Geschäftsmann beschuldigt Generalstaatsanwalt als korrupt

Asunción: Immer dann wenn man denkt, das einen nichts mehr überraschen kann kommt ein weiterer medienwirksamer Wellenreiter. Der Ingenieur Antonio Debernardi beschuldigte den Generalstaatsanwalt Javier Díaz Verón von ihm 100.000 US-Dollar gefordert zu haben, um ihm bei einer Angelegenheit zu helfen.

Von dieser Summe, so Debernardi, zahlte er 15% weil Díaz Verón einen Treuebeweis einforderte. Hohe Angestellte der Staatsanwaltschaft analysieren die Aussagen des Geschäftsmannes während sich der Beschuldigte im Ausland aufhält.

Innerhalb der letzten drei Jahre wurden 18 Staatsanwälte bei Bestechungsversuchen aktiv oder passiv erwischt. Jetzt soll auch deren Ex Chef ein ähnliches Bild abgeben.

„Díaz Verón bat mich um die Summe um ein Geschäftsthema abzuschließen, ich habe ihm einen Vorschuss gegeben, weil er mich um ein Zeichen der Treue gebeten hat“, sagte Debernardi bei einem Interview im Radio.

„Ich habe nichts zu verstecken und jetzt kommt der Moment in dem er mich belogen hat, ich habe für alles Nachweise. Er kämpft gegen mich und dem Kontrahent verkauft er das gleiche Angebot wie mir“, urteilt Debernardi.

„Der Gegner ist Herr Rieder, der bestimmt ebenso glaubt von Díaz Verón Hilfe zu bekommen um sich meine Aktien anzueignen. Das ist mein Unternehmen (Codega S.A.). Bestimmt wurde dem Generalstaatsanwalt alles angeboten damit er Hauptaktionär wird“, sagte Debernardi weiter.

Das Problem um das sich die Bestechung dreht ist das Unternehmen Codega S.A. bei welchem Debernardi Hauptaktionär sei und welches ein korrupter Richter ihm strittig machte damit ich die Firma nicht weiter leite.

(Wochenblatt / Radio Chaco Boreal)

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4 Kommentare zu “Geschäftsmann beschuldigt Generalstaatsanwalt als korrupt

  1. Wie sagen die Deutschen ???
    Der Fisch stinkt immer vom Kopf zuerst.

    Ich bin kein Freund der „Herrenmenschen“, aber wo sie Recht haben, da haben sie Recht !!!

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