Gesundheitsministerium nimmt Ungeimpfte stärker ins Visier

Asunción: Einige Impfstoffe der Marke AstraZeneca-Plattform laufen demnächst ab und das Gesundheitsministerium bedauerte die mangelnde Impfbereitschaft der Bürger gegen das Coronavirus. Ungeimpfte werden nun stärker ins Visier genommen, um sie von davon zu überzeugen, die “Spritze“ anzunehmen.

Gesundheitsminister Julio Borba wies darauf hin, dass es Impfstoffe der AstraZeneca-Plattform gebe, deren Haltbarkeit in Kürze ablaufe. Er bedauerte, dass eine solche Situation erreicht sei, als “vor einigen Monaten wir den Mangel an Biologika gegen Covid-19 beklagt haben“.

Ebenso war er besorgt über die geringe Anzahl der Bürger bei den Impfungen im ganzen Land.

„Wir arbeiten daran, diese Impfstoffe nicht zu verlieren. Es tut mir sehr leid, diese Situation zu erreichen, als wir vor einigen Monaten den Mangel an Impfstoffen beklagten. Die Leute kommen nicht”, sagte er im Radiosender Monumental 1080 AM.

In diesem Sinne erklärte er, dass die persönliche Entscheidung, keine Impfung zu erhalten, Auswirkungen auf die breite Öffentlichkeit habe.

„Anscheinend denken die Leute, dass die Pandemie vorbei ist und sie ist es nicht. Sie ist in keiner Weise vorbei”, warnte Borba.

Mindestens 3.000.000 Menschen haben die erste Dosis des Anti-Covid-Impfstoffs erhalten und rund 2.400.000 Bürger haben das Impfprogramm mit der 2. Dosis bereits abgeschlossen.

Das Gesundheitsministerium will bis Ende des Jahres 80 % der Bevölkerung gegen Covid-19 immunisieren. Ziel ist es, insgesamt 4,3 Millionen Menschen zu erreichen.

In Bezug auf die Einführung einer Art von Beschränkungen für Nichtgeimpfte sagte der Minister, dass sie wahrscheinlich einen Vorschlag vorlegen werden, der von Rechtsberatern der Regierung erörtert werden muss.

„Wir haben ein sehr zerbrechliches Gedächtnis und es scheint, dass wir jeden Monat vergessen, dass wir eine sehr schlechte Zeit haben. Wir müssen an die Erinnerung appellieren“, forderte er. Schließlich kündigte Borba an, dass er nicht daran glaube, dass das Land erneut in Quarantäne gehen müsse.

Der Nationale Impfplan wird heute mit der Impfung aller Jugendlichen zwischen 16 und 17 Jahren vorangetrieben. Der Zeitplan dieser Woche beinhaltet auch die erste Dosis für 18-29-Jährige mit den Dosen Pfizer, Sputnik V, Coronavac und Sinopharm; sowie für Erwachsene ab 30 Jahren mit AstraZeneca.

Wochenblatt / Ultima Hora / Beitragsbild Archiv

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Europakongress

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12 Kommentare zu “Gesundheitsministerium nimmt Ungeimpfte stärker ins Visier

  1. “Der Nationale Impfplan wird heute mit der Impfung aller Jugendlichen zwischen 16 und 17 Jahren vorangetrieben.”
    Das entscheidende Wort ist wohl “vorantreiben”!
    “In diesem Sinne erklärte er, dass die persönliche Entscheidung, keine Impfung zu erhalten, Auswirkungen auf die breite Öffentlichkeit habe.”
    Der selbe Trick mit der sozialen Verantwortung wie in der ganzen Welt.
    Ich soll mich “impfen” lassen um “Geimpfte” nicht zu gefährden?
    Die Schizophrenie nimmt immer absurdere Formen an.

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  2. Gerade als junge Frau verzichte ich gerne auf AstraZeneca. Danke.
    Viele, die ich kenne, die sich impfen lassen würden, aber nicht geimpft sind, würden sich gerne den Stoff aussuchen, den sie sich spritzen lassen. AstraZeneca will so gut wie keine Frau aus meinem Kreis haben. Die meisten wollen Moderna oder Pfizer. Sputnik V und alle anderen, die nicht in Europa freigegeben wurden, sind für die meisten uninteressant. Sie haben Familie in Spanien, Italien, Portugal. Damit können sie jedoch nicht reisen.
     
    Das Ministerium braucht sich m.M.n. nicht wundern, dass sich viele nicht impfen lassen, wenn die Leute sich nicht einmal aussuchen können, was sie denn bekommen. Es kam inzwischen auch öfter als einmal vor, dass die zweite Dosis zu spät verabreicht wurde oder man aus Versehen einen ganz anderen Impfstoff gespritzt bekam. Diejenigen, die sich unbedingt impfen lassen wollten, komme was wolle, sind jetzt wohl schon geimpft. Das Ministerium kann also nicht mehr so fortfahren, wie es das die letzten Monate über gemacht hat. Auf die Art werden sie kaum mehr jemanden erreichen.

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  3. ” die nicht in Europa freigegeben wurden”
    Die Frage lautet doch “warum”.
    Ich habe da auch eine Antwort.
    Die von Ihnen gelisteten “Impfstoffe” haben wahrscheinlich zeitnah nicht die gewünschten Wirkungen und damit meine ich nicht den Schutz vor einer Infektion.

