Häfen überflutet, Zoll vor Problemen

Der Leiter von der Nationalen Zollbehörde (DNA), Nelson Valiente, bestätigte, dass der steigende Fluss Probleme im operativen Geschäft verursache, vor allem die Hafenabfertigung bereite Schwierigkeiten. Er fügte an, mit privaten Dienstleistern zu kooperieren, um Waren, die sich im Zolllagerverfahren befänden, an sichere Orte zu überführen.

Das Beitragsbild zeigt die überschwemmte Hafenanlage von Itá Enramada in Asunción, hier wurde auch der Schiffsverkehr zu der Anlegestelle Pilcomayo in Argentinien mittlerweile eingestellt.

Valiente erklärte, die gleiche Situation herrsche auch am Hafen Falcon vor, inzwischen werde auf Chaco’i ausgewichen und betonte aber, alle anderen Häfen würden von dem Hochwasser beeinflusst. „Wir sind dabei, Waren auszulagern, damit diese sicher verwahrt werden können, dies ist aber nicht so einfach, vor allem tauchen logistische Probleme auf“, sagte er.

Valiente fügte an, der Idealfall im Augenblick sei, wenn die Importeure ihre Güter gegen eine Kaution sofort aus den Lagerhallen in den Häfen abholten. Allerdings hänge dieses Unterfangen von den finanziellen Möglichkeiten der einzelnen Unternehmen oder Privatleuten ab. Die Herausforderung sei, Weisheit und Intelligenz im Umgang mit diesen Problemen zu zeigen und schnelle Lösungen zu finden. Er betonte aber, es werde eine notwendige Solidarität mit den Betroffenen herrschen, denn einige Güter könnten nur an bestimmten Häfen verladen werden und müssten dann schnell zwischengelagert werden.

Quelle: Ultima Hora