Gigantische Abholzung schadet Nationalpark San Luis

Concepción: Ein irreparabler Schaden entstand als in den letzten Monaten auf illegale Art und Weise und mit Hilfe des ansässigen Parkwächters mehr als 700 der größten und ältesten Bäume des Nationalparks nahe Concepción gefällt wurden.

Die Abholzungsaktion war minutiös geplant und hatte zur Folge, dass die Beamten des Umweltsekretariats das Ausmaß nicht gleich sahen. Diverse Lager, die nur aus der Luft gefunden werden konnten, entstanden rund 130 km von Concepción entfernt.

Die selektierten Stämme der Holzmafia, die den brasilianischen Markt damit im Auge hatte sind Curupay, Trebol, Lapacho, Palo Blanco, Yvyra Pyta und andere.

An der umweltschädlichen Aktion, auf die Gefängnis steht, waren mehr als 50 Personen sowie jede Menge schweres Gerät beteiligt. Dazu muss es eine Menge Mitwisser geben, da diese Abholzung mindestens 6 Monate angedauert hat.

Jetzt hat das Ministerium für Öffentliche Bauten (MOPC) sowie das Umweltsekretariat (SEAM) auch noch die Aufgabe die zerstörten Wege zu reparieren.

Während die Suche nach den Verantwortlichen in vollem Umfang läuft werden die meist über 100 Jahre alten Stämme höchstbietend versteigert. Der Wald benötigt 50 bis 60 Jahre um über den entstandenen Schaden hinwegzukommen.

Auf dem Gebiet von 10.200 ha existiert nur ein einziger Parkwächter, der noch nicht einmal über ein Fortbewegungsmittel verfügt. Ihm wird zur Last gelegt an der Aktion beteiligt gewesen zu sein, da von seinem Arbeitsplatz, einer kleinen Hütte, es nur 1,5 km bis zum nächsten Holzlagerplatz sind.

(Wochenblatt / Última Hora)

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