Hunderte Liter Bier gestohlen

Curuguaty: Während die Bürger im Land die Korruption anprangern sind sie keinesfalls viel besser als die Obrigkeiten. Als ein Lastwagen verunglückte, nutzen Anwohner die Gelegenheit und stahlen hunderte Liter Bier, anstatt dem verletzten Fahrer zu helfen.

In Curuguaty stürzte ein Lastwagen mit 30.000 Bierbüchsen von einer Brücke und ließ die Ladung überall verstreut zurück. Nachbarn und Passanten nutzten die Gelegenheit, die Getränke zu stehlen.

Jede Person, die am Unglücksort ankam, war mehr mit dem Tragen der Bierbüchsen beschäftigt als dem verletzten Fahrer zu helfen. Der Unfall ereignete sich am Mittwoch gegen 08:00 Uhr.

Kein Einzelfall, denn bei ähnlichen Vorkommnissen geht es den Schaulustigen nur darum, die Fracht zu stehlen, als Erste Hilfe zu leisten.

Wochenblatt / Paraguay.com

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9 Kommentare zu “Hunderte Liter Bier gestohlen

    1. Hat ja lang gedauert, aber jetzt habs auch ich gejackt: du musstest schon wie die Eingeborenen bevor sich deine Fontanellen schlossen schauen, dass nicht vom Moto zwischen die Speichen fällst beim Wackeln über hiesig asphaltierte Feldwege. Demnach bist gebürtiges Eiermännchen oder erst 20-jährig.

  1. Schreibe ich das nicht schon immer! Lug, Betrug, Sprüche klopfen und korrumpieren sind die Grundlagen dieser Kultur. Jeder, oder zumindest fast jeder, beteiligt sich an diesem Spiel im Rahmen seiner Möglichkeiten. Die kleinen Leute im Kleinen, die großen Leute im Großen. Man kann sich nur noch angewidert abwenden!

    1. Wie recht Sie haben! So ist das aufm Planeten der Affen im Kongo Südamerikas. Viele Europäer müssen das erst selbst erlebt haben, bevor sie afrikanisches Niveau glauben können und wer nicht gerade vor seiner Einwanderung nie zur Ludwigsvorstadt heraus gekommen ist, wird sich eher weniger im Kongo Südamerikas sauwohl fühlen.

  2. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    30 Tausend Doeschen Bier sind da nach dem Video verschwunden – alle Dosen waren weg. Das sind 10.500 Liter Bier alles zusammen (350 cc jede Dose). Der Typ da mit den 6 Pack faehrt gerade mit 25 Liter Bier ab je 350 ml das Doeschen. Teilt man die 10.5 Tausend Liter Bier auf 6 Pack wenn man mal annimmt dass jeder 25 Liter (also 6 Pack) davontrug, so kommt man auf rund 420 Personen die da was mitgenommen haben.
    Also 420 Personen hielten an und stahlen oder kamen extra angerannt und wie der Teufel angesaust um vom Bier was zu ergattern. Das bedeutet dass alle ihre Freunde und Verwandte mit dem Telefon angerufen haben um schnell tragen zu helfen.
    Da kann man sich leicht die Absichten an allen 5 Fingern abzaehlen die das Volk hat wenn es endlich mal an den Staatstrog kann. Dieses Geschehnis spiegelt die wahre Natur des Volkes so gut wieder dass man es mit Worten kaum besser beschreiben koennte – auch unter den Mennoniten dasselbe. So sieht es wohl in allen Suedstaaten der EU auch aus.
    So glaube ich haben sich die Franzmaenner das damals mit der Demokratie nicht ganz vorgestellt – da waren ja doch nur der Stand der Kleriker, der Adeligen und die Koeniglichen die Boesen; das Volk war ja durch und durch edel und nobel und der Urbegriff der Anstaendigkeit und Redligkeit.
    Tja, Gustave Le Bon laesst gruessen…

  3. Zwei weitere Beispiele, die ich selbst gesehen/erlebt habe. (Könnte schon ganze Bücher schreiben)
    1. Fall: In der Nähe von Mbubutuy gibt es auf der Ruta eine gefährliche und unfallträchtige Kurve, an welcher beinahe regelmäßig Lkw`s im Straßengraben landen. Die Einheimischen wissen das und sind stets auf der Lauer. Kaum kippt ein LKW wieder um, machen sich hunderte von Menschen im Eiltempo auf den Weg und plündern die gesamte Ladung unter den Augen der örtlichen Polizei. Wer das einmal gesehen hat, denkt unwillkürlich an Aasgeier in Afrika.
    2. Fall: Ein Bekannter von mir, ebenfalls im Raum Mbubutuy starb von 4 Jahren auf mysteriöse Art und Weise, vermutlich durch Mord/Vergiftung. Der vermutliche Täter transportierte in der Nacht den „Schwerkranken“ in das Krankenhaus nach Coronel Oviedo. Auf der Fahrt zum Krankenhaus verstarb mein Bekannter. Eine Obduktion wurde nicht veranlaßt. Bis zum frühen Morgen um 6.00 Uhr war das gesamte Haus meines Bekannten komplett ausgeräumt. Badewanne und Warmwasserboiler herausgerissen und entwendet. Fenster und Türen weg, Sämtliche Möbelstücke, Bettzeug und das Geschirre, alle Werkzeuge fehlten. Es waren nur noch kahle, leere Räume vorhanden und unheimlich viel Dreck. Container gewaltsam geöffent und komplett ausgeräumt. Ich hatte so etwas in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt. Es war wie ein Schock für mich, daß Menschen zu so etwas fähig sein können! Daher darf mir hier keiner mehr kommen und mir irgend welche Märchen und Schönfärbereien erzählen. So ganz nebenbei nur: Neben diesen Fällen kenne ich wenigsten vier Vorkommnisse, bei welchen Deutsche in ihrem Haus überfallen und beraubt, die Tochter vergewaltigt wurde, einer erschossen wurde. Von den Tätern bis heute keine Spur – und das wird wohl auch so bleiben. Man kann in Paraguay relativ billig leben, das Wetter ist überwiegend gut, die Menschen sind vordergründig freundlich und spontan auch hilfsbereit (auch das habe ich schon oft erlebt) es gibt nur wenige Vorschriften und Reglementierungen – aber alles hat eben zwei Seiten! Drum sehe sich jeder vor, mit wem er sich hier einläßt und vor allem wen er in sein Haus herein läßt. Ich empfehle grundsätzlich NIEMANDEN in seine Haus herein zu lassen (auch Gäste nicht) alle auf der Terrasse abfertigen damit sie das Haus nicht ausspionieren können) denn die Einheimischen machen das mit Ihresgleichen auch nichts anders. Keine Trinkgelage mit Einheimischen! Und vor allem, nicht prahlen und niemals großzügig Geschenke machen, denn die Einheimischen vermuten dann Reichtum dahinter und eine endlose Geldquelle die man nur anzapfen muß. Ich persönlich habe außer dem anfänglichen Diebstahl von Nutztieren und einem Taschendiebstahl noch keine negativen Erfahrungen machen müssen, weil ich schnell dazu gelernt hatte und streng nach vorgenannten Regeln lebe. Und so habe ich meine Ruhe, komme mit all meinen Nachbarn gut aus und werde von niemanden behelligt. Dazu tragen sicher auch meinen scharfen Hunde bei.

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