Indigene im Chaco halten sich an die Ausgangssperre, klagen aber über Hunger

Asunción: Die Koordinatorin der indigenen Frauen in Paraguay warnte vor einer Hungersituation, in der rund 800 Familien der Ureinwohner im Chaco leben.

„Es ist jetzt sechs Wochen nach der Quarantäne, indigene Gemeinschaften haben die Isolation diszipliniert und sogar Wachen aufgestellt, damit niemand hineinkommen kann. Und jetzt warten sie immer noch auf staatliche Hilfe, um ihre Angehörigen mit Lebensmitteln zu versorgen und die Situation zu ertragen“, sagte Tina Alvarenga, Leiterin einer der Gemeinden.

Auf der anderen Seite wurde erklärt, dass mit der Unterbrechung der Schule und der Einrichtung des Fernunterrichts über das Internet 2.500 Kinder das Schuljahr praktisch verlieren werden.

„Das wird so sein, weil sie keinen Zugang zu Internetdiensten haben“, fügte Alvarenga hinzu.

Sie gab an, dass sie hoffen, dass die Behörden des Notfallsekretariats und des Bildungsministeriums das problematische Bild der aktuellen Sanitärkrise zur Kenntnis nehmen.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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9 Kommentare zu “Indigene im Chaco halten sich an die Ausgangssperre, klagen aber über Hunger

  1. der europäher sagt die indianer sind faul, das ist nicht so ganz richtig. da wo der eueopäher in früheren zeiten im sommer schwer arbeiten muste um den winter zu überleben und im winter so an die arbeit gewöhnt war das er in dieser zeit kunsthandwerklich oder anders tätig war und somit immer an arbeit gewöhnt war, da ist der indianer in seinem wald rumgestreift und hat alles esbare zusammengesucht, das gelände um seine behausung vollgekakt und wenn es nichts mer zu essen gab und es ordentlich roch, ist er weitergezogen und hat ein neues teretorium in besitz genommen. ist er nach vielen jahren wieder mal an einem seiner ehemaligen wohnorte vorbei gekommen dann hat die natur alles bereinigt, neu tiere haben sich angesiedelt , und die esbaren pflanzen waren auf grund der guten düngung auch wieder gewachsen. heute geht das nicht mehr da alles land den eroberern gehört und so müssen sie halt die aufgabe der natur übernehmen. also faul sind sie nicht , sie musten sich nie anstrengen um zu leben, und haben es auch nie gelernt.
    aber das ist nur meine meinung, ich lasse mich gern belehren.

  2. Indianer sind nicht gewohnt geld das sie verdienen aunzuhäufen.Sie waren jahrhunderte jäger und sammler.
    Das bedeutet wenn einer ein wild erlegt wurde es unter allen verteilt und zusammen verspeist bis nichts mehr war den kühlschrank gab es nicht.
    Was viele jahrhunderte geprägt wird nicht mit zwei drei generationen aufhören.
    Immer hört man von europa die urvölker sollen in ihrem urzustand bleiben und wenn sie es dan tun ist das nicht recht.
    Ich hätte es auch gerne wenn meine arbeiter,nachdem sie freitag ausgezahlt bekommen haben….dan nicht Montag Probista für die woche brauchen würden aber es ist ihre sache was sie mit ihrem geld machen und ob das so viel schlechter ist wie wenn zivilisierte millarden zusammenkratzen um ja nicht von gott abhängig zu werden ist sehr fraglich(Mammon)
    Wenn nun die regierung ihnen die arbeit so mir nichts dir nichts wegnimmt ist es nicht zu verwundern das sie die ersten sind die leid tragen.
    Meine arbeiter sind Contratistas…dennoch hungern sie nicht aber da sind viele die in den kriterien der redierung durchfallen weil da zig bedingungen sind das sie nicht drankommen…formular hier formular dort amh ips und schon eineml ein sack von 100tausend bekommter nie mehr was usweiter.

