Goldfieber in Puerto Pinasco

Asunción: Seit mehreren Tagen sind kleine Flussbagger und Einheiten der paraguayischen Marinetaucher im Gebiet um Puerto Pinasco im Rio Paraguay am Arbeiten. Von offizieller Seite aus heißt es, dass routinemäßige Baggerarbeiten vorbereitet werden. Allerdings meinen Anwohner der kleinen Ortschaft, 527 km von Asunción entfernt, es besser zu wissen.

Der Legende nach wäre im Gebiet vor Puerto Pinasco ein Schiff der Brasilianer in einem Sturm untergegangen, in dem sehr viel Gold eingelagert gewesen sein soll. Selbst der ANR Parteichef des Ortes, Pastor Arias, ist sich sicher, dass hier die staatlichen Goldsucher am Werkeln sind.

Die angebliche Routine Reinigung des Flussabschnitts, wie es beim Amt für Hafenadministration (ANNP) heißt, soll nur über die Suche nach einem versunkenem Schatz hinwegtäuschen. Wie Fernando Nicora, Chef der besagten Behörde, gegenüber Radio Uno erklärte, würde nicht nach einem Goldschatz gesucht. „Falls jedoch einer durch Zufall gefunden werden sollte sei er auch willkommen. Die Leute bilden sich immer zu viel ein. Man kann ihnen nicht nur das Ausbaggern auftragen. Es ist normal, dass sie nebenbei nach Gold suchen. Hoffentlich finden sie was und es ist Gold“, betonte Nicora.

(Wochenblatt / Hoy)

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2 Kommentare zu “Goldfieber in Puerto Pinasco

  1. Das Goldfieber ist auch unter uns ausgebrochen. Viele graben ihren Garten um in der Hoffnung eine Ader aufzutun. Findet man nichts kann man immer noch Gemuese anbauen. Einige von uns sind bereits fündig geworden, was natürlich streng geheim gehalten wird. Wir Deutsche sind diesbezüglich ein ziemlich neidisches Volk. Das müssen wir offen einbekennen. Die was nichts haben prahlen und die anderen stapeln tief.

    1. @ Asuncioner,
      dann graben sie mal fleissig in der Hauptstadt. Am Besten, Sie graben schön breit und tief an den Strassen entlang. Dann kann dort direkt nach Ihrer Arbeit eine neue Kanalisation verlegt werden.

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