Häftling flieht nach Behandlung im Krankenhaus

Encarnación: Ein Häftling aus der Strafanstalt für soziale Rehabilitation floh aus dem Krankenhaus der Hauptstadt von Itapúa, nachdem er dort wegen einer Schnittverletzung behandelt wurde.

Der als Diego Alejandro Silva Medina identifizierte Mann befand sich in der Haftanstalt für soziale Rehabilitation (Cereso) und wurde in das Regionalkrankenhaus Encarnación eingeliefert, wo er weiter bewacht wurde.

Nach Angaben des Justizministeriums hatte er sich während eines Streits eine Schnittwunde im Intimbereich zugezogen.

Laut dem Justizvollzugsbeamten von Cereso, Christian González, habe der Insasse die Gelegenheit genutzt, um am Samstagabend zu fliehen, als der für die Bewachung zuständige Beamte Ariel Britos auf die Toilette gegangen sei.

„Er war in einem Zimmer im Krankenhaus und nach Angaben von Britos begleitete er zwei Angehörige von Medina zur Toilette und als er zurückkam, konnte er ihn nicht mehr finden“, sagte González.

Die Angehörigen der Nationalpolizei führten in der Nähe des Krankenhauses eine große Suchoperation nach Medina durch, während die Staatsanwaltschaft Britos zu der Angelegenheit verhörte.

Ebenso kündigten das Justizministerium an, eine Untersuchung einzuleiten, um den Sachverhalt zu klären und im Falle von Unregelmäßigkeiten den betreffenden Beamten disziplinarisch zu bestrafen.

Medina war am Freitagmorgen während des Frühstücks verletzt worden und nach der Erstversorgung ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Wochenblatt / Ultima Hora

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