Gewählter Präsident holt Nicolas Maduro wieder ins Boot

Asunción: Die neue Regierung unter Santiago Peña wird im Rahmen des “Vormarschstopps der Linken” die diplomatischen Beziehungen mit Venezuela unter Nicolas Maduro wieder aufnehmen. Damit wird auch das letzte Wahlergebnis, was Maduro zum Präsident machte, legitimiert.

Spätestens nach der letzten Wahl, in der Maduro wieder einmal Präsident wurde, machten alle nicht von Linken regierten Staaten einen Rückzieher und beendeten die diplomatischen Beziehungen mit Caracas. Für Santiago Peña scheint dies jedoch kein Grund zur Beunruhigung zu sein. Sicherlich gibt es wirtschaftliche Interessen, die über der Ideologie stehen.

Tabesa-Zigaretten wurden in der Vergangenheit zu einem sehr großen Prozentsatz nach Kolumbien und auch Venezuela gebracht. Sicherlich ist das jedoch reiner Zufall.

“Der Präsident Nicolas Maduro sprach mit Santiago Peña Palacios, dem gewählten Präsidenten der Republik Paraguay, dem er nach seiner Wahl am 30. April gratulierte. Beide brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, den Weg der lateinamerikanischen Union wieder aufzunehmen”, hieß es in der venezolanischen Regierungsverlautbarung.

In einem Fernsehinterview mit einem kolumbianischen Kanal bestätigte Peña vor einer Woche, wieder diplomatische Beziehungen zu Venezuela unter Maduro aufzunehmen und die Vergangenheit hinter sich zu lassen.

Wochenblatt / Twitter

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2 Kommentare zu “Gewählter Präsident holt Nicolas Maduro wieder ins Boot

  1. Man langt sich an den Kopf! Maduro der einst in PY militärisch eingreifen wollte, Maduro ein Volksverbrecher der Millionen von Bürgern aus seinem Land treibt und verfolgt soll nun von Cartes Pudelchen volle Anerkennung bekommen! Außerdem, wie irre ist das, Maduro im “Rahmen des Linken-Vormarschstopps” als Verbündeten zu betrachten, wo doch gerade Maduro ein LINKER, ein KOMMUNIST ist? Nein, das kann man mit normalem Verstand nicht mehr nachvollziehen. Die einzige Logik die man erkennen kann ist, daß hinter dieser Wahnsinnstat Cartes steckt. Denn dieser will den USA unbedingt eines auswischen für all das, das ihm die “böse USA” angetan hatte. Das hat mit vernünftiger Politik nichts zu tun, sondern nur mit persönlicher Rache, auch wenn Moral und Anstand dabei mit Füßen getreten werden. Und Pena hat dem nichts entgegen zu setzen, denn er ist ja nur das Pudelchen an der Leine von Cartes.

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