Indigener vergewaltigt und tötet Minderjährige im Chaco

Carmelo Peralta: Die Nationalpolizei fahndet nach einem Indigenen vom Stamm der Ayoreos, der letzte Nacht ein 11-jähriges Mädchen vergewaltigte und anschließend erwürgte. Es tauchen dabei einige Hindernisse auf.

Teresilde Fernández, die Staatsanwältin, hat schon einen Haftbefehl auf den Flüchtigen ausgestellt.

Das elf Jahre alte indigene Mädchen wurde missbraucht und erdrosselt. Ihre Leiche fand man im Distrikt Carmelo Peralta, Alto Paraguay, an den Ufern des Paraguay Flusses. Der mutmaßliche Täter heißt Leandro Picanerai, volljährig und ist auf der Flucht. Angeblich sollen ihn Häuptlinge vom Stamm der Ayoreos verstecken, um die Verhaftung zu verhindern.

Fernández erklärte, der Verdächtige sei identifiziert und seine Festnahme angeordnet worden. Er wird des sexuellen Missbrauchs von Kindern und einer vorsätzlicher Tötung beschuldigt.

„Es gibt nur wenig Polizeibeamte, drei an der Zahl, in dieser Region vom Chaco. Denen stehen viele Indigene gegenüber. Es kommt zu Problemen, wenn dort Fremde eindringen. Ein Priester wird mit den Indianern zu sprechen versuchen, um den Verdächtigen zu übergeben“, sagte Fernández.

Besondere Gesetze gibt es nicht für Indigene. „Es erfolgt eine Anklage wegen sexuellem Kindesmissbrauch und vorsätzlicher Tötung. Während des ganzen Prozesses wird der Angeklagte von einem einheimischen Berater aus seinem Stamm unterstützt. Aber das Gesetz ist für alle gleich“, betonte Fernández.

Wochenblatt / ABC Color

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