Grenzöffnung im Gespräch

Asunción: Der brasilianische Präsident besteht darauf, dass sein Land für eine Grenzöffnung bereit ist. Auf der anderen Seite versicherte Mario Abdo Benitez jedoch, dass dies noch nicht der richtige Zeitpunkt sei.

Ohne Maske und völlig unbesorgt über das Coronavirus sagte der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro gegenüber den Medien, dass er in den letzten Tagen mit Mario Abdo Benítez über die Möglichkeit gesprochen habe, den Grenzübergang zwischen beiden Ländern zu ermöglichen, aber der paraguayische Präsident habe dem Vorschlag nicht zugestimmt.

„Ich für meinen Teil bin bereit, die Grenze zu öffnen. Ich habe mit Benitez gesprochen. Wir für unseren Teil sind bereit, die Grenze zu öffnen, aber er glaubt, dass dies noch nicht der Fall ist“, sagte Bolsonaro.

„Wir sind bereit, die Grenze zu öffnen, denn es ist unsere Philosophie, es ist eine Realität. Wir verlieren Leben, ja, aber die Nachbarn müssen nicht in Panik geraten, sie müssen sich dem Virus stellen, umkehren, alles tun, um die Zahl der Todesfälle zu verringern, aber die Wirtschaft wird in Zukunft viel mehr töten als in der Gegenwart“, betonte er.

Laut der Website Radio Cultura Foz sprach der brasilianische Präsident auch über die Projekte, die er mit seinem paraguayischen Amtskollegen in Angriff nimmt. „Benitez und ich haben großartige Projekte, wir bauen zwei Brücken mit dem Nachbarland“, sagte er und bezog sich auf die Brücken, die in Foz de Iguaçu und die anderen in Porto Murtinho in Mato Grosso do Sul mit Unterstützung von dem binationalen Wasserkraftwerk Itaipú gebaut werden.

Wochenblatt / Radio Cultura Foz / Extra

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2 Kommentare zu “Grenzöffnung im Gespräch

  1. Das was Brasiliens Praesident meint duerften vornehmlich die Landverbindungen zu Brasilien sein. Ohne diese ist Paraguay gezwungen viele Dinge selber zu produzieren und Brasilien muss auf die von Paraguay eingeschmuggelten Zigaretten verzichten.
    Die brasilianischen Flughafen waren nie geschlossen.

  2. na dann wollen wir mal hoffen, das endlich Vernunft einkehrt und der Präsident Brasiliens die Paraguayische Regierung überzeugen kann. Auf Hygiene muß geachtet werden, das haben ja nun alle begriffen. Die Flughäfen könnten endlich geöffnet werden. Diese eingesperrt sein zerrt langsam an den Nerven, besonders wenn weltweit wieder nach und nach Normalität eintritt.

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