Im Abgeordnetenhaus und gleichzeitig wegen Drogenhandel beschuldigt

Asunción: Diese traurige Ehre als gewählter Volksvertreter wegen Drogenhandels angeklagt zu sein, während man im Kongress sitzt wird nun Ulises Quintana zuteil. Er muss sich nun vor Gericht verantworten.

Da die Staatsanwaltschaft entschied den Fall vor Gericht zu bringen drohen dem Abgeordneten und Freund von Reinaldo “Cucho” Cabaña bei Verurteilung zwischen 5 und 15 Jahren Haft.

Quintana, der dem Abdo-Flügel angehört, war mehrere Monate hinter Gittern, schaffte es jedoch vor knapp einem Monat seine Freiheit unter Auflagen zurückzubekommen. Seine Rückkehr ins Abgeordnetenhaus sorgt kaum für Aufregung. Es gibt jedoch weitere Kongressmitglieder, die im Verdacht stehen, von ihrer Machtposition aus der Mafia dienlich zu sein.

Reinaldo “Cucho” Cabaña, der als Anführer der kriminellen Vereinigung noch in Haft ist, lieh dem Volksvertreter u.a. einen luxuriösen Geländewagen für seinen täglichen Bedarf. Wenn “Cucho” jedoch in Schwierigkeiten steckte, rief er den Abgeordneten, der wie in einem bestimmten Fall dafür sorgte, dass 200.000 US-Dollar, die bei einer Polizeikontrolle einem Mann von “Cucho” abgenommen wurden, wieder zurückgegeben wurde. Mit diesem Geld, so die Staatsanwaltschaft, sollte Cucho’s Mann eine Kokain Lieferung zahlen.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Im Abgeordnetenhaus und gleichzeitig wegen Drogenhandel beschuldigt

  1. Das ist in Brasilen genauso, da haben wohl 95% der aktuellen Parlamentarier ein offenes Verfahren am Hals?
    Wenn man das in Deutschland genau recherchieren würde, wärs sicherlich nicht anders? Selbst die Brunzelkanzlerin hat gegen geltendes Recht verstossen. Einige sind halt „gleicher“ als andere.

  2. Ich bringe euch Kommentar

    Antworten

    Das Problem ist, dass man Staatsbeatmete kaum verurteilen kann, höchstens in die nächst höhere Beatmetenbesoldungsklasse in den Innendienst versetzten kann. Das ist im Gesetzt so geregelt. Wenn da also ein paar Milliarden Steuergelder in den Sand gesetzt oder bei einer Polizeikontrolle wieder mal ein Jugendlicher an Herzversagen stirbt, so kann und will Gesetz diese nicht belangen.

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