Indigene stehlen und schlachten Rinder von Mennoniten

Curuguaty: Indigene aus der Gemeinde La Fortuna wurden angezeigt, weil sie neun Rinder gestohlen und dann geschlachtet haben sollen, die nach dem Umkippen eines Viehtransporters spurlos verschwunden sind.

Die Rinder gehören dem Mennoniten David Brao aus Nueva Durango. Luis Fernando Odorico erstattete heute Anzeige gegen die Indigenen auf der fünften Polizeistation in Curuguaty. Er ist der Besitzer des Lastwagens, der die Tiere zu einem Schlachthof transportierte und dabei einen Unfall hatte.

Das Unglück ereignete sich gestern um 15.00 Uhr auf einer Straße zwischen Nueva Durango und Curuguaty, in der Nähe der indigenen Gemeinschaft La Fortuna, nur wenige Meter vom Fluss Pa’iry entfernt, wo die Straße sehr rutschig war.

Bei dem Unfall kippte der LKW um und sechs Rinder starben an Ort und Stelle, während mehrere andere in Richtung der indigenen Gemeinschaft liefen, wo nach der Anzeige die Indigenen etwa neun Rinder einfingen und schlachteten.

Sogar, nach Polizeiangaben, erlauben die Ureinwohner dem Eigentümer der Tiere nicht, das Gebiet zu betreten, um nach denjenigen Rindern zu suchen, die noch fehlen sollen.

Der Fall wurde der Staatsanwaltschaft in Curuguaty gemeldet. Von Seiten der Polizeistation in Curuguaty wird gemeldet, dass der Mennonit bisher keine Anzeige eingereicht habe.

Wochenblatt / ABC Color

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4 Kommentare zu “Indigene stehlen und schlachten Rinder von Mennoniten

  1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Antworten

    „Brao“ ist kein mennonitischer Name. „Braun“ hingegen ja.
    Na ja den Indianern ist es nicht zu veruebeln, zugelaufenen Rinder zu verspeisen.
    Ich bin mir sicher, Brao oder Braun, merkt es nicht mal an seinem Portemonnaie dass ihm ein paar Tiere fehlen.
    Eine freiwillige Spende fuer die Armen – Deus lo vult!

  2. Das muss man nicht so eng sehen und das Wort stehlen verwenden. Das wäre nach europäischem Maßstab wohl so, aber hierzulande? Oder waren die Rinder angenagelt?

  3. Ihr Europäer habt eine seltsame Einstellung zum Eigentum.
    Nur weil jemand viele Rinder hat ( was wir aber gar nicht wissen, ob das so ist ), darf man ihn also bestehlen?
    Aber wehe, ein Indigener oder einer eurer paraguayischen Nachbarn stiehlt euch auch nur ein Huhn.
    Dann ist das Geschrei groß.
    Stellt euch vor, eure Rinder würden durch einen kaputten Zaun aufs Nachbargrundstück gelangen und dieser Nachbar würde sie entweder gleich schlachten oder euch verbieten, euer Eigentum zurückzuholen.
    DAS würdet ihr sicherlich nicht so locker sehen, oder?

    1. Ich kann ihnen versichern, nicht alle Europäer denken so „schräg“ und wissen sehr wohl, was Recht und was Unrecht ist.
      Im Übrigen sollten sie auch diese oft „eigenartigen Kommentare“ hier im Wochenblatt nicht allzu ernst nehmen! Vielen fehlt hier eine sinnvolle Beschäftigung(Hobby) und nötige soziale Kontakte. Dann bleibt diesen Menschen halt nur noch sich zu (fast) jedem Thema mit mehr oder weniger sinnfreien Kommentaren zu Wort zu melden…

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