Gleiche Bezahlung zwischen Frauen und Männern angemahnt

Asunción: Die geschäftsführende Direktorin vom Internationalen Währungsfond (IWF), Christine Lagarde, besuchte Paraguay. Zusammen mit der Finanzministerin Lea Giménez gaben beide gestern eine gemeinsame Erklärung ab.

In der kurzen Presseerklärung, die von Giménez verlesen wurde, stellte sie klar, dass ein gleiches Entgelt für Männer und Frauen in Bezug auf die gleiche Arbeit und Fähigkeiten bezahlt werden müsse. Die Ministerin betonte weiter, dass sie in Bezug auf die Gehaltsfrage nicht um “einen Gefallen oder eine Sonderbehandlung bitte“, sondern eine “Gleichbehandlung“ fordere.

Die “Bitte“ beantworte nicht nur moralische und philosophische Fragen, sondern so könne eine gleichberechtigte Teilnahme an der Wirtschaft für alle Menschen in Paraguay förderlich sein.

Es wurde ebenfalls betont, dass “wir weiter daran arbeiten“, damit mehr Frauen Führungspositionen in allen Bereichen der Gesellschaft besetzen, insbesondere auf politischer Ebene. Weniger als 17% der parlamentarischen Positionen in Paraguay haben Frauen inne, deutlich weniger als der regionale und globale Durchschnitt.

Wochenblatt / Prensa 5

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5 Kommentare zu “Gleiche Bezahlung zwischen Frauen und Männern angemahnt

  1. Paraguay hat ein riesiges Problem bezueglich der Gleichstellung. Politiker und deren engste Amigos und Verwandte verdienen dermassen viel, dass einem „Normalo“ schwindlig wird. Voellig egal ob die noetigen Qualifikationen vorhanden sind.
    Dahinter kommen die „Profesionales“, die mit Politik nichts am Hut haben, aber eine universitaere Ausbildung haben. Je nach Bedarf, Qualifikation und Kapitalverfuegbarkeit kann man hier auch viel verdienen, wenn man eine gute Geschaeftsgrundlage hat. Dann kommen die „No Profesionales“ mit ihrem Sueldo Minimo und am Ende der Skala die Tageloehner.

    HIER ist anzusetzen. Etwas von Benachteiligung von Frauen zu schwafeln ist voellig fehl am Platze. Beispiel: Diese nichtsnutzige und talentlose Göre von der Abgeordneten Perla de Vasquez verdient an mehreren Arbeitsstellen (!) ein fuerstliches Gehalt fuers Nichtstun. Mein Elektriker verdient in seiner 50-Stunden-Woche in der Ferreteria Sueldo Minimo. Was sagen Sie dazu, Frau Lagarde?

  2. Komisch, dass es immer nur um Spitzenverdiener/-innen geht, in der schlecht verdienenden Teil der Bevölkerung ist es genau umgekehrt. Eiun (männlicher) Tagelöhner, der wirklich hart arbeiten muss, verdient weniger als eine Zugehfrau (Putzfrau) – obwohl die Arbeit eines Tageslöhner in der Regel wesentlich härter ist!

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