  3. Pfaffo Ritter von Rantzsau

    @Micha
    Snowden hat schon recht dass Rechtebeschraenkungen tendieren bestehen zu bleiben, auch wenn die Bedrohung vorbei war. Deswegen limitierten die Roemer die Diktatur auf 6 Monate. Ansonsten ist die “Cuaranta Giorni“ (Quarantäne) der Venezier durchaus dieselbe heute wie damals 1347 bei der Schwarzen Pest. Die Maassnahmen sind fast identisch. Also nichts neues unter der Sonne.
    Jetzt ist ja fuer die Gruenen, NGO’s und Linken die beste Gelegenheit die Ureinwohner wieder frei in der Natur leben zu lassen. Da kann ihnen ja die zivilisierte Welt nichts anhaben und sie sind nicht betroffen von der Boesen Zivilisation. Bitteschoen sollen sie sich doch von der Natur ernaehren.
    Die Indigenen des Chaco waren bis 1927 gaenzlich unberuehrt von der modernen Zivilisation. Nachdem die Mennoniten kamen siedelten sie immer nahe an diesen da die Zivilisation weitaus mehr Vorteile fuer die Indigenen bot als das wilde Buschleben. Noch 1950 liefen die Indianer nackt rum, ab dann nahm das streben der Indianer zu den Mennoniten immer mehr zu.
    Das wilde Buschleben war staendig begleitet von extremem Hunger, Wassermangel und Sterbefaelle. Sie haetten heute mehr Wasserstellen als damals als Wilde wenn die Viehzuechter sie von ihren Wasserloechern schoepfen lassen wuerden. Aber der Wald wuerde heute nicht mehr zureichen was er damals als sie noch wild lebten auch nur mit einem hohen Zoll an Hungertoten, Krankheitstoten, etc tat.
    Das wilde Buschleben ist kaum zu verklaeren. Die Indianer des Chaco sind nur erst rund 75 Jahren des Zivilisation ausgesetzt. Sie tauschten gerne die Zivilisation gegen die Wildnis.
    Wenn sie jetzt hunger leiden so ist das ein Klacks gegen das was ihre Vorfahren durchlebten, wo Gevatter Hunger ein staendiger Begleiter war.
    Als sie “selbststaendig“ waren litten sie staendig unter Hunger und Seuchen, man liess die Alten zum verhungern zurueck. Wuerde man die Indianer aus ihren Pferchen der Ballungszentren in die Wildnis entlassen, so saessen sie bald wieder reihenweise auf dem Gestaenge der Huehnerstaelle der mennonitischen Ballungszentren des Chaco. So mancher Indigene ist weniger faul als der echte Lateinparaguayer. Das hat aber viel mit der Mentalitaet zu tun und dem Geist von dem sie besessen sind, also es ist eine Religionsfrage. Der Alemanne war z.Z. Christi auch sehr bescheiden und umgaenglich, er war der Indianer des Roemischen Reiches. Heute ist der Deutsche, Mennonite, Oesterreicher, Schweizer, Angelsachse, Franke (Franzose), Langobarde (Oberitaliener) ein hochnaesiger, anspruchsvoller Snob geworden. Der Geist von dem jede Person beseelt ist, der entscheidet ueber die Qualitaet der Person.
    Der Indianer trainiert dir einen K9 Hund fuer 500.000 Gs wo der Alemanne “Nick“ dieses nur fuer 10.000$ macht. Ceteris paribus fuer Hund und Training. Vergleiche auch die Sippe der “pennerschen“ welches ja Mischlinge sind zwischen Lateinparaguayer (Spanier und Indianer) und Mennoniten.
    Das Tekopora Subventionsprogramm laeuft ja nach wie vor weiter so dass jede Cedula ueber 400.000 Gs bekommt jeden dritten Monat (wo sogar fuer Cedulas von Toten abkassiert wird).

  4. Hauptsache die frauen haben eine koordinatorin. Wir sind alle gleich und im ersten satz geht es schon los. Es soll gar keine loesung geben sondern nur endlosdiskussionen und ein perpetuum mobile des steuergeldes. Das ist das system und so ist alles aufgebaut. Trolle legt los!

  5. Mal eine „ganz dumme Frage“: Seit ich über 17 Jahren nun in PY lebe lese ich ununterbrochen davon, daß die Indigenen unter Hunger oder Wassermangel leiden. Wie ist so etwas nur möglich? Warum sind die Indigenen nicht mal selbst in der Lage sich Brunnen zu bohren, Gemüsegärten anzulegen, Kleintiere zu halten, Landwirtschaft zu betreiben? Die Indigenen leben nicht allein sondern stets in größeren Gemeinschaften, werden seit Jahrzehnten von staatlicher Seite, von privaten- und kirchlichen Kreisen finanziell und mit praktischen Anleitungen unterstützt. Gerade im Chaco werden die Indigenen sehr intensiv von Mennoniten in allen Bereichen unterstützt. Und dennoch nimmt das „Elend“ kein Ende. Das ist doch schon sehr auffallend. Man sollte doch erwarte können, daß die Hilfen endlich einmal Früchte tragen und die Indigenen auf eigenen Beinen stehen und laufen können. Doch genau das geschieht eben nicht. Sind die Indigenen zu faul oder zu stupide um lernen und arbeiten zu können, oder laufen die Unterstützungen seit Generationen einfach in die falsche Richtung?

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