Asunción: Die Fluggesellschaft JetSMART wurde vom internationalen Luftfahrtanalyseunternehmen Cirium als die Airline mit den geringsten Emissionen pro Sitzplatz in Lateinamerika ausgezeichnet. Dies geht aus den Ergebnissen für das Jahr 2025 der Plattform EmeraldSky hervor, die auf die Messung der Umweltleistung in der Luftfahrtindustrie spezialisiert ist.
Der Bericht hebt hervor, dass JetSMART im Jahr 2025 eine Emissionsintensität von 57,95 Gramm CO₂ pro verfügbarem Sitzplatzkilometer (ASK) erreichte. Damit blieb das Emissionsniveau nahezu stabil, obwohl die Betriebsabläufe im gleichen Zeitraum um mehr als 32 % zunahmen. Dieses Ergebnis wird auf die operative Effizienzstrategie und die Modernisierung der Flotte zurückgeführt.
Derzeit betreibt die Fluggesellschaft mehr als 90 Strecken in Südamerika und verbindet über 50 Ziele in der Region. Sie ist in Chile, Argentinien, Peru und Kolumbien präsent und fliegt zudem Brasilien, Uruguay, Paraguay, Ecuador und die Dominikanische Republik an. Seit dem Start ihres Flugbetriebs im Jahr 2017 hat JetSMART mehr als 56 Millionen Passagiere befördert, darunter mehr als 15 Millionen Menschen, die zum ersten Mal in ihrem Leben geflogen sind.
In den ersten Monaten des Jahres 2026 überschritt das Unternehmen die Marke von 4,2 Millionen beförderten Passagieren. Dies entspricht einem Wachstum von 40 % im Vergleich zum April 2025, einhergehend mit einer Steigerung des Sitzplatzangebots um 34 %. Diese Leistung stützt sich auf eine Flotte von 54 Flugzeugen der Typen Airbus A320 und A321 mit einem Durchschnittsalter von drei Jahren, womit sie zu den jüngsten Flotten Südamerikas gehört.
„Wir bei JetSMART konzentrieren uns darauf, durch unser Geschäftsmodell maximale operative Effizienz zu erreichen, indem wir in die neueste Flotte Amerikas investieren, die über die höchsten technologischen Standards zur Treibstoffeinsparung verfügt“, erklärte der CEO und Gründer des Unternehmens, Estuardo Ortiz. Er hob zudem das Engagement der Airline bei der Reduzierung von CO₂-Emissionen und dem Ausbau des Zugangs zu nachhaltigem Luftverkehr hervor.
Die Analyse von Cirium hob auch das Programm SMARTFuel hervor – eine Initiative zur Optimierung des Treibstoffverbrauchs durch Verbesserungen bei der Flugplanung, dem Geschwindigkeitsmanagement und der operativen Effizienz. Nach Angaben des Unternehmens konnten durch diese Maßnahmen mehr als 100.000 Tonnen CO₂ eingespart werden, was die Nachhaltigkeitsstrategie stärkt.
Der COO von JetSMART, Rodrigo Barrios, betonte seinerseits, dass die operative Effizienz der Schlüssel zum nachhaltigen Wachstum der Fluggesellschaft sei. Er hob die Integration von Technologie und Prozessen hervor, um einen wettbewerbsfähigen Betrieb in Südamerika aufrechtzuerhalten. Seitens Cirium unterstrich der Chief Industry Officer, Mike Malik, dass die Ergebnisse sowohl die Unternehmenskultur als auch die Auswirkungen der modernen Flotte auf die Emissionsminderung widerspiegeln.
Der Bericht hebt zudem hervor, dass das Ultra-Low-Cost-Geschäftsmodell dazu beigetragen hat, die regionale Anbindung zu verbessern. Es erleichtert den Zugang zum Flugverkehr und verringert die Abhängigkeit von langen Überlandfahrten in Südamerika.
Mit Blick auf die Zukunft bekräftigt JetSMART das Ziel, das regionale Netzwerk weiter auszubauen. Bis 2030 wird eine Flotte von mehr als 100 Flugzeugen angestrebt, womit sich das Unternehmen als eine der führenden Billigfluggesellschaften des Kontinents konsolidieren möchte.
Wochenblatt / IP Paraguay / Beitragsbild Archiv















