Glaube und deutsche Tradition vereint

Kolonie Sudetia: Vor 84 Jahren kamen die ersten Einwanderer in die sudentendeutsche Kolonie bei Paso Yobai, Departement Guairá. Traditionen spiegeln sich noch heute bei den Nachkommen wider.

Die Kirche, Schule und der Sportplatz sind Zeitzeugen aus der lebendigen Vergangenheit. Um den Betrieb der Schule aufrecht erhalten zu können organisiert der Schulverband des Öfteren Veranstaltungen. Die Tradition hat jahrelang Bestand.

Am Sonntag, den 27. August, werden der Glaube und die Tradition der Kolonie vereint.

Um 10:00 Uhr findet eine Messe in der Kirche von Sudetia statt. Der deutsche Pfarrer Christian Bohnert wird sie zelebrieren. Er versteht es wie kein anderer Geistlicher die Gläubigen in seinen Bann zu ziehen.

Ab 12:00 Uhr gibt es dann auf dem Sportplatz ein Asado. Die Einnahmen dienen dem Fortbestand der Schule in der Kolonie.

Das Essen kostet 35.000 Guaranies, inklusive Beilagen. Wem ein Teller nicht genügt darf sich einen Nachschlag holen. Getränke sind ebenfalls in ausreichender Zahl vorhanden. Am Nachmittag gibt es Torten und Gebäck, die von den Kolonisten zubereitet wurden. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

Wochenblatt / Foto: Wochenblatt

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1 Kommentar zu “Glaube und deutsche Tradition vereint

  1. Die ersten Einwanderer kamen in einer unruhigen Zeit. Jedes Jahr ein Regierungsumsturz.
    Und heute? Hat es sich gelohnt, wohl. Der furchtbare zweite Weltkrieg
    wurde so umgangen.

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