Paraguayo Cubas droht den Kongress zu verbrennen

Asunción: Senator Paraguayo Cubas drohte mehreren seiner Kollegen mit der Verbrennung des Nationalkongresses, nachdem die Sitzung des Senats heute ohne Quorum abgelaufen war.

Außerdem beantragte er, die Summe von 10 Millionen Guarnies als Strafe von den abwesenden Gesetzgebern einzuziehen.

Der Präsident der Senatorenkammer, Silvio Ovelar, hat die ordentliche Sitzung am Donnerstag wegen mangelnder Beschlussfähigkeit vertagt. Infolgedessen forderte Cubas mit lauten Schreien, dass die abwesenden Gesetzgeber mit 10 Millionen Guaranies bestraft werden sollen.

„Hört auf, die Bevölkerung als dumm zu verkaufen, verdammt!“, rief er mehreren seiner Kollegen zu, die im Sitzungssaal des Senats anwesend waren. Cubas überhäufte dann seine Colorado-Kollegen Antonio Barrios und Juan Darío Monges mit Beleidigungen und Einschüchterungen.

Anschließend forderte er den Präsidenten des Senats, Silvio Ovelar, auf, die Geldsumme von den Parlamentariern einzufordern, sonst würde er den Kongress verbrennen, auch wenn er dabei selbst sterbe.

Nach den Vorfällen versuchte der Senatsvorsitzende eine außerordentliche Sitzung zu beginnen, während Cubas von seinem Platz aufstand und wieder zu Ovelar ging. Er bat ihn erneut, die Strafe auf seine Kollegen anzuwenden, weil sie die ordentliche Sitzung nicht besucht hatten, um auf diese Weise eine Abstimmung zu vermeiden.

„10 Millionen an alle Hurensöhne, die uns in der normalen Sitzung beschissen haben, damit wir nicht debattieren und abstimmen können“, rief Paraguayo Cubas, während er mehrere Parlamentarier beleidigte.

Senator Silvio Ovelar seinerseits bat, wie die anderen Mitglieder der Plenarsitzung, den Abgeordneten sich zu beruhigen und an seinen Platz zurückzukehren, um die Tagesordnung weiter zu führen.

Doch weit entfernt davon, bestätigte Paraguayo Cubas, dass die zusätzliche Sitzung nicht abgehalten werden würde und versuchte, Mitglieder der Opposition “nutzlos“ zu machen.

„Ich weiß, dass er schreit, es ist seine Art so zu sein. Aber das tut Menschen weh, wenn die Tagesordnung nicht behandelt werden kann. Ich habe mit ihm gesprochen, aber Cubas weigerte sich, an seinen Platz zurückzukehren, bis der Präsident des Kongresses unterzeichnete, dass für die Abwesenheit der ausgebliebenen Senatoren in der ordentlichen Sitzung eine Sanktion verhängt wird“, sagte Carlos Filizzola.

Mehreren Minuten nach den Vorfällen bat der Präsident des Kongresses die Pressevertreter, den Sitzungsraum zu verlassen, um eine Lösung für die Situation zu finden.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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9 Kommentare zu “Paraguayo Cubas droht den Kongress zu verbrennen

  1. Der Mann hat richtig Mumm! Recht so.
    Nur so, werden es die Ausbeuter, auch Senatoren genannt, lernen.
    Ob die Abwesenden allerdings die Strafe zahlen werden, das steht auf einem anderen Blatt!

  2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Antworten

    Das Problem ist dass diese Regierung diktatorische Tendenzen hat.
    Ein Markenzeichen von Diktaturen ist dass es KEINE PROZESSREGELN gibt.
    Es wird nur ein kurzer Lynchprozess gemacht wo der Mob das Opfer „Teert und Federt“.
    Die ABWESENHEIT ist das beste Mittel durch Mangel an Quorum ein ungerechtes Gesetz oder Handlung zu verhindern durch Boykott.
    Der Boykott des Quorums ist die beste Form „Nein“ zu sagen und die letzte Bastion vor der Diktatur.
    Glauben Sie mir, die Mennoniten kennen kein Quorum.
    Bei der Mediation wird nur getan was man will. Unter Zwang werden da Dokumente unterzeichnet.
    Daher ist die ultima ratio, die Praesenz seiner eigenen Person zu verweigern. Um was tyrannisches zu verhindern.
    Hunderte Faelle muessen schon ohne jegliche Prozessregeln in der Mediation so verlaufen sein mit Hilfe von Kooperative, Kirche, Gesellschaft, Kolonie und dem Geld.

