Hochwasser im Chaco: Das Drama der Ureinwohner bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln

La Patria: Mehrere indigene Familien bleiben aufgrund von Überschwemmungen in Puerto Pinasco, Department Presidente Hayes, im Chaco isoliert. Das Nationale Notstandssekretariat (SEN) versorgt sie auf dem Luftweg mit Lebensmitteln.

Die indigenen Gemeinschaften der Gegend von Riacho González, La Patria, Distrikt Puerto Pinasco, Departement Presidente Hayes, sind isoliert, weil alle Straßen aufgrund der Überschwemmung des Paraguay-Flusses in verschiedenen Abschnitten unter Wasser sind.

Am letzten Wochenende wurden in der Region Río Verde erneut Regenfälle registriert. Soweit können die Fahrzeuge des Nationalen Notstandssekretariats (SEN) mit den Lebensmitteln fahren.

Zu den betroffenen Gemeinden gehören San Fernando, Cruce Lima, Curupayty, deren Einwohner ihre Gemeinden nur mit selbstgebauten Kanus verlassen können.

Manche Menschen gehen Kilometer um Kilometer und stehen bis zum Hals im Wasser, um nach Lebensmitteln zu suchen, mit dem Ziel, sie in ihre Gemeinschaften zurückzubringen.

Die indigenen Führer berichteten, dass die Kinder an Durchfall und Erbrechen leiden. Familien erhalten Nahrungsmittel, benötigen aber auch Medikamente.

SEN leistet humanitäre Hilfe

Ministerin Zuny Borja von der Behörde SEN berichtete, dass alle erdenkliche humanitäre Hilfe geleistet wird, mit Nahrungsmitteltransfers an die Ureinwohner.

Sie erklärte, dass sie geplant hätten, 18 Dörfer in der Umgebung von Riacho González, La Patria, zu erreichen, aber die Zufahrtsstraßen seien alle unter Wasser.

„Wir sind uns den Schwierigkeiten bewusst, die uns in Bezug auf das Wetter Probleme machen, um die Transfers durchführen zu können. Unsere Einsatzkräfte werden hier vor Ort sein und sich nach Möglichkeit an die Führer der indigenen Gemeinden wenden, um eine Lösung zu finden“, sagte sie.

Borja versicherte, dass Lebensmittel bereits verfügbar seien und sie werde sich mit den Führern abstimmen, um sie zu Fuß oder mit dem Hubschrauber dorthin zu bringen.

Wochenblatt / Ultima Hora / Twitter

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1 Kommentare zu “Hochwasser im Chaco: Das Drama der Ureinwohner bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln

  1. Wo ist das Problem? Hochwasser ist regelmaessig und das Menschen dann durch Ueberschwemmungsgebiete vom Straßennetz abgeschnitten sind passiert somit auch regelmaessig. Somit kann sich jeder zeitgerecht darauf vorbereiten ein Boot zu benutzen statt eines LKW oder Bus?

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