angestellte der Wahljustzibehörde (TSJE) hatten über Jahre ein Mädchen als „Criada“, die im Haushalt für alle Notwendigkeiten einsatzbereit sein muss. Im Januar des vergangenen Jahres starb Carolina Marín an den Folgen grenzenloser Gewalt des ehemaligen Soldaten Tomás Ferreira. Seine Frau, Ramona Melgarejo, war wenigstens Komplizin.

Obwohl die Staatsanwaltschaft 30 Jahr Haft für beide forderte, kam das Richtertrio dem nur bedingt nach. Obwohl der Gerichtsmediziner die Wunden gewissen Gegenständen zuordnen konnte, wurden sie zu nur 15 Jahren und 7 Jahren Haft verurteilt.

Nachdem die Richter Nimia Ferreira Guanes, Víctor Vera und Ángel Fiandro die Urteile verlasen, wurden sie von Nachbarn der Täter kritisiert. Alle erwarteten eine härtere Strafe. Auch die Staatsanwälte Gustavo Chamorro und María Irene Álvarez versuchten erst gar nicht ihre Enttäuschung zu verbergen. Jetzt überlegen sie, ob eine Instanz darüber eine bessere Bewertung der Sachlage vornehmen kann, da auch sexueller Missbrauch der 14 Jährigen mit reinspielt.

„Mit dem Urteil zeigt der Staat, repräsentiert von der Judikative, dass er noch weit davon entfernt ist die Rechte von Kindern mit Priorität zu behandeln“, erklärte die Ex Ministerin für Kinder und Jugendliche, Liz Torres.

Wochenblatt / Última Hora

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2 Kommentare zu “Gerechtigkeit sieht anders aus

  1. GERECHTIGKEIT SIEHT ANDERS AUS… Das kann man wohl sagen!!!

    Zum Vergleich und zur Erinnerung:
    = aus ULTIMA HORA vom 19. Noviember 2016 =

    Ratifican penas por secuestro de Dalia Scappini
    Las penas de 25 y 24 años de cárcel para tres de los condenados
    por el secuestro de la joven Dalia Scappini fueron ratificados por
    el Tribunal de Apelación en lo Penal, Segunda Sala.
    Se trata de los que fueron extraditados desde la Argentina para ser
    juzgados, Víctor Aquino Domínguez, con pena de 25 años, a más de
    Víctor Amín Aquino Ulivi y su pareja Alejandra Neyra Pacho, a 24
    años de encierro.
    En el caso, el pasado 6 de abril, los jueces Víctor Alfieri, Elio Rubén
    Ovelar y Daniel Ferro los habían hallado culpables del secuestro de
    Scappini, por lo que los condenaron a las citadas penas.
    Los camaristas Anselmo Aveiro, José Agustín Fernández y Delio
    Vera Navarro, en forma unánime, ratificaron el fallo dictado en el
    juicio oral.
    Las defensoras públicas Ronald González, María de la Paz Martínez
    y Sandra Rodríguez, por los acusados Víctor Aquino Domínguez,
    Alejandra Neyra y Víctor Amín Aquino, recurrieron el fallo y pidieron
    la absolución, reducción de pena y nulidad.
    Por su parte, el fiscal de la causa Federico Delfino, al contestar los
    traslados requirió el rechazo de las apelaciones y la ratificación de
    las penas aplicadas a los tres encausados. La querella adhesiva pidió
    lo mismo.
    En su fallo, los camaristas dicen que el juicio oral se ajustó a Derecho,
    que se respetaron las garantías procesales y que con ello correspon-
    día ratificar la sentencia.
    Así entendieron que se debían ratificar las penas aplicadas a los tres
    acusados por el secuestro.
    En el caso, Dalia Scappini fue secuestrada el 30 de agosto del 2011,
    cuando la llevaron luego de simular un accidente de tránsito. Fue libe-
    rada unos días después.

    Das WOCHENBLATT berichtete vom 30.8. bis 2.10.2011 darüber, aber
    über das Urteil dann leider nicht mehr – oder habe ich es übersehen?

    Außerdem läßt der Gesichtsdruck der beiden Angeklagten keinerlei
    Schuldgefühle oder Einsicht erkennen. Sehen so reumütige Mörder
    oder Totschläger aus? Und dazu noch sexueller Mißbrauch !!!

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