Größtes paraguayisches Schiff läuft vom Stapel

Eine Barkasse mit einer Kapazität von 500 Containern (20 Fuß) und einer maximalen Tragfähigkeit von 700 Tonnen wurde in der vergangenen Woche zu Wasser gelassen.

Die Werft Astilleros Chaco hat das Schiff im Auftrag der Firma Guarán Feeder gebaut. Zwei weitere identische Wasserfahrzeuge wurden von der Firma geordert und sollen ebenfalls in Villa Hayes gebaut werden.

Der Schiffsrumpf ist, laut Angaben des Herstellers, für das Befahren der Wasserwege Rio Paraguay, Rio Paraná und Rio de la Plata optimiert und soll bei der Verbindung zu argentinischen und brasilianischen Häfen zum Einsatz kommen.

Laut dem Geschäftsführer von Guarán Feeder, Guillermo Brasesco, agiert man hauptsächlich als Zulieferer (feeder) für den Außenhandel. Die Container gehen in den meisten Fällen weiter über die Häfen von Montevideo oder Buenos Aires in alle Welt.

Quelle: Última Hora

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9 Kommentare zu “Größtes paraguayisches Schiff läuft vom Stapel

  1. Hallo liebe Redaktion; das Wort Barkasse im Zusammenhang mit Kontainerschiffe hat mich etwas irritiert. Daher habe ich mal nachgeschaut woher das Wort kommt.

    Der Ausdruck Barkasse entstammt der Italienischen Sprache (italienisch barcaccia; deutsch „Großboot“) und bezeichnete ursprünglich das größte Beiboot eines Kriegsschiffs.

    In der Zeit der Segelschifffahrt stand die Barkasse für gewöhnlich zusammen mit der Pinasse, dem zweitgrößten Beiboot, auf der Barring zwischen Fock- und Großmast. Die Barkasse wurde ausgesetzt, um unter anderem Trinkwasser zu holen oder Landungen zu machen. Die Barkasse einer Fregatte oder Korvette war ca. zwölf Meter lang, hatte 14 bis 16 Riemen und zwei Rah-, Lugger- oder Gaffelsegel. Die modernen Barkassen sind Motorboote und unbewaffnet (Motorbarkassen).

    Seit Ende des 19. Jahrhunderts bezeichnet man im deutschsprachigen Raum auch nichtmilitärische Verkehrsschiffe – Personenschiffe wie Arbeitsboote – in Häfen als Barkassen. Besonders im Hamburger Hafen gehören die Hamburger Hafenbarkassen zum Hafenbild. Sie werden überwiegend zum Personentransport, zum Schleppen von Schuten und für Hafenrundfahrten eingesetzt. Die traditionelle Barkasse hat vorne einen überdachten Führerstand. Dahinter befinden sich an jeder Schiffsseite Bänke für Passagiere.

  2. Hallo Redaktion; habe ggf. das richtige Wort gefunden = Containerschubprahm.
    Schöne Zeit wünscht der Wassermax aus Paraguay

    1. Danke für die Ergänzung, das Wort „Barkasse“ kam lediglich in den Sinn auf der Suche nach einer Alternative zu Schiff und Boot.

  3. Ein 20-Fuß Container hat ein zulässiges max. Gesamtgewicht von 24 t.
    Bei einer Kapazität von 500 20-Fuß Containern kommt man auf ein max. Gesamtgewicht von 12.000 Tonnen.
    Die angegebenen 700 t Tragfähigkeit können eigentlich nicht korrekt sein.
    Ich nehme an, dass sich hier ein Fehler eingeschlichen hat.

  4. Mir fällt hier was Anderes auf, es werden nur noch wenig Lesermeinungen getätigt, und wenn, dann ist es deutsche Klugscheisserei, sowie Haarspaltungen.
    Aber eine politische Diskussion wie früher findet eher nicht mehr statt, daher uninteressant!

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