Hunde und Schildkröte aus den Fängen eines Koreaners befreit

Asunción: Aufgrund einer Anzeige von Nachbarn nahm sich die Staatsanwaltschaft einem heiklen Thema an. Sie befreiten zwei Hunde die permanent angekettet waren.

Der besagte Zugriff fand in den Nachstunden im Stadtteil Villa Aurelia statt. Der Koreaner, der sich weigerte zuzugeben, dass den Tieren es an etwas fehlte, erklärte, dass er seit 40 Jahren Tiere an der Kette hält, da sie ansonsten seine Pflanzen zerstören würden.

Da diese Antwort der Staatsanwaltschaft nicht ausreichte um wieder abzuziehen nahmen sie kurzerhand zwei Hunde und eine Schildkröte mit. Nachbarn hatten in der Vergangenheit Videos gemacht, in denen man sehen konnte, dass die Tiere bei Regen wie auch bei 40 Grad Hitze immer angekettet und ausgetrocknet waren. Das völlige Fehlen von Zuwendung oder besser gesagt die Vernachlässigung der Obsorge kann den Koreaner nun härter treffen als vor 40 Jahren, denn erst seit kurzem ist das Gesetz zum Schutz von Tieren in Kraft und hält auch für seine Behandlung eines Strafe bereit.

Wochenblatt / Última Hora

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3 Kommentare zu “Hunde und Schildkröte aus den Fängen eines Koreaners befreit

  1. Da fragt man sich doch ernsthaft, wieso dieses Aas ueberhaupt Hunde haelt, wenn seine Pflanzen wichtiger sind.
    Dem Koreaner goenne ich eine harte Strafe und den Hunden eine liebevolle Familie.

  2. Wenn nach Vernachlässigung geht müssten in halb Paraguay die Hunde eingefangen werden.
    Hier ist noch as anderes im Spiel,freundliche Nachbaren und und und.
    Die Tiere werden von vielen doch behndelt wie der letzte Dreck.

  3. Aber wenn der paraguayische Nachbar seinen Hund an einer Kette oder einem Strick von maximal einem Meter Länge Tag und Nacht angebunden hat und der die Nächte durchheult und den Tag über ununterbrochen bellt, darüber regt sich keiner auf.
    Was allerdings nicht bedeutet, daß ich es nicht gut finde, daß diese Hunde „befreit“ wurden.
    Hoffentlich bekommen sie ein besseres Heim.

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