Hirntod bei Kleinkind: “Ich fordere nur Hilfe für meine Tochter“

Loma Plata: Kein Anruf und kein Geld, das ist die reaktion der Familie der Unfallverursacherin aus dem Chaco. Auch die Staatsanwaltschaft stellt sich quer, was dem Vater des hirntoten Mädchens seltsam vorkommt.

Rafael Maldonado veröffentlichte Videos auf seiner Facebook Seite in der er Tenderly Jirina Sawatzky Giesbrecht (22) beschuldigt sich nach dem Unfall im Juni dieses Jahres sich nicht für die Folgen zu verantworten.

Laut einem Interview mit Abc Cardinal soll Sawatzky Giesbrecht an besagtem Tag ein gefährliches Manöver beim Fahren durchgeführt haben, was in einem Unfall endete. Bei diesem starb das ungeborene Baby im Bauch seiner Schwester. Seine Tochter (5) erlitt einen Hirntod.

Um die Behandlungskosten zu decken, die sich monatlich auf 20 bis 22 Millionen Guaranies belaufen, verkauften sie alle Grundstücke die sie hatten. Von den Anwälten der Gegenseite kam nur ein Angebot. Für 140 Millionen Guaranies sollte alles vom Tisch. Dass nahm der Vater nicht an. Außerdem steht, trotz Hirntod, eine weitere Operation an.

Rafael Maldonado hofft, dass sich Sawatzky Giesbrecht auch etwas schämt, da sie kein Herz zu haben scheint. “Sie eliminierte ihren Facebook Account. Ich weiß nicht ob sie über Geld verfügt. Anscheinend bekommt sie in monatliches Gehalt“, sagte er. Dass die Staatsanwaltschaft sich nicht einschaltet, sie nicht mal zur Aussage rief, wundert Maldonado besonders.

Wochenblatt / Abc Color

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4 Kommentare zu “Hirntod bei Kleinkind: “Ich fordere nur Hilfe für meine Tochter“

  1. Wie ich schon im ersten Artikel zu dem Thema schrieb, kommt mir dieses Verhalten seitens der Mennonitin ausserordentlich merkwuerdig vor.
    Ich koennte jetzt fies sein und es als schon „sehr paraguayisch“ beschreiben, dass man sich vor der Verantwortung druecken moechte. Aber von Mennoniten wuerde ich das wirklich nicht vermuten.

  2. Der Bericht kann nicht so stimmen. Ist das Kind Hirntod ist das Kind auch wirklich auch tot.Es kann nur noch mit der Maschine am optisch am Leben gehalten werden.So schwer wie der Verlust des Kindes für die Eltern ist.
    Dann muss man los lassen und abschied nehmen.
    So wie das Kind auf den Foto aussieht ist es vermutlich in einen Wachkoma.Dann macht eine weitere arztliche Versorgung einen Sinn!
    Der Vater hat recht das verursacht kräftig kosten.Das Verhalten des Unfallverursachers ist schäbig.Wer sich ein Auto sich leisten kann, kann sich auch eine Unfallversicherung bzw.Haftpflichtversicherung für das Auto leisten.So Arm ist er Garantiert nicht!

    1. Das kommt auf das Land an. In Deutschland ist man erst dann tot, wenn das Herz nicht mehr schlägt. Sonst hätte Michel Jackson auf Deutschland-Tournee schon in den 90-er begraben werden müssen.

  3. Als ich las: „Kein Anruf und kein Geld“ dachte ich: „hmm, kein Anruf, normal, hier im Lande wirst von niemandem zurück gerufen, weder vom König, noch Kaiser, noch Anwalt. Te llamamos heißt: rufst an, wenn was willst. Ich opfere doch keine 2 Cents um dich zurückzurufen“.
    Doch nicht „kein Anruf“ hat mich ins Staunen gebracht, sondern: „kein Geld“. „hmm, no plata bei Konflikten mit dem Gesetz ??? Jemand der keine Plata hat um Gesetzeskonflikte zu lösen ???“.
    Doch: „Für 140 Millionen Guaranies sollte alles vom Tisch.“
    „Aha, sind wir doch in Paraguei“.
    Da nun „das Tele“ mit von der Partie ist müsste die Angelegenheit wohl doch über die funktionierende Justiz im Lande und nicht über die noch viel mehr funktionierende „hast Plata bekommst Recht und alle sind glücklich und zufrieden im brennenden Müllhaufen“ laufen.

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