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    1. Bei Sputnik V liegt der Verdacht nahe (schon seit letztem Jahr), dass diese ihre Rezeptur von Großbritannien kopiert haben. Dieser Verdacht wird dadurch gestützt, dass Russland nicht die erforderlichen Forschungsdokumente vorzeigen kann. Das war erst letzte oder vorletzte Woche Thema. Ich war eh verwundert, dass in den deutschen und englischen Medien darüber berichtet wurde, aber nicht in den spanischen; zumindest nicht in Südamerika.

  4. Ebenso ich besorgt bin über die große Anzahl der “freiwillig” vom Bürger von Beatmeten vom Beatmetenhäuschen finanzierte, großangelegte GVO-Versuchsreihe am Menschlein, die nun nach Paragauy, Gongo oder Sambi zweckt Anfeuerhilfe geschickt werden müssen. Ab 1789 wären nun wohl alle einen Kopf kürzer.

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  5. Die Daumenschrauben werden immer mehr angezogen. Nicht umsonst wird schon seit Tagen die propagandistische Hetztrommel gerührt – auch hier im WB. Ich nehme das der Redaktion nicht übel, denn vermutlich wird auch sie unter Druck gesetzt. Außerdem gehört es zur Aufgabe der Presse, über alles zu berichten was wichtig ist und uns Bürger tangiert. Hetz- und Verdummungspropaganda ist die eine Seite der Medaille. Die Reaktionen der traktierten Bevölkerung ist die andere Seite. Niemand sollte den Bogen überspannen, zumal die Saite schon weit überdehnt ist.

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  6. Zitat: ,,Gerade als junge Frau verzichte ich gerne auf AstraZeneca. Danke.,,
    Darum sieht der Impfplan in Paraguay für junge Frauen Pfizer vor. Also für Frauen bis 30, ab 30 ist Frau nicht mehr jung und bekommst Astrazeneca.

  7. Werden die Geimpften verheizt?

    AstraZeneca kennt Risiko seit Impfstoffentwicklung, rechnet selbst mit Langzeitschäden. Die Impfstoffhersteller wussten von Anfang an, dass mögliche Langzeitfolgen nicht einschätzbar sind – deshalb haben sie die Haftungsfrage auf die Käufer ausgelagert. So räumte Ruud Dobber, ein führender Mitarbeiter von AstraZeneca, ganz offen ein, das Unternehmen „könne einfach nicht das Risiko eingehen, dass der Impfstoff in vier Jahren Nebenwirkungen zeige“. Diese Erkenntnis ist nicht neu sondern wurde von AstraZeneca bereits im Juli 2020 ganz offen kommuniziert. „In den Verträgen, die wir haben, fordern wir eine Kompensation beim Eintritt von Schäden (indemnification). Die meisten Länder finden es akzeptabel, dieses Risiko auf ihre Schultern zu nehmen, weil es in ihrem nationalen Interesse liegt“, sagte Dobber siehe https://report24.news/von-wegen-keine-spaetfolgen-astrazeneca-rechnet-selbst-mit-langzeitschaeden/

    In Paraguay haftet niemand für Schäden – und wenn, es ist aussichtslos hier einen Schadensersatz einzuklagen. Wer sich impfen lässt, ist selbst schuld.

    Ich kann jeden nur empfehlen, auch Alternativ-Medien zu lesen und abzuwägen.

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  8. Daten aus England zeigen negative Gesamt-Wirksamkeit der Impfstoffe

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    Wirksamkeit aus Sicht des Geimpften

    Der Trick dabei ist, dass die Wirksamkeit erst ab einem festgelegtem Zeitpunkt berechnet wird, nämlich erst ab 14 Tagen nach der zweiten Dosis. Und der Trick ist weiter, dass die anfängliche Behauptung, die Impfung schütze vor Infektion, nicht mehr aufrecht erhalten wird. Aber gegen schwere Verläufe und Tod soll die Wirksamkeit eben noch sehr hoch sein.

    Aus Sicht des Geimpften ist aber eine Gesamtbetrachtung relevant. Es nützt mir wenig, wenn ich wegen Nebenwirkungen vor Tag 14 nach der zweiten Impfung ins Spital komme, oder gar versterbe. Wenn ich mich für oder gegen eine Impfung entscheiden soll, stelle ich sinnvollerweise eine Gesamtbetrachtung der Wirksamkeit ab dem ersten Stich an. Nebenwirkungen erhöhen die relative Risikorate. In der Pfizer Studie wurde eine Schwächung des Immunsystems durch Reduzierung der Zahl der Lymphozyten durch die Impfung gezeigt und dadurch erhöht sich das Risiko von Infektionen mit schwerem Verlauf.

    All das sieht man in der neusten Ausgabe des „COVID-19 vaccine surveillance report“ von Woche 42 der UK Health Security Agency (UKHSA) wo Covid-19 Fälle nach Impfstatus für die Wochen 38 bis 41 erfasst wurden.

    Weiterlesen: https://tkp.at/2021/10/25/daten-aus-england-zeigen-negative-gesamt-wirksamkeit-der-impfstoffe/

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