Höhle nahe Vallemí wird vor Steinbruch geschützt

Vallemí: Ein Komitee des Umweltsekretariates besuchte die Cerro Morado Höhle um die Benutzung dieses Teiles des Berges für einen Steinbruch der zum Straßenbau gebraucht wird zu verbieten oder zu befürworten.

Eindeutig stellten die Teilnehmer der Expedition, geformt aus Funktionären des Ministeriums für öffentliche Bauten, der Zementindustrie, Spezialisten der Universität von Asunción und Höhlenforscher (FEPAE) fest, dass die Höhle sehr viel Reichtum besitzt und somit dem Tourismus mehr nützt als dem vertraglich gebundenen Unternehmen “Benito Roggio”, welches die Asphaltstrecke Concepción – Vallemí baut.

Die etwa 20 Meter lange Höhle verbirgt große Mengen an Fossilienresten in ihrem Inneren.

Ulises Lovera, Direktor der Umweltkontrolle erklärte dass der Besuch nötig war um sich ein Bild zu machen ob das Gebiet um die besagte Höhle für andere Zwecke freigegeben werden kann oder geschützt wird. Das Unternehmen stellte einen Antrag auf die Unterbringung eines Steinbruchs ganz in der Nähe.

Lovera meint dass die Höhe einen hohen kulturellen und wissenschaftlichen Wert hat und die Einrichtung eines Steinbruchs nur negative Folgen für den Ort haben kann.

Lovera erklärte den Unternehmensleitern dass die Eröffnung an dem gleichnahen Berg Cerro Tigre zu befürworten wäre, da dies die Umwelt an der Stelle kaum beeinträchtigt. Dieser Wechsel, so erklärt der Sprecher, heißt nicht dass es zum Baustopp kommt. Besorgte Bürger der Gegend äußerten sich dahingehend.

Das Unternehmen Benito Roggio ist derzeitig damit beschäftigt das dritte Teilstück der Strecke mit einer Länge von 58,2 km vorzubereiten. Die Gesamtstrecke beträgt 170 km und wird als wichtiger Faktor für eine wirtschaftliche Entwicklung in der abgelegenen Gegend gesehen. Touristische Aktivitäten wären insbesondere von Agenturen in Asunción aus planbar, was bis jetzt leider unmöglich ist.

(Wochenblatt/ interparaguay.blogspot.com)

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