Hochwasser: Ist das Land auf einen Notfall vorbereitet?

Asunción: Das Hochwasser hat viele Teile von Paraguay weiter fest im Griff. Ein Experte warnt vor den schwerwiegenden Folgen klimatischer Phänomene.

Kritische Punkte für Überschwemmungen sind vor allem Ñeembucú, der Chaco und ein Teil von Asunción.

Ingenieur Carlos Mora, ein Professor an der Nationalen Universität von Pilar, analysiert Umweltfragen. Insbesondere Überschwemmungen durch das Hochwasser von Flüssen Regenfällen und anderer klimatischer Faktoren.

Er erklärte, dass Paraguay aufgrund der starken Regenfälle ein “übertrieben seltsames“ Phänomen durchlaufe. Mora argumentierte, dass es notwendig sei, an strategischen Punkten genügend Motorpumpen zu beschaffen, um Tragödien zu vermeiden.

Er sprach auch über die wirtschaftlichen Folgen für die betroffenen Departements. In diesem Fall ist Pilar stark von den zyklischen Phänomenen betroffen, insbesondere von Produktionsausfällen für Landwirte und Viehzüchter.

Wochenblatt / Paraguay.com

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10 Kommentare zu “Hochwasser: Ist das Land auf einen Notfall vorbereitet?

  1. Ohh, er sagte, es gibt Überschwemmungen weil es regnet? Maan, was für ein kluger Mensch? Vielleicht schlicht weniger abhozen? Offensichtlich gehts beim Abholzen ja nichtmal ums erschlossene Land oder das Holz, nöö, es geht um die Auslastung der Abholzugsmaschinen, wie widerlich! Interessiert aber Keinen bis das Wasser kommt…

  2. „Mora argumentierte, dass es notwendig sei, an strategischen Punkten genügend Motorpumpen zu beschaffen, um Tragödien zu vermeiden.“

    Soll das ein Witz sein? Wo hat der seine Habilitation bekommen? Motorpumpen – jau – die pumpen dann Millionen Kubikmeter Wasser weg, man braucht lediglich 7000 Pumpen – Problem gelöst.

    Die sollen endlich das deutsche Projekt realisieren, was trödeln die so lange?. https://wochenblatt.cc/projekt-made-in-germany-mit-gesicherter-finanzierung/

  3. Vor allem, stellt sich doch die Frage, wohin wollen die Abpumpen, wenn alle Ablaufzonen durch Müll verstopft, bzw bebaut sind. Aber die schlaumeier waren ja schon öfter an “ irgend etwas sagen“, um nichts zu sagen, sondern nur Ihre Daseinsberechtigung beibehalten können.

  4. „Er erklärte, dass Paraguay aufgrund der starken Regenfälle ein “übertrieben seltsames“ Phänomen durchlaufe.“

    Tja, an den Meteorologie-Studiengängen als auch allgemein in den Hochschulwissenschaftlichen bereichen ist das Thema Geoengineering, SRM, TAI, etc. leider ein Tabu… daher haben solche Leute keine Ahnung von
    https://dudeweblog.wordpress.com/2018/05/03/wasserarme-werden-wasserreiche-heissen-wasser-kriege-willkommen-in-der-hoelle-der-klimakontrolle-earthsystemgovernance/
    oder
    https://dudeweblog.wordpress.com/2018/03/23/wolkenkunde-tropospherische-aerosol-injektion-tai-solar-radiation-management-srm-kuenstlicher-pinatubo-effekt/
    etc.
    Man sollte die Leute mal drauf hinweisen…

    Ps. Meine eigene Erfahrung in PY ist, dass das Ausmass des Klimakriegs da vergleichsweise zu Europa oder den USA noch extrem harmlos ist, aber das mag sich geändert haben inzwischen…. Fakt ist, ich habe zw. 2016 – 2018 noch nie stehende Wellen oder Chemtrails beobachtet in PY, während das hier in Europa so gut wie an der Tagesordnung ist….

