Glaube vor Vernunft

Caacupé: Der katholische Glaube in Paraguay hat einen hohen Stellenwert und dabei tritt die Vernunft eher in den Hintergrund. Man pilgert lieber zum Marienfest, als zu Hause zu bleiben.

Monsignore Ricardo Valenzuela, Bischof von Caacupé, erwähnte gegenüber dem Gen-Kanal, dass sie täglich die Situation in der Basilika beobachten, um Maßnahmen zu ergreifen, die einen Ausbruch des Coronavirus verhindern.

Er argumentierte, dass die Bürger trotz der Empfehlungen in die Kirche gehen, um die Jungfrau zu besuchen. „Es ist schwierig für sie in ihren Häusern zu bleiben, sie kommen, um durch die Stadt zu laufen und Fotos von der Basilika zu machen“, sagte Valenzuela.

Er gab an an, dass trotz alledem die größte Schwierigkeit nicht nur bei den Gläubigen auftrete, sondern auch bei Straßenhändlern, die sich weigern, die Bestimmungen zu beachten, wie zum Beispiel, Abstand zu halten. „Wenn sie sehen, dass Pilger ankommen, ist es, als würden sie angegriffen und gehen hinaus, um ihre Produkte zu verkaufen. Es ist schwierig, diese Probleme zu lösen. Es sind nicht die Gläubigen, sondern die Verkäufer, die Druck auf sie ausüben“, fügte der Bischof hinzu.

Valenzuela erinnerte daran, dass die Basilika vom 28. November bis 8. Dezember geschlossen sein wird. Er forderte die Bürger auf, diese marianischen Feste in ihren jeweiligen Häusern zu verbringen.

Wochenblatt / Hoy

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7 Kommentare zu “Glaube vor Vernunft

  1. Da hat der Monsignore Ricardo Valenzuela aber wenig vertrauen in die Jungfrau, sollte die nicht fähig sein ihre Besucher vor der bösen Grippe zu beschützen? Einfach den Gläubigen die Kirche vor der Nase zuzusperren ist nicht gerade die feine Art. Immerhin kommen die Leute teilweise von weit her zu Fuß dorthin gepilgert.

  2. Der Pfaffe leugnet die Schutzwirkung des von ihm verbreiteten Glaubens?
    Wenn er seinem Gott noch nicht einmal zutraut vor dem Covid 1984 Hoax zu schützen, dann gehört er auch zur inzwischen grossen Masse der kirchlichen Luzifer Verehrern?

  3. Basilika vom 28. November bis 8. Dezember geschlossen, zuhause 4-F-Motto ausleben: Fackel, Farrear, Feldschlösschen, Fudi Iglesias 120 dB. Haben schließlich ne Kontonummer, modernes Klingelbeutelchen.

  4. Moyses Comte de Saint-Gilles sur Ludersac

    Nun der Protestant sieht im Aufsagen von Mantras (Rosenkranz) und dem Begehen von Riten nichts Seligmachendes. Sollte theoretisch wenigstens nicht. Nur leider gibts eine immer staerkere ökumenische Annaeherung der Protestanten zum Katholizismus durch den Mennoniten und Mennonitenliebling (weil er Mennonit ist) und Oberoekumeniker der Allianz Johannes Reimer.
    Johannes Reimer repraesentiert das was die Fuehrungskraefte der Mennoniten darstellen: Integration aus Mangel an eigenen Alternativen. Arnoldo Wiens & Co.
    Sie haben angst dass sie ohne den polnischen Koenig gegen die Musels nicht gewinnen wenn der Islam ante portas von Wien steht.
    Johannes Reimer, Allianzfuehrer des Friedens und auch wohl die Mennoniten Paraguay liegen mit Papst und Musels im Bett.
    https://www.thomasschirrmacher.info/blog/die-weltweite-evangelische-allianz-wea-bietet-an-friedensunterhaendler-zu-allen-regierungen-und-religionsgruppen-zu-entsenden-die-sich-im-konflikt-mit-evangelikalen-befinden/

  5. Genau. 99 prozent der weltbevölkerung muss alles und sei es auch noch so dumm, tun um über die runden zu kommen. Angeblich so zumindest bisher und die meinung der 1 prozent auf der anderen seite, ist das gut so, ansonsten ist man ja faul und ein parasit, kommunismus!!!
    Jetzt ist es auf einmal doch ein problem. Aber schuld sind wieder die 99 prozent. Es liegt nicht daran, dass das eine prozent heute auf einmal genau das gegenteil von gestern sagt.

  6. Nun ist doch klar das die Verkäufer versuchen Geld zu verdienen. Von den Pfaffen bekommen sie ja keines. Ganz im Gegenteil die plätten ja rum das sie keine Spenden mehr bekommen. Das muss ja ein schwacher Glaube von den Pfaffen sein, das die die Kirche abschließen. Das wäre mir als Gläubiger aber zu denken geben???

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