Asunción: Die Supermärkte des Landes werden die Auswirkungen der gestiegenen Kraftstoffpreise auf die Logistikkosten vorerst nicht an die Verbraucher weitergeben. Dies bestätigte Gustavo Lezcano, Präsident der paraguayischen Supermarktvertreterkammer (CAPASU).
Lezcano räumte ein, dass die hohen Kraftstoffpreise direkte Auswirkungen auf die gesamte Vertriebskette haben. Er versicherte jedoch, dass die Supermärkte Anstrengungen unternehmen, um diese Kosten abzufangen und Preisanpassungen in den Regalen zu vermeiden. „Im Moment findet keine Neuauszeichnung der Preise statt“, betonte er.
Angesprochen auf den Vorschlag des Senators Ever Villalba, den Fleischpreis zu regulieren, um eine stärkere Senkung zu erzwingen, bezeichnete Lezcano die Idee als falsch. Er kritisierte, dass sich viele Menschen zum Markt äußern würden, ohne dessen Funktionsweise zu kennen.
Er erklärte, dass derzeit aufgrund der Verringerung des Viehbestands weniger Schlachtvieh zur Verfügung stehe, was zusätzlich durch die Erschließung neuer internationaler Märkte verschärft werde. „Man kann nicht erwarten, den Preis zu senken oder zu regulieren, wenn es keine Überproduktion gibt“, gab er zu verstehen.
Lezcano bekräftigte, dass der Fleischpreis das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sei und es unter den aktuellen Bedingungen nicht möglich sei, eine Reduzierung künstlich herbeizuführen.
Wochenblatt / El Nacional / Beitragsbild Archiv