    1. In der DDR, war Melibau weit verbreitet, man zog Gräben, grub Unterführungen mit reichlich Durchfluss, die natürlich nicht aus Sand bestanden. Nach der Wende wurden all diese Gräben zugeschüttet und bebaut. Weil der Westen meinte, die Ex DDRler haben keine Ahnung von irgend etwas. Es ist viel “ scheiße “ in der DDR gelaufen, aber es war nicht alles schlecht. Auch hier, in meinem Viertel, in Py hat man eventuell daran gedacht, Gräben zum abführen des Wassers zu buddeln, damit nicht jedesmal die Straße komplett weg ist. Dann hat Ande in genau diesen Gräben neue Masten gesetzt. Klar ein in diesem Fall kleiner Rückstau. Dann kommen die lieben Nachbarn auf die Idee, Ihren Müll zum verbrennen, nicht mehr auf dem eigenen Grundstück zu lagern, sondern in den Gräben, da der Müll aber schlecht brennt, wenn es regnet, auch das haben die Nachbarn bereits festgestellt, staut sich eben das Wasser und die Straße ist wieder weg. Die Leute hier sind unbelehrbar, da KEIN HIRN. Die Männer hier haben Ihr Hirn im Schwanz, Entschuldigung, aber so ist es nun mal.

  5. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Das grosse Problem mit den „Pumpstationen“ ist eher dieses dass man praktisch alle Wege im Chaco mit Erde aufgefahren hat ohne entsprechende Bruecken oder Wasserdurchlaeufe in regelmaessigen Abstaenden und strategischen Punkten einzubauen. Damit verwandelt sich der gesammte Chaco praktisch in von Wegedeichdaemme (hohe Wege) eingedeichte Teiche wo das Wasser stehenbleibt und nur durch versickern und verdunsten weg kann. In der Praktik sieht es dann so aus dass ein Weganrainer das Wasser auf den Hof des gegenuebergelegenen Weganrainers rueberpumpt und dieser wiederum das Wasser versucht dem Nachbarn das Wasser zurueckzuschicken – bis dann Kugeln fliegen.
    Wegen den zunehmenden hohen Wegen und Staudaemme der Viehbarone wird sich die Hochwassersituation stetig nur verschlimmern.
    Es ist wohl schon was Gutes dass man sich die Deiche und Wasserpumpstationen von den Niederlaendern wohl abgeschaut hat, aber im Chaco sind halt durch Menschenhand die natuerlichen Wasserlaeufe versperrt – speziell kritisch ist die Wassersituation bezeichnenderweise in den Zonen wo die Mennoniten wohnen da dort die Wege weitgehend – um sich ein paar Cent zu sparen – hoch aufgeschuettet wurden und meist ohne Bruecken sind.
    Man beobachtet dass es im sonst eher trockenen Chaco ploetzlich staendig nass und regnerisch ist, und in Europa, wo es sonst staendig nass ist, diese jetzt mit Duerren zu kaempfen haben – ein Schelm wer da den Klimawandel dahinter wittert, gar die Abholzungen die Schuld geben wolle.
    https://www.youtube.com/watch?v=84ILk9AJWu4

  6. Klimawandel gibt es schon seit es die Erde gibt, Herr Otzberg – und er verläuft zyklisch.
    Es gab Zeiten, da war der ganze Globus vereist, und andere wiederum, da war er vollständig eisfrei. Alles wissenschaftlich einwandfrei belegt.
    Der IPCC, Greta und Co.KG sind Instrumente der Propaganda.
    Schauen sie sich die Vorträge von Prof. Dr. Kirstein zum Thema an.
    MfG
    Ps. Mit der Abholzung haben sie natürlich absolut recht – das ist nach dem globalen Klimakrieg durch Geoengineering ein durchaus wesentlicher Faktor, doch insgesamt wird der Einfluss des Menschen überschätzt (vom Geoengineering abgesehen…)., was zum allgemein verbreiteten Anthropozentrismus bestens passt…

  7. Kuno, Du hast recht, aber es ist nicht nur im Chaco, das natürliche Wasserläufe versperrt werden, auch in Central, egal Asu oder Anreiner Gebiete, werden durch Menschenhand natürliche Abläufe gesperrt, sei es durch Unwissenheit oder nur um sich seines Müll zu entledigen. So nach dem Motto, viel regen, und mein Müll ist schnell weg, egal ob er drei Straßen weiter wieder auftaucht, ich bin ihn los.

  8. Millionenfach Nichtstuer

    Antworten

    Millionen vom Steuerzahler bezahlte gscheiter Leut in Millionen Ministerien hier in PY, die in Millionen US$-teuren Studien Millionen gscheite Studien und Erkenntnisse liefern und weiter millionenfach nichts tun, außer weiterhin Millionen US$-teuren Studien Millionen gscheite Studien und Erkenntnisse zu liefern. Ein Millionenfaches Bravo.

  9. Tja, der gute Mann ist Ing. und Prof. Da fragt sich nur, wo er solche diese Ausbildung und den Titel „erworben“ hat 🙂

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