Gericht verurteilt Deutschen, der Hunde vergiftete

Caacupé: Ein Gericht hat am Donnerstag einen Mann deutscher Staatsangehörigkeit verurteilt, weil er in der Stadt San Bernardino im Departement Cordillera mehrere Hunde vergiftet hat. Eines der Tiere starb sogar an den Folgen der Tat.

J.U., ein 59-jähriger deutscher Staatsbürger, wurde zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen in Höhe von 8.805.100 Guaranies verurteilt, weil er mehr als 16 Hunde vergiftet hatte, von denen einer in San Bernardino ums Leben kam, wie die Nationale Direktion für Tierschutz über ihre sozialen Netzwerke mitteilte.

Das Urteil wurde von einem Gericht, bestehend aus Richterin Liliana Ruiz Díaz, Angela Carolina Jara und Cristel Muller de Peralta, in einer neuen mündlichen und öffentlichen Verhandlung im Rahmen des Falles gefällt.

Am 21. Oktober letzten Jahres fand der erste Prozess gegen den Mann vor dem Gericht der Stadt Caacupé statt, aber nach der Eröffnung des Prozesses und einigen Zwischenfällen beschloss das Strafgericht, die mündliche und öffentliche Verhandlung auszusetzen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde ein Haustier namens Antonia am 25. Juli letzten Jahres vergiftet und musste medizinisch behandelt werden. Später, am 27. Juli desselben Jahres, war auch Sissi, ein anderes Tier, von demselben Problem betroffen.

Bei dieser Gelegenheit untersuchte der Tierarzt, der sich um die beiden Tiere kümmerte, ein Stück Fleisch, das sie gefressen hatten, und nach einer Analyse wurde festgestellt, dass es offenbar ein Fungizid für Pflanzen enthielt, dessen Wirkung für Tiere tödlich ist.

Der verstorbene Hund, Victor, litt jedoch an der gleichen Vergiftung. Leider kam er in einem sehr ernsten Zustand in die Pflegestelle, Blut kam aus seinem Maul und er starb etwa eine Stunde später. Dieser Fall geht auf den 4. August 2020 zurück.

Artikel 26 des Gesetzes 4840 über den Tierschutz besagt, dass “jede Person verpflichtet ist, ein Tier zu respektieren und es nicht zu schädigen oder zu verletzen”, während Artikel 38 eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe vorsieht, wenn ein Tier getötet wird, sowie das Verbot, andere Tiere zu erwerben oder zu besitzen, für einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren.

Wochenblatt / Abc Color / Última Hora

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6 Kommentare zu “Gericht verurteilt Deutschen, der Hunde vergiftete

  1. Wie kann ein Mensch sowas tun! Es ist wirklich unglaublich, was für Menschen aus Deutschland mittlerweile hier leben – brutale Mörder aus Aregua und Umgebung, Hundevergifter usw.

    Andererseits – gegen einen Deutschen wird ermittelt und er wird bestraft. Die unzähligen Paraguayer, die ihre oder andere Hunde erschlagen können tun und lassen, was sie wollen. Es ist ja “ihr” land.

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  2. Mit Urteilen sind hier alle schnell dabei. Keiner von euch weiss, ob es wirklich so war. Die Kläger haben es sich sehr viel Geld kosten lassen , um eine Verurteilung zu erreichen. Der wahre Grund ist, den jetzt wegen angeblicher Tierquälerei angeklagten Nachbarn persönlich und finanziel zu zerstören. Und das aus reiner Machtgier.

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  3. Ob das alles stimmt ist eine Sache mit vielen Fragezeichen.
    Wer hat den Mann denn gesehen als er die Fleischköder auslegte.In welchen freundschaftlichen Verhältnis standen die Zeugen im Vorfeld zum Beklagten!!!.
    Nur ein geistig umnachteter Trottel wählt ein derartiges Gift.Einfach, die landwirtschaftlichen Gifte lassen sich schnell vermitteln.Ein Giftmischer mit der geringen Wirksamkeit ist mehr merkwürdig.Nicht das hier jemand schnell man auf die Bretter gelegt werden sollte.Da gibt es andere Medikamente aus der Humanmedizin die erst nach Tagen wirken dann Richtig!Das Giftlegen ist eine Schweinerei,auch Hundehalter können sich schützen,so das Tier abrichten das es nur was von Frauchen oder Herrchen was annehmen will.Das macht natürlich Arbeit braucht auf Zeit.

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  4. Oh, da gibt es eine ganze Reihe hiesig bestens nichterzogenen Köter, die ich zwar nicht vergiften werde, aber einen Tritt oder etwas Senf auf ihren Allerwertesten geben werde. Natürlich kann der Eingeborene die ganze Nacht weiter pennen, auch wenn sein Köter die ganze Nacht hindurch nichts besseres zu tun hat. Mit genügend Billigpolarbier intus und Trommelfellzertrümmerung sein kleinauf dank Papas Shwuddi 120 dB rund um Müllagfackel Shwuddi-Huy-Abschwuddeln.
    Rattengift wirkt erst nach Tagen. Das sind schaue Tiere. Wenn sie sofort sterben würden, dann würden die anderen diesen Ort nie mehr aufsuchen.
    Auch gut möglich, dass sie bereits sieben Hunde und sieben Kinder haben und es hinten und vorne nicht reicht für Papas 12×12 Pack Billigpolarbier und Mamas Streichhölzl um Müllabfackeln zusammen oder der Eingeborene arregló su nuevo motito, ya esta rotito, und kann die neuen Mitbewohner nicht in einem Sack bei der Ecke des Alemams vom Moto werfen. Am wahrscheinlichsten wolltens den Alemam de M. einfach für ein paar Stunden oder Tage auf der Komisaria haben und sind nun froh während seiner Abwesenheit ihm nebst Bierbücksentürmchen und Streichhölzel auch noch seine Türen, Fenster und güldenen Wasserhähnen abmontiert zu haben.
    Man stelle sich vor ein Eingeborener würde wegen den gleichen Unterstellungen einen Eingeborenen anzeigen. Dann wäre er bald einmal in Chaco vergraben und die verurteilten Eingeborenen könnten bei 2 Mio. Gs. monatlich die nächsten 20 Jahre ihre Quotas abstottern. Oder hiesig nicht ernst zu nehmende Kindergartenbehörden ein Streichhölzl und eine volle Billigpolarbierbüx coima liefern und die Sache ist geritzt.
    Aber hier handelt es sich ja um einen Alemam de M. aus dem rico Alemamia mit schöner christlicher Erziehung und Jugend mit infinitem Geldfluss aus Alemamia.

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    1. Wenn man Ihren Kommentar liest, da drängt sich eigentlich nur eine einzige Frage auf, was wollen Sie hier in diesem schrecklichen Land. Warum sind Sie hier, warum sind Sie nicht in Deutschland geblieben, da würden Sie doch wenigstens zu Eingeborenen zählen…

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