In Ungnade gefallen

Asunción: Noch bis zur vergangenen Woche war Juan Eudes Afara hoch geschätzt in den Kreisen des Präsidenten des Landes. Dann erklärte der Vizepräsident seinen Ausstieg und nun gerät er ins Visier der Cartes-Presse, die kein gutes Haar mehr an ihm lässt.

Der Bürgermeister der Stadt, Tomás Romero Pereira, Víctor Casas, in der Vizepräsident Afara geboren wurde und aufwuchs bekam einen extra großen bereich in der Tageszeitung Hoy freigestellt, in dem er den angestauten Frust gegenüber Afara ablassen kann.

Casas, der früher der ANR angehörte wurde auf Anordnung vom damaligen Gouverneur Itapuas aus der Partei verband und gewann den Posten des Bürgermeisters mittels der PDP in dem Ort, aus dem Afara stammt. Er bezichtigt Afara des Egoismus, da er seine Interessen über die des Landes stellt.

“Ich hab den Vizepräsident besiegt Im Distrikt gibt es nur 5 PDP Parteimitglieder aber mit 6.500 Stimmen wurde ich Bürgermeister und wir besetzten 4 Stadtratsplätze. Afara ist in Itapúa nicht beliebt. Ihr aus Asunción kennt Afra nicht. Das Volk im Süden hasst ihn. Insgesamt 17 Bürgermeister aus Itapúa sind Gneiting Anhänger, der als Kandidat für den Posten des Vizepräsidenten gilt. Cartes hat sich noch früh genug von ihm getrennt. Er erntet nur was er sät”, so Casas.

Für seine Kritik an Afara wird Casas nun einer Rückkehr in die Colorado Partei angeboten. “Ich bin Colorado, werde immer Colorado bleiben und als Colorado sterben. Ich werde mich nicht in einer anderen Partei einschreiben”, erklärte das noch PDP Mitglied Casas.

Ebenso wurde eine Liste von Personen veröffentlicht, die Dank Afaras Einfluss Posten mit Löhnen von über 12 Millionen Guaranies monatlich erhielten.

Wochenblatt / Hoy

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1 Kommentare zu “In Ungnade gefallen

  1. Das ist doch entlarvend! Vorher wird Alfara von den Colorado „hoch geschätzt“ und nun lassen sie kein gutes Haar mehr an ihm. Das bedeutet doch nun, daß man vorher über Alfara entgegen besseren Wissens positive Lügengeschichten unter das Volk brachte. Sollte das so nicht gewesen sein, würde man jetzt negative Lügengeschichten über ihn erzählen. Ja, was stimmt denn nun? So oder so – die Glaubwürdigkeit ist hin!