    Die Abwesenden Senatoren sind im Recht und genau wie das Philibustern, gehoert das Verweigern des Quorums zu den Sicherheitsmassnahmen einer halbwegs funktionierenden Demokratie.
    Abdo, Hamas und Mennoniten streben eine Diktatur an.

    Die neueste Teufelei die die Mennoniten mit der Regierung aushecken, wie Radio ZP 30 heute berichtete, ist rund um die Gebiete der Chacokolonien Zollstationen einzurichten wo Zoelle entrichtet werden sollen. Also man zahlt Zoll wenn die Ware ins Land kommt und man zahlt nochmals Zoll wenn die Ware in den Bereich der mennoniten Kolonie kommt. Um die regionale Industrie zu schuetzen wie es hiess.
    Verschleierter koennte man die Mautzoelle nicht tarnen. Es hiess aber buchstaeblich Zoelle und nicht Mautgebuehr.
    Damit will man zudem auch die Kriminalitaet eindaemmen damit die Vagabunden nicht ins Gebiet der Mennoniten reinkommen.

    Immer mehr kommt mir der Jude von 1920 – 1945 im Dritten Reich und der heutige Mennonit aehnlich vor.
    Dieselben Tendenzen, dieselben Sabotageakte einer rechtmaessigen Zentralregierung gegenueber – derselbe „Dolchstoss“.
    Langsam begin ich „Adi“ zu begreifen – denn die Aehnlichkeiten sind beim besten Willen nicht mehr zu uebersehen.

    1. Dazu fällt mir nur eine deutsche Kanzlerin ein, welche die Gesetze bricht, ein deutsches Parlament, dass statt die Regierung zu kontrollieren mitmacht und dazu eine gleichgeschaltete Medienlandschaft, welche nur noch Hofberichterstattnung betreibt.
      Als ich 1987 zur Schule ging, nannte man soetwas faschistische Diktatur.

  3. Mich wundert auch, dass nicht erwähnt wird, worum es eigentlich ging. Es ist zwar so, dass Cubas schon recht hat, aber mir kommt er mittlerweile wie ein Marktschreier vor, der schlicht den Auftrag hat und deshalb auch weiss, dass ihm nichts passiert. Daher wird geschrien. Ähnlich wie Iran, Saudi Arabien. Beim ersten weiss man, man kann draufhauen. Beim zweiten muss man vorher um Erlaubnis fragen.

  4. Normalerweise würde ich sagen, dass so ein Mann aufgrund seines Verhaltens absolut peinlich ist. Aber da im Irrenhaus namens Kongress, Verbrecher der übelsten Sorte sitzen, die sich die Taschen reichlich füllen, während 16-jährige vor Hunger sterben, ist so ein Verhalten gar nicht so dumm, indem man auf die rabiate Tour die Senatoren kritisiert und fertigmacht. Da erfährt die breite Bevölkerung auch davon eher, als wenn sich Pinguine im Anzug gegeseitig auf die Schultern klopfen.

  5. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Antworten

    Schau dir mal das video an. Da ists 100% eine andere Geschichte.
    Cubas schreit ueberhaupt nicht.
    Er scheint sich darueber aufzuregen dass die Anhetete Politiker den Quorum boykottierten damit es nicht zur sprache kam wie in Concepcion von Polizei und Militaer auf die Zivilbevoelkerung geschossen wird. Er nennt das eine „Konspiration der Senatoren“.
    Weiss der Geier was da los ist, nur es scheint als ob Abdo-Mennos Grupierung durchs nicht Erscheinen verhindern wollen dass mit scharfer Munition auf die Zivilbevoelkerung in Concepcion vorgegangen wird